Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

DSC00313Mit 3D-Druck in die Zukunft
Neue Technologie hält an Realschule plus Rockenhausen Einzug

Selbst designte Schlüsselanhänger und Schmuckstücke, Bauteile für neu entwickelte Maschinen, lebenswichtige Prothesen und völlig sinnlose Kuriositäten – all das ist mit einem 3D-Drucker relativ einfach, günstig und schnell herzustellen. Neue Technik, deren Möglichkeiten fasziniert – und die seit neuestem den Schülerinnen und Schülern der RSROK zur Verfügung steht.

Mit der Firma Adient hat die Schule seit langen Jahren einen starken Partner im Bereich Ausbildung und Berufsorientierung an ihrer Seite. Zum 50. Geburtstag der Schule im letzten Jahr wartete Uwe Schwab, Ausbildungsleiter bei Adient, mit einer großen Überraschung auf: Die Schule erhält einen 3D-Drucker! Die Freude ob dieser großzügigen Gabe war groß.

Ich habe als Naturwissenschaftlerin ein Interesse daran, mich mit den Möglichkeiten dieser Technik näher auseinanderzusetzen – eine Chance, die man so wahrlich nicht alle Tage im Schulalltag hat!“, berichtet Karina Blickwedel, Lehrerin für Mathematik-Naturwissenschaften (MN) und Physik. „Dafür konnte ich auch meine Wahlpflichtfachgruppe MN in der Jahrgangsstufe 10 begeistern. Die Arbeit in dieser Gruppe hat für uns viele Vorteile, da sich hier technisch Interessierte zusammenfinden und in einer überschaubaren Gruppengröße von 12 Schülern an einem aktuellen Thema arbeiten können.“

So wurden vier Treffen vereinbart mit Uwe Schwab und Yalcin Omurca, der das Projekt auch in Begleitung einiger Azubis betreute. „In den ersten beiden Sitzungen wurden in der Schule die mechanischen Teile montiert. Das dritte und vierte Treffen fand direkt bei Adient im Betrieb statt. Hierbei arbeiteten wir an der Elektronik sowie an der Inbetriebnahme und Feinjustierung“, erzählt Karina Blickwedel. Und fährt begeistert fort: „Der Azubi, der sich in unseren Treffen als Experte erwies, war übrigens ein ehemaliger Schüler der RSROK: Kai Franck absolviert derzeit seine Ausbildung bei Adient und hat uns in diesem Projekt tatkräftig unterstützt. Auch beim Zusammenbau trafen wir mit Nico Tremel und Patrick Falkenberg auf Ehemalige unserer Schule – ein weiteres Zeichen dafür, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert.“

Einsatzmöglichkeiten für einen 3D-Drucker gibt es zuhauf. So können z.B. benötigte Ersatzteile für die Physiksammlung gedruckt werden. Weitere Ideen sind die Herstellung von Medaillen für die Bundesjugendspiele, Buttons für den Tag der offenen Tür, geometrische Anschauungskörper für den Mathematik-Unterricht und vieles mehr. „Die Ideen kommen sicherlich letztlich auch beim Machen. Dabei werden wir entdecken, an welcher Stelle ein Einsatz für uns sinnvoll ist“, meint Karina Blickwedel.

Seit Beginn des Schuljahres gibt es eine AG „3D-Druck“ unter Leitung des pädagogischen Koordinators der Schule, Thomas Halfmann, gemeinsam mit Karina Blickwedel. Die Lehrkräfte werden unterstützt von den beiden Zehntklässlern Lukas Lunau und Martin Bersch. In der AG, die von Schülern aller Klassenstufen besucht wird, lernen die Kinder mit der Software „Tinkercad“ einen Gegenstand in 3D zu entwerfen, der dann vom Drucker gedruckt werden kann. Aktuell ist eine selbst gestaltete Handyhülle in Arbeit. Für den Januar ist ein Projekt in Planung, bei dem die Arbeit am 3D-Drucker mit Löten kombiniert werden soll.

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