Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

Gogosch und Nachhilfe in Pfälzer Dialekt

– Interkulturelle Woche an der Realschule plus Rockenhausen

Normalerweise gleicht ein Schulhaus freitags um 13.15 Uhr einem entvölkerten Landstrich. Still liegen Flure und Säle, einzig die Putzfrauen verrichten noch ihren Dienst. Umso ungewöhnlicher, dass es am Freitag, 1.10., in den Fluren der Realschule plus Rockenhausen noch vor Leben wuselt. Schüler, Eltern, Lehrer und Ehemalige sind im Schulhaus unterwegs. Weshalb? Es gilt, den Abschluss der Interkulturellen Woche zu feiern.

 

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In den Köpfen der Schülermitverantwortung entstand die Idee, als einzige Schule an der diesjährigen Interkulturellen Woche des Donnersbergkreises teilzunehmen. In mehreren Planungssitzungen entwickelten die Schülersprecherinnen Lisa Rösner (10b) und Esther Pum (10a) gemeinsam mit den Verbindungslehrern Inka Rohe und Alexander Horbach ein Konzept, wie möglichst viele unterschiedliche Gruppen in die Aktion eingebunden werden könnten. „Vieles gibt es an der Schule bereits. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die einzelnen Aktivitäten zusammenzutragen und entsprechend zu präsentieren“, erläutert Alexander Horbach das Vorgehen. So entstand – hauptsächlich im Rahmen des regulären Unterrichts - ein buntes Programm, das Interkulturalität in unterschiedlichen Bereichen verdeutlichte und die zahlreich erschienenen Besucher begeisterte.

In Plakatform oder per Powerpoint wurde über die Schulpartnerschaften mit Ungarn, Frankreich und Amerika informiert, die im regelmäßigen Schüleraustausch ihre Höhepunkte finden. Allgemeinere Informationen gab es zu den verschiedenen Weltreligionen oder zu einzelnen Ländern, deren Sitten und Gebräuchen. Schüler der Schule aus anderen Ländern stellten sich per Plakat vor, ebenso wurden Künstler aus unterschiedlichen Ecken der Erde sowie ihre Werke präsentiert. Das Cafe Ruanda lud zur gemütlichen Kaffeerunde und einem Bohnen-Schätz-Spiel ein. „Mmmh, das ist echt lecker!“, war des Öfteren am Stand der Wahlpflichtfachgruppe Familien-Hauswesen zu hören. Zunächst erst zögerlich probiert, fanden die von der Schülergruppe angebotenen Häppchen, zubereitete nach internationalen Rezepten, bald reißenden Absatz. Wer wollte, konnte sich gleich an der Plakatwand über die entsprechenden Rezepte informieren. So entstehen vielleicht demnächst in einer Rockenhausener Küche „Gogosch“, in Fett gebackene Küchlein mit Puderzucker, nach einem Rezept aus Rumänien oder afrikanische Maisküchlein - „die sind gar nicht so schwer!“, verriet eine Schülerin auf Nachfrage.

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Auch musikalisch schickten die Schüler der Realschule plus Rockenhausen ihre Besucher auf eine weite Reise. Mit afrikanischen und hebräischen Melodien überraschte der Chor der zehnten Klassen unter Leitung von Evelyn Best. Afrikanische Rhythmen hattte Renate Bechter mit den Trommlern der 6c einstudiert. Russische und griechische Klänge ließen die Klassen 5a und 5b zu Gitarrenklängen ihres Lehrers Christian Köhler hören – teilweise unterstützt von ihrer Schulleiterin Olga Alve. Besonderen Anklang fand die Gruppe dann allerdings mit deutschem Liedgut. „Ich bin e Pälzer Bu“ intonierten die Kinder mit Inbrunst – nachdem im Deutschunterricht die Bedeutung von Worten wie „Kannelwasser“ und „Bankert“ auch den Schülern erläutert worden war, die nicht den Pfälzischen Dialekt sprechen.

 

 

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