Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

 

Aus dem Leben eines Abgeordneten

MdB Gustav Herzog besucht Realschule plus Rockenhausen

Wenn der Hausmeister mit einer Rheinland-Pfalz-Fahne?? über den Schulflur flitzt, dann wird üblicherweise wegen eines wichtigen Feiertages geflaggt. Statt am Fahnenmast findet sich die schwarz-rot-goldene Begrüßung an diesem Tag allerdings im Multifunktionssaal der Realschule plus Rockenhausen wieder und bildet hier, eindrucksvoll vor schwarzem Hintergrund drapiert, den feierlichen Hintergrund für den Besuch des Tages: Aus Berlin hat sich Gustav Herzog

, Mitglied des Deutschen Bundestages, angekündigt. Der SPD-Mann ist nicht nur Gewinner des Direktmandates im Wahlkreis Kaiserslautern. Er hat auch bei der letzten Junior-Wahl an der Realschule plus gewonnen. Und so treffen an diesem Vormittag Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 auf „ihren“ Abgeordneten aus Berlin. Herr Herzog will von seiner Arbeit berichten und sich den Fragen der Sozialkunde-Schüler aus den diesjährigen Abgangsklassen stellen. Bereits im Vorfeld hat jede Klasse Fragen vorbereitet, die sie bei dieser Gelegenheit loswerden möchte. Nach einer Begrüßung durch Schulleiterin Olga Alve entspinnt sich schnell eine muntere Fragerunde rund um Themen aus der aktuellen Bundes- und Europapolitik. Interessant für die Schülerinnen und Schüler ist neben der großen Politik natürlich auch, wie man sich Leben und Arbeit eines Abgeordneten vorstellen muss.

Gustav Herzog ist an diesem Tag nicht ausschließlich als Sachpolitiker unterwegs, auch wenn er sich selbstredend darum bemüht, die Schülerfragen möglichst umfassend zu beantworten. Stattdessen möchte er sich sich zunächst einmal als Vertreter des Bundestages und damit der Bundespolitik als solcher verstanden wissen. Mit seinem Besuch versucht er auf glaubwürdige Art zu vermitteln, dass Bundestagsabgeordnete mehr sind als nur 'die da oben', sondern  Menschen zum Anfassen, die sich mit viel Engagement und Begeisterung ihrer Arbeit widmen.

Wie erleben die Jungwähler die Begegnung? „Ich finde, Herr Herzog hat unsere Fragen sehr selbstbewusst beantwortet. So muss man wohl auch als Politiker sein“, meint Sandra aus der 10b in ihrem abschließenden Fazit. „Jedoch empfanden wir die Antworten manchmal als etwas zu kompliziert.“ Mandy, 10b, ergänzt: „Aber man hat schon gemerkt, dass er sehr an den Fragen von uns interessiert war. Und er hat auch immer etwas antworten oder erklären können.“ „Im Großen und Ganzen war es ein nettes Gespräch und wir haben jetzt einen Einblick bekommen, wie die Arbeit eines Politikers in Berlin so abläuft“, sind sich die Mädchen einig.

Seine Begeisterung für die politische Arbeit konnte Herzog den Schülerinnen und Schülern nachdrücklich vermitteln. Und so ist es durchaus nicht abseitig, dass  sein Aufruf, ihn bei weiteren Fragen oder Wünschen einfach mal anzumailen, bei den Rockenhausener Schülern auf offene Ohren trifft. Man darf gespannt sein, welche Donnersberger Sorgen und Nöte bald in der Bundeshauptstadt Gehör finden werden.

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