Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

Familie in Aktion – RSROK mittendrin

RS plus beteiligt sich am Familienaktionstag des Donnersbergkreises

„Rühren, rühren, rühren, das reicht noch nicht!“ Eifrig bewegt das Mädchen den Glasstab, während Lara aus der 7b mehrere Tropfen Borax-Lösung in den glibbrigen Inhalt des Becherglases vor ihr auf dem Tisch gibt. Allmählich wird die Masse immer stabiler und wechselt ihre Konsistenz von flüssig zu schleimig-zäh. „Super, das ist genau richtig.“ Vorsichtig füllen die beiden Mädchen den roten Flubber in einen Gefrierbeutel. Stolz trägt die Besucherin ihren Glibber anschließend davon, während Lara das Becherglas reinigt und nach neuen Kandidaten für das Chemie-Experiment „Flubber selbst produzieren“ Ausschau hält.

 

Zum ersten Mal beteiligt sich die RSROK mit einem Stand am Familienaktionstag in der Donnersgberghalle. Ausgesprochen gut besucht ist das Angebot der TuN-Gruppe 7 unter Leitung von Chemie-Lehrerin Renate Bechter, zur Herstellung von herrlich glibbrigem Flubber in rot, grün, gelb und blau – manchmal auch tief dunkellila bis matschebraun. Ohne Pause drängen sich kleine und größere Besucher um die Chemie-Werkstatt, rühren in Bechergläsern und werden dabei angeleitet von Luiz, Marlon und Tomasz, die immer wieder geduldig erklären: „Wir wiegen das Guar-Mehl ab und geben es zum Wasser hinzu. Jetzt musst du mindestens eine Minute rühren. Währenddessen suchen wir eine Farbe aus. Möchtest du rot oder gelb?“ Noch einige Tropfen Borax-Lösung hinzu - „nicht giftig, aber trotzdem nicht aufessen!“, mahnt Jonas – und schon ist der schauerlich-schleimige Flubber fertig.

„Am besten über Nacht im Kühlschrank lagern, dann hält er besser“, verabschiedet Oliver die Besucher. In seinem professionellen Outfit mit weißem Kittel zu dunkler Brille kommt er der Vorstellung eines Chemie-Professors wie aus dem Bilderbuch erstaunlich nahe.

Boom! Erschreckt zucken die Kinder am Chemie-Tisch zusammen. Gerade ist der Turm aus Holzklötzchen in der abgesperrten Fläche neben ihnen zusammengekracht. Mit roten Wangen steht Luiz daneben. Der Junge, der mit seinen Eltern den Familienaktionstag besucht, hat während der letzten 30 Minuten mit Eifer gemeinsam mit seinem Vater an einem wirklich meisterhaften Bauwerk mit einer beeindruckenden Höhe von mindestens vier Metern gearbeitet. Er bleibt nicht der einzige an diesem Tag, der das Angebot von Schulsozialarbeiter Thomas Buhr mit Begeisterung wahrnimmt. Immer wieder entstehen fantasievolle, mehr oder weniger stabile Gebilde von Kinderhand, während sich die Eltern im Gespräch mit Thomas Buhr, Konrektorin Almut Weber oder Schulleiterin Olga Alve über die Angebote der RSROk unterhalten, die an den Stellwänden rund um die Präsentationsfläche aufgezeigt werden.

Olga Alve allerdings hat zunächst noch einen Termin. Sie wird auf der Bühne erwartet, wo sie sich mit Vertretern von Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen zum Thema „Familienfreundliche Nordpfalz“ äußern soll. Die unberührte Natur, intakte Beziehungsgeflechte und eine gut ausgebaute Ganztags-Betreuung, orientiert  an den Bedürfnissen der Familien, kommen zur Sprache. Olga Alve zitiert eine Studie, in der Eltern das Schulangebot in Rockenhausen als leistungsstark und breit gefächert gelobt haben, „vielleicht sogar besser als in der Stadt“. Was man bei diesen paradiesisch anmutenden Zuständen eigentlich noch verbessern könne? „Wenn die Institution der Familie mehr Unterstützung bekäme, dann bedeutete das weniger Stress und weniger Druck für die Eltern und damit direkt auch weniger Stress, der an die Kinder weitergegeben wird. Und entspannte Kinder lernen einfach leichter!“, erklärt Olga Alve ihre Wünsche.

Doch schon muss die Bühne wieder geräumt werden, das Programm in der Halle ist minutiös getaktet. Tanzgruppen wechseln mit Musikern, dazwischen verschiedene Diskussionen und Ehrungen. All dies hält die Film-AG unter Leitung von Karina Blickwedel fest, ebenso wie das pralle Leben an den vielen Ständen rings um. Daneben bietet sie den Besuchern ganz spezielle Fotos an: Mal schnell vor dem Weißen Haus ablichten? Kein Problem für Leon an seinem PC. Oder vielleicht doch lieber der Strand mit Palmen? Schulleiterin Olga Alve entscheidet sich für die Gesellschaft von Biene Maja und Willi – das Ergebnis lässt sich mittlerweile in ihrem Büro bewundern.

Wer bei all den Angeboten Hunger bekommt, ist bei den Vertretern des „Flotten Euters“ genau richtig. Paul, Jakob und die übrigen sorgen unter Leitung von Daniel Daum dafür, dass backfrische Donuts und Käsebrezeln unter die Leute kommen.

Insgesamt ein gelungener Auftritt der RSROK, der sicherlich für die eine oder andere positive Erinnerung sorgen wird.

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