Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

P1170082Im Kanu durchs Becken, per Matte durch den Sumpf

Realschule plus Rockenhausen feiert Spielefest

Rotes Flatterband rund um den Schulhof. Martialisch anmutende Wurfgeschosse auf dem Asphalt. Ein Auto – mit Motorschaden? - vor dem Musiksaal. Dazwischen eine Horde quietschender, schreiender und johlender Kinder in allen Altersklassen. Kein Unglück, kein Notfall, ganz im Gegenteil: Die Realschule plus Rockenhausen feiert ein großes Spiel- und Sportfest – und alle sind dabei!

In bunt gemischten Teams quer durch alle Klassenstufen, jeweils mit einem Lehrer „versehen“, erobern die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Stationen. Jede Menge Überraschungen hat sich die Fachschaft Sport für diesen Tag ausgedacht. Federführend bei der Planung war Sportlehrerin Andrea Sprengard gemeinsam mit ihrer Wahlpflichtfachgruppe „Gesundheit und Sport“, kurz GuS. Kreativ, überraschend, herausfordernd, aber trotzdem für jeden machbar, so kann man die Anforderungen umschreiben, die bei der Auswahl der einzelnen Spiele zugrunde gelegt wurden. Und so kommt es, dass dieses Fest als der Tag eingeht, an dem alle Schüler der RSROK einmal den Subaru Forester von Englisch-Lehrer Alexander Horbach den „Berg“ vor dem Schülerkiosk hinaufziehen. Da kommen auch gestandene Neuntklässler gewaltig ins Schnaufen. „Ihr müsst unten richtig gut Schwung holen und schnell loslaufen, damit ihr es bis oben schafft!“, gibt Alexander Horbach die letzten Tipps, bevor er ins Auto steigt, um im Notfall bremsen bzw. lenken zu können. Schon ist die Mannschaft ins Zuggeschirr eingestiegen und Amir gibt das Kommando: „Auf die Plätze, fertig, los!“ Die ersten Meter sind kein Problem, überraschend leicht reagiert der Wagen. Doch dann kommt die Steigung, hier ist Beinarbeit gefragt. „Ich wusste gar nicht, dass es hier so derart steil ist!“, kommentiert Lukas schnaufend, nachdem die Truppe ihre Aufgabe bravourös bewältigt hat.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, warten doch noch 19 andere Stationen darauf mit Kraft, Geschick und Köpfchen bewältigt zu werden. Ob Sockenzielwurf, Musikquiz, „Sumpftransport“ oder Turmbau, jeder kann sich einbringen und für seine Mannschaft punkten.

Neben dem Autoziehen ist sicherlich die Kanustaffel ein Highlight im Programm. Auch wenn sich alle Beteiligten durchaus einige Grad mehr auf dem Thermometer gewünscht hätten, stellen sich die Sportler mehr oder weniger konzentriert der Herausforderung. Mit verbundenen Augen im Kanu einmal quer durchs Becken paddeln – das muss doch zu schaffen sein? Nicht ganz so einfach, stellen Tomasz, Steven, Maxi und Feruh fest. Nun gut, dann müssen die Punkte fürs Siegertreppchen eben an der nächsten Station gemacht werden.

„Wir betrachten dieses Spielefest als eine Art Probelauf. Wenn alles gut läuft, können wir uns vorstellen, eine solche Aktion regelmäßig einmal im Schuljahr zu veranstalten“, erklärt Thomas Halfmann, pädagogischer Koordinator und als Sportlehrer aktiv in der Planung beteiligt. „Gerne würden wir im nächsten Jahr auch die Drittklässler der umliegenden Grundschulen dazu einladen, um ihnen so schon einmal die Möglichkeit zu bieten, sich bei uns ein bisschen umzusehen.“ Dann hätten auch die jungen Gäste die Gelegenheit, beim „Biathlon“ auf dem Schulhof mit dem raketenartig anmutenden Speer zu werfen oder beim „Rollentransport“ auf Rollbrettern durch den Slalom zu zischen. Die Chancen dafür stehen gut, die erste Auflage des Spiel- und Sportfestes der RSROk wird auf jeden Fall als eine höchst gelungene Premiere in die Historie der Schule eingehen.

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