Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

Realschule auf großer Tour

Schulgemeinschaft auf gemeinsamem Wandertag in Andernach

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Realschule plus Rockenhausen veranstaltete die Schule in diesem Jahr einen ganz besonderen Wandertag: Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft – Schüler, Lehrer, Sekretärinnen, Mittagsbetreuerinnen – machten sich gemeinsam auf den Weg. Wohin? Die Wahl fiel auf einen dem Anlass angemessenen Ort: Wir fahren zum weltweit höchsten Kaltwasser-Geysir in Andernach. Auf geht‘s!

Wildes Geschnatter am Busbahnhof. Traubenweise stehen Kinder hinter den Absperrungen und recken die Hälse. „Wo kommen denn unsere Busse? Sind sie das? Steigen wir in den ein?“ So funktioniert es also, wenn eine gesamte Schule gemeinsam zum Wandertag aufbricht. Nicht lange und jeder hat ein Plätzchen gefunden, die Tour kann beginnen. Immer wieder geht der Blick während der Fahrt sorgenvoll Richtung Wolkendecke: Hält es oder hält es nicht? Wenn auch unterwegs noch dicke Regentropfen fallen, angekommen in Andernach wird die Truppe mit einigen Sonnenstrahlen begrüßt. So können direkt die ersten Aufnahmen vom Rhein und den ihn umgebenden malerischen Weinlagen gemacht werden. Die Sorgen aber reißen nicht ab: „Wir fahren doch nachher noch mit dem Schiff? Ich hab aber Angst! Ich war noch nie auf einem Schiff - mir wird bestimmt schlecht!“

Bevor es jedoch vom Land aufs Wasser hinaus geht, nehmen eine Reihe von Führern die Rockenhausener in Empfang. Versehen mit einigen näheren Informationen zur Entstehung des Geysirs - „Wir stehen hier nämlich mitten auf einem Vulkan!“ - können die Schüler das Geysir-Zentrum Andernach in Besitz nehmen. Einen solchen Andrang erlebt man auch in diesem durchaus gut frequentierten Haus nicht alle Tage. Welch ein Glück, dass die vielen Exponate zum Selbsttesten, Ausprobieren und Tüfteln durchweg sehr stabil gestaltet sind. Der Ansturm der rund 300 Schüler gleicht einer gewaltigen Qualitätsprüfung, die das Zentrum und seine anschaulich aufbereitete Schau rund um Entstehung und Funktionsweise des Geysirs jedoch mit Bravour bestehen.

Schließlich sind die Unterschiede zwischen Bims, Schiefer und Basalt hinreichend erläutert und das Mischungsverhältnis von Kohlensäure zu Wasser in der Geysir-Fontäne geklärt – es wird ernst. Nach einer kleinen Mittagspause in den Rheinpromenaden wartet das Schiff. Kaum zehn Minuten dauert die Überfahrt bis zu der kleinen Halbinsel. Eigentlich bleibt also gar keine Zeit, um Übelkeitsgefühle zu entwickeln. Schließlich wartet am Ende der Expedition die Attraktion des Tages: der Geysir!

„Oooooh!“ Staunend stehen Schüler in Gruppen und schauen, den Kopf in den Nacken gelegt, dem lang erwarteten Naturschauspiel zu. Hoch und höher steigt die Wasserfontäne, angetrieben von dem angesammelten Kohlendioxid. „Cool! Der war echt groß!“, stellt Niklas fest, als der Geysir schließlich nach einigen Minuten seine Tätigkeit wieder einstellt.

So sorgt dieser Wandertag für eine Erdkunde-Stunde der ganz anderen Art, die hoffentlich sehr lebendige Erinnerungen hinterlässt. Wann kommt man sonst mit einem „Vulkan“ so nah auf Tuchfühhlung?

 

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