Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

50 Schulhof1Realschule Rockenhausen feiert Geburtstags-Jahr

1966: Ludwig Erhard tritt zurück. Die Beatles sind Trendsetter des Jahres. Im Fernsehen läuft zum ersten Mal der „Blaue Bock“. In Basel wird das Frauenwahlrecht eingeführt. Und auch im Donnersbergkreis wird Geschichte geschrieben: Am 19. April 1966 findet der erste Unterrichtstag an der Realschule Rockenhausen statt.

50 Jahre später ist die Schule immer noch da. Trotz heftiger Auf- und Abschwünge, trotz Streitigkeiten und Umbrüchen in der Schullandschaft, trotz Schulstrukturreformen und veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen feiert die Gemeinschaft der Realschule plus Rockenhausen, wie sie heute heißt, ihr 50jähriges Bestehen. Nicht nur mit einem schlichten Festakt, nein, es darf ein ganzes Jubiläumsjahr sein. Über das Jahr verteilt werden immer wieder Veranstaltungen stattfinden, die dem Feiern, dem Rückblick und auch der Vorausschau gewidmet sind.

Den Startschuss bildete bereits im Januar der Tag der offenen Tür, bei dem die Schule einerseits wie gewohnt ihre Pforten für interessierte Besucher und speziell für angehende Fünftklässler öffnete. In diesem Jahr jedoch besonders angesprochen waren Ehemalige, die sich auch tatsächlich in großer Zahl in den Räumen ihrer alten Schule trafen und beim Anblick der zahlreich zusammengetragenen alten Fotos in Erinnerungen schwelgten.

Weiter geht es mit den Feierlichkeiten im Mai. Dann macht sich die Schule auf zum Wandertag – aber natürlich wird dies kein Wandertag wie in jedem Jahr sein. Nein, die gesamte Schule wird Anfang Mai gemeinsam nach Andernach aufbrechen, um dort den höchsten Kaltwasser-Geysir weltweit zu bewundern. „Zur Feier des Jubiläumsjahres wollten wir eine Aktion der gesamten Schulgemeinschaft starten – und ein gemeinsamer Ausflug erschien uns hier einfach sehr geeignet“, erklärt Konrektorin Almut Weber.

Für Bewegung und viel Spaß sorgt dann sicherlich auch das geplante Spiel- und Sportfest Ende Mai. Ob im Wasser, am Land oder in der Luft – die Fachschaft Sport hat schon eine ganze Reihe verrückter Spielideen gesammelt, mit denen sie die Schüler an diesem Tag ins Schwitzen bringen will. Ob tatsächlich ein edler Spender gefunden wird, dessen Auto von starken Recken per Seil über einen Parcours gezogen wird? Diese Frage wird in den nächsten Wochen noch zu beantworten sein.

Regelmäßig beteiligten sich in den vergangenen Jahren die Fünft- und Zehntklässler der Realschule als Fußgruppe am Herbstfestumzug. Anlässlich des Jubiläums wird die Zugnummer in diesem Jahr deutlich spektakulärer ausfallen. Nicht nur bunte Choreografien, Trommelrhythmen und ein Festwagen sind geplant, die gesamte Schule soll sich in den Herbstfestumzug einreihen und beweisen, dass 50 Jahre RSROK einen echten Grund zum Feiern bieten.

Höhepunkt der Feierlichkeiten wird dann im November die Verleihung der Leonie-Kopp-Ehrungen sein. Offizielle Gelegenheit für Gratulanten aus dem Umfeld der Schule, ihre Glückwünsche zu überbringen und gemeinsam einen Blick zurück zu werfen. In Vorbereitung auf diesen Termin sind die ersten Kontakte auf jeden Fall bereits geknüpft. „Facebook ist einfach ein Medium, das für eine solche Aufgabe optimal geeignet ist“, dachten sich David Vogel und Astrid Blumann. Die beiden Lehrkräfte der RSROK nutzten die Projektwoche im Januar, um ehemalige Schüler und Lehrer mithilfe sozialer Medien ausfindig zu machen und zu den Festivitäten des Jahres einzuladen. So wird mit Sicherheit die Bigband der Schule anlässlich der Leonie-Kopp-Feier ein Revival erleben, auf das sich Musiklehrerin Renate Bechter bereits freut: „Es wird schön, die ‚Alten‘ wieder beisammen zu haben, zu sehen, was aus ihnen geworden ist – und natürlich auch gemeinsam zu musizieren.“ Gelegenheit zum intensiven Austausch über die vergangenen Jahre bietet das anschließende Ehemaligen-Treffen unter Federführung des Fördervereins der Schule.

Zahlreiche Ehemalige haben auch unseren Fragebogen beantwortet, in dem die Schule neugierig nach dem Werdegang ihrer Schützlinge fragte oder auch einige Realschulfamilien mit Schülern in der zweiten, dritten oder vierten Generation an unserer Schule nach ihrem Bezug zur RSROK.

Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet die traditionelle Weihnachtsfeier in der evangelischen Kirche. Bis dahin bleiben noch einige Wochen Zeit zum Planen und Feiern. Wer die Feierlichkeiten beispielsweise mit Bildmaterial (bevorzugt aus den ersten Jahrzehnten der Schule) unterstützen möchte oder Lust hat beim großen Ehemaligen-Treffen dabei zu sein, der ist herzlich dazu eingeladen.

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