Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

Ein Stück Ruanda mitten im Donnersbergkreis

Dritter Ruanda-Tag an der Realschule plus Rockenhausen

Was ist los an der Realschule plus Rockenhausen, wenn aus der Küche der Geruch nach Frittiertem gemischt mit Gelächter und Gesprächsfetzen dringt und aus dem Musiksaal lautstarke Trommelrhythmen zu hören sind? Eingeweihte wissen Bescheid: Die Ruandesen sind auch in diesem Jahr wieder zu Besuch!

 

Am eigenen Leib können die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 das Motto der diesjährigen Interkulturellen Wochen des Donnersbergkreises „Gemeinsamkeiten finden – Unterschiede feiern“ an diesem Schulvormittag erfahren. Bereits zum dritten Mal organisiert Ethik-Lehrer David Vogel für die Schule einen Ruanda-Tag, bei dem die Kinder hautnah mit Vertretern des rheinland-pfälzischen Partnerschaftslandes Ruanda in Kontakt kommen können. „Im Zuge der Feierlichkeiten anlässlich der 25 Jahre dauernden Partnerschaft von Ruanda und Rheinland-Pfalz war bereits Jean-Baptiste Bizimana zu einer Gesprächsrunde an der Schule. Bei dieser trafen Neunt- und Zehntklässler den ehemaligen Bürgermeister der ruandesischen Partnergemeinde und konnten ihn mit Fragen löchern. Mit dem Ruanda-Tag sollen auch die Fünftklässler in Kontakt mit dem Partnerland Ruanda kommen. Um eine Partnerschaft mit Leben zu erfüllen, ist es wichtig, den Partner zu kennen. Dazu soll dieser Tag dienen“, erzählt David Vogel. Er stellte den Kontakt zur Studenten-Gemeinschaft AERK (Association des Etudiants Rwandais de Kaiserslautern) her und entwickelte gemeinsam mit den Studenten das Konzept des Tages. „In drei Workshops, beim Trommeln, Kochen und in einem Vortrag zur Landeskunde, lernen die Kinder Ruanda von ganz unterschiedlichen Seiten mit allen Sinnen kennen.“ Insgesamt neun Studenten vermitteln den Fünftklässlern einen direkten Eindruck von Kultur und Leben im afrikanischen Partnerland.

„Warum haben die Kinder alle blaue Hosen und Röcke an?“ - „Gibt es auch in Ruanda einen Kindergarten?“ - „Was macht der Elefant im Vorgarten von diesem Haus?“ - Die 5b folgt fasziniert dem Vortrag über Landeskunde, studiert die mitgebrachten Bilder sehr genau und löchert den Vortragenden, der im blau-gelb-grünen Pullover fast wie eine wandelnde Flagge seines Heimatlandes wirkt, mit Fragen. Dieser antwortet sichtlich amüsiert und gleichzeitig erfreut über das Interesse der Kinder so detailliert wie möglich.

Dass Trommeln gar nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick erscheint, erfahren die Kinder im Trommel-Workshop. Gut, dass die Studenten, die den Workshop leiten, zwischendurch eine Kostprobe ihres eigenen Könnens geben. Gelegenheit für müde Hände kurz auszuruhen, bevor es wieder daran geht, den gemeinsamen Rhythmus zu finden.

Das Highlight des Tages ist natürlich die große Abschlussrunde. Hier erklingt noch einmal der unwiderstehliche Sound der ruandesischen Trommler. Anschließend dürfen endlich die zuvor gemeinsam hergestellten leckeren Sambousas (mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen) sowie süße ruandesische Krapfen verspeist werden.

 

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