Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

Auf der Suche nach Glück auf zu neuen Ufern

87 Abgänger der Realschule Rockenhausen als letzter Jahrgang der Schule verabschiedet

Jedes Jahr zum Ende des Schuljahres findet die Entlassfeier der zehnten Klassen statt. In feierlichem Rahmen gedenkt man der überstandenen schulischen Mühen und schaut voraus in eine hoffentlich glückliche, erfüllte Zukunft. In diesem Jahr jedoch stand die Feier der Abgangsklassen unter ganz besonderen Vorzeichen, wurde doch der letzte Jahrgang der Realschule Rockenhausen offiziell verabschiedet.

 

Mit Ablauf des Monats Juli „verwandelt“ sich die bisherige Realschule Rockenhausen in eine Realschule plus. Die diesjährigen Entlassschüler können ihre alte Schule also nicht mehr besuchen, da sie nicht mehr existieren wird. Ein Gedanke, der so manchem den Abschied zusätzlich erschwert haben mag. So war die Feier geprägt von zahlreichen guten Wünschen für die erfolgreichen Realschul-Absolventen, vom Dank an Eltern, Schulleitung und Lehrerkollegium für die geleistete Arbeit und dem vielfach geäußerten Wunsch, die positiven Traditionen der „alten“ Schule durch die Veränderungen hinüber in die neue Schulform zu retten.
Mit berührenden Worten fasste Justin Stubbs, 10a, im Namen der Schülerschaft diesen Dank zusammen. Speziell galten seine Worte der stellvertretenden Schulleiterin, Olga Alve, die mit Beginn des letzten Schuljahres von heute auf morgen nach dem Weggang von Christiane Schönauer-Gragg drei Jobs zu erledigen hatte und „den Laden“ mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz am Laufen gehalten hat. Olga Alve konnte diesen Dank umgehend zurück geben: Sie zeichnete Justin Stubbs mit dem Preis der Ministerin für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule aus.
Weitere Preise gingen an Dominik Schwab, 10a, und Michael Schäfer, 10b, die es geschafft haben, als beste Absolventen beide ein Zeugnis mit einem Notendurchschnitt von 1,5 zu erreichen. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz im Rahmen der Schülervertretung, besonders im Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhielt Marcel Uhl, 10b, den Preis des Landrates aus den Händen von Herrn Graf als Vertreter des Schulträgers. Für ihr Engagement im Rahmen der Ganztagsbetreuung wurden Ella Steinmetz, Verena Geib, Susanne Geib, Jula Lanzer, Robine Schwarz, Justin Stubbs (alle 10a), Aline Pohl, Jacqueline Eisenhut, Marcel Uhl (10b) sowie Anna Jung und Mira Ulmerich (10d) mit Buchpreisen des Fördervereins geehrt.
Die Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrer wurde begleitet von an die Hallenwand projezierten Kinderbildern der Abgangsschüler, die sicherlich besonders den anwesenden Eltern nochmals sehr deutlich vor Augen führte, welch langen Weg ihre Kinder bereits zurück gelegt haben. Dass dieser auch in Zukunft erfolgreich verlaufen wird, dafür stehen beeindruckende Zahlen: Von 87 Abgängern haben 48 eine Empfehlung für die gymnasiale Oberstufe erhalten, der auch eine große Anzahl folgen werden. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle übrigen bereits Ausbildungsverträge in der Tasche. Eine Grundlage, auf der es sich prächtig feiern lässt. Und das ließen sich die Entlassschüler nicht zweimal sagen.
Doch zuvor verabschiedeten sie sich von ihrer ehemaligen Realschulfamilie mit Beiträgen, in denen sie ihre Erfahrungen Revue passieren ließen oder in die Zukunft schauten. Zwischen Rührung und Lachen schwankten die Zuschauer bei der Vorstellung des Abschiedsvideos der Klasse 10d, die in kleinen inszenierten Bildern ihre Hoffnungen und Wünsche umgesetzt hat. „Wir wünschen uns, dass die Zeit stehen bleibt, Weltfrieden, niemals aufzugeben, alt werden, Frauenherzen brechen...“ - so lauteten die Botschaften, die die Schülerinnen und Schüler in die Kamera hielten, während Juli dazu sang „Es war 'ne geile Zeit“. Interessante Erfahrungen mit dem Lehrkörper der Realschule konnte auch die Klasse 10b sammeln, die ihren Erfahrungsschatz in Form eines Liedes weitergab. „Lehrer haben viele Schüler, kriegen dadurch graues Haar. Lehrer sind auch nur Menschen und manchmal etwas sonderbar“, reimten die Schüler und unterstrichen ihre Aussage mit Hilfe von Schnappschüssen aus dem Schulalltag.
So gehen sie nun ihren weiteren Lebensweg – hoffentlich fern von dem Schreckensszenario, das der Vorsitzende des Fördervereins, Joachim Bayer, zum Vergnügen der Schülerschaft in seinem Grußwort zeichnete – in eine Zukunft „mit vielen Unbekannten, für die jeder seinen eigenen Lösungsweg und seine eigene Lösungsmenge finden muss“, wie Olga Alve in ihrer Ansprache formulierte.

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