Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

P1190292Unterm Mikroskop und auf den Kisten

Offene Türen an der Realschule plus Rockenhausen

Das erste Adventswochenende - für so manche Familie die Gelegenheit um Plätzchen zu backen oder Lebkuchen und Zimtsterne zu naschen. An der Realschule plus Rockenhausen bietet dieses erste Adventwochenende ganz andere Möglichkeiten. Hier sind Viertklässler mit ihren Eltern eingeladen, sich anlässlich des Tages der offenen Tür ein Bild von der Schule und ihren Möglichkeiten zu machen.

Statt dem Duft von Zimtwaffeln und Selbstgebackenem liegt im zweiten Stock der Schule das doch etwas strenge Aroma von verschmortem Styropor in der Luft. Unter der Aufsicht mehrere Neuntklässler kann man an diesem Tag im Physiksaal dem Phänomen der elektrischen Ladungen näher auf die Spur kommen – zum Beispiel wenn Eliese mit Hilfe eines glühenden Drahtes ein Herzchen aus der Styroporplatte schneidet.

Wer lieber selbst Hand anlegt, ist eine Tür weiter richtig. Mit Feuereifer wird im Chemiesaal gerührt und gewogen. Das Ergebnis ist allerdings kein Plätzchenteig und alles andere als essbar, auch wenn es eine ganze Menge Lebensmittelfarbe enthält. „Flubber“ nennt sich die glibbrig-bunte Masse, welche die jungen Besucher unter Anleitung der MN-Schüler aus Klasse 8 hier anrühren. „Borax ist der Stoff, der dafür sorgt, dass der Flubber auch schön glibbrig wird“, erläutert der Nachwuchs-Chemiker, bevor er sich wieder Nils zuwendet, der gerade einen wunderbar schleimigen roten Klumpen angerührt hat und ihn nun im Klarsichtbeutel verpackt mit nach Hause nimmt. Allerdings nicht, bevor der Grundschüler den Spiel- und Spaß-Parcours der Tu-Was-AG in der Sporthalle getestet hat. An sechs Stationen kommen die Kinder hier in Bewegung, beispielsweise beim Jonglieren von grünen Plastiktellern auf einem dünnen Stab oder beim Hüpfen mit dem sogenannten Pogostick. Ähnlich wie dies anlässlich des Tages der offenen Tür der Fall ist, kommen die Spielgeräte auch im normalen schulischen Alltag während der sogenannten „Bewegten Pausen“ zum Einsatz. Ob Roller oder Stelzen, Bälle oder Diabolo – das Angebot kommt an.

Sehr viel länger als die Bewegte Pause gibt es bereits die Kletter-AG an der Realschule. Und so darf am Tag der offenen Tür das beliebte Kistenklettern natürlich nicht fehlen. Auch Nils lässt sich die Chance nicht entgehen und vertraut sich Sportlehrer Thomas Kinner und seinem Team an. Schnell verpasst ihm ein AG-Mitglied einen Klettergurt und schon geht es ab in luftige Höhen. Gar nicht so einfach, auf dem immer wackliger werdenden Turm die Balance zu halten. „Ui, ich weiß gar nicht weiter!“, quietscht Nils – und schon bricht das Gebilde unter ihm zusammen. Gut dass Marcus am Sicherungsseil aufgepasst hat und ihn sicher und vorsichtig wieder zu Boden schweben lässt.

Wer nach all der Aufregung und Bewegung ein wenig Entspannung sucht, ist gut aufgehoben beim Auftritt der Französisch-Schüler unter Leitung von Hilde Schneider. Sechst-, Siebt- und Achtklässler zeigen in kleinen Spielszenen und Liedern, was ihnen bereits alles „en français“ geläufig ist. So beeindrucken die Sechstklässler nach wenigen Wochen Französisch bereits mit dem Zählen bis 20 und einfachen Dialogen im Klassenraum. Die etwas versiertere Französisch-Gruppe 7 stellt unter Beweis, dass sie dem Treiben an einem französischen Marktstand sprachlich vollauf gewachsen ist, während die Achtklässler eine „soupe aux légumes“ mit allem Drum und Dran servieren.

Nebenan bieten Doris Loewe und Melanie Roos vom Schuelternbeirat gemeinsam mit Konrektorin Almut Weber und Schulleitungsmitglied Roland Sawadski Informationen rund um das Schulleben, zu Stundentafel und AG-Angebot, Nachmittagsbetreuung und Fördermöglichkeiten. Während dieses Info-Angebot sich klar an die Eltern richtet, sind die jungen Besucher eingeladen, sich der Schulhausführung der Sechstklässler anzuschließen, die unter anderem von Jacqueline angeführt werden. „Hier sind wir am Chemiesaal. Da drin darf man nicht essen und nicht trinken, und ab der Achten wird hier im Unterricht experimentiert“, erklärt sie ihrer kleinen Schar, die aufmerksam mit großen Augen lauscht. Weiter geht es in den Bio-Saal, wo sich unter dem Mikroskop die Pantoffeltierchen tummeln. „Wow, sind das viele!“, staunt Marina, nachdem Biologie-Lehrerin Mona Rudolf das Mikroskop so eingestellt hat, dass das Gewusel auf dem Objektträger sichtbar wird.

Bereits in wenigen Tagen bietet sich den Viertklässlern erneut die Möglichkeit, die Realschule von innen kennen zu lernen. Am 8. Dezember sind sie im Rahmen des Grundschul-Schnuppertages eingeladen einen Vormittag lang das unterrichtliche Geschehen an der Realschule am eigenen Leib zu erleben.

 

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