Realschule+ Rockenhausen

mit Ganztagsschule

Amtseinführung der Rektorin und Konrektorin an der RS+ Rockenhausen

Im Liegestuhl aufs Kommando-Deck

Olga Alve wird neue Schulleiterin der Realschule plus Rockenhausen

 

Am Donnerstag, 28.10.2010, stand für die Realschule plus Rockenhausen ein wichtiger Termin an: Die Amtseinführung der bisherigen ersten Konrektorin Olga Alve zur neuen Schulleiterin sollte würdig begangen werden. Gleichzeitig konnte mit Almut Weber eine neue erste Konrektorin offiziell ihre Arbeit aufnehmen.

 

Es sollte eine sehr persönliche Feier voller Gefühle und guter Wünsche werden. Bereits zu Beginn zeigte sich die neue Schulleiterin dicht am Wasser gebaut, als ihr der Chor der zehnten Klassen unter Leitung von Evelyn Best ein Ständchen – zumindest teilweise – in ihrer Muttersprache brachte. Die Herkunft Olga Alves aus dem „fernen Osten“ - geboren wurde sie in Sasonowka, einer Stadt in der heutigen Ukraine - wurde in verschiedenen Ansprachen zum Thema gemacht. In der aktuellen Diskussion würde man sie wohl mit Fug und Recht als ein „Musterbeispiel an Integration“ bezeichnen, hat sie sich doch nach der Ausbildung zur Mittelschullehrerin in der alten Heimat nach der Übersiedlung nach Deutschland nochmals an die Arbeit gemacht, in Rekordzeit ein zweites Studium und ein weiteres Referat angehängt, nebenbei ihre Aufgaben als Mutter dreier Kinder erfüllt, um sich schließlich ihren Traum erfüllen zu können und als Lehrerin – und nun schlussendlich sogar als Schulleiterin - in Deutschland arbeiten zu können.

Mit diesem beeindruckenden Lebenslauf stellte sie unter Beweis, dass die Auszeichnung mit der „Goldmedaille für Fleiß, Ausdauer und Beharrlichkeit beim Lernen“ zum Abschluss ihrer eigenen schulischen Laufbahn, die Heinrich Schwarz als Vertreter der ADD in seiner Rede zitierte, ihr durchaus zu Recht verliehen wurde. Diese Tugenden wurden zu einer Art Lebensmotto Olga Alves und ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Geschichte. So klang es auch in der Rede der Vorsitzenden des Personalrates, Beate Geminn an. Als gradlinig, herzlich, direkt und – besonders während des letzten Jahres - geradezu arbeitswütig hat das Kollegium seine neue Chefin kennen gelernt. Dass bei all der Arbeit die Pausen nicht zu vergessen sind, daran soll ein Liegestuhl erinnern, den die neue Schulleiterin vom Kollegium erhielt.

Ihre Muttersprache beherrscht sie noch immer fließend - das stellte Olga Alve unter Beweis, als sie spontan in die Darbietung des Lehrerchors einstimmte, der ihr zum Abschluss einer kleinen musikalischen Revue mit Blick auf die Geschehnisse der vergangenen Monate ein russisches Volkslied widmete.

Doch nicht nur die neue Schulleiterin, sondern auch ihre neue Stellvertreterin und Konrektorin, Almut Weber, stand im Blickpunkt der Feier. In einer sehr herzlichen Begrüßungsrede freute sich die frisch gebackene Chefin über den Zuwachs in der Schulleitung. „Bei unserer ersten Begegnung hatte ich das Gefühl, dass wir uns schon sehr, sehr lange kennen – und das Gefühl, zu einem Team zu gehören, verstärkt sich immer mehr, je länger wir uns kennen“, meinte Olga Alve. Almut Weber bedankte sich für einen freundlichen Empfang und das gute Arbeitsklima, das sie an der Schule vorgefunden hat: „Ich habe das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Sollte sich auch nur ein Bruchteil der guten Wünsche erfüllen, die während der Feier formuliert wurden, wird sie dieses Gefühl sicherlich auch in den nächsten Monaten nicht verlieren.

Während Heinrich Schwarz als Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde die Verdienste und die Blitzkarriere Olga Alves würdigte, zeigten sich Simone Fürschke vom Schulelternbeirat und Joachim Bayer vom Förderverein der Schule sehr glücklich über die neue personelle Konstellation. „Ich freue mich, dass die Namen 'Alve' und 'Weber' kürzer sind als die Namen 'Schönauer-Gragg' und 'Zolobczuk' – und noch besser auszusprechen“, bedankte sich Joachim Bayer, um im gleichen Atemzug mit Blickrichtung auf den Vertreter der ADD um eine Erhöhung der Männerquote im Schulleitungsbereich zu bitten, „auch wenn ich's sonst mehr mit Frauen habe, aber für die Quote!“

Eine gute Zusammenarbeit sagten neuer und alter Schulträger zu; sie wurden vertreten durch den Ersten Kreisbeigeordneten Wilfried Pick und Verbandsbürgermeister Heinz Seebald, welcher zu Beginn seiner Rede mit einem Augenzwinkern meinte: „Hätten wir gewusst, dass der Wechsel in der Schulträgerschaft bedeutet, dass der Vertreter des Kreises vor dem Vertreter der Stadt spricht, hätten wir unsere Entscheidung eventuell nochmals überdacht!“ Viele gute Wünsche hatten auch Schülersprecherin Esther Pum und der Leiter der Nachbarschule, Rolf Brachhold von der IGS Rockenhausen, im Gepäck. Umrahmt wurde die Feier durch zwei schwungvolle Beiträge der BigBand unter Leitung von Renate Bechter sowie einem viel bestaunten und beklatschten Auftritt von Vladimir Lang, 8c, der mit seinem Klavierspiel begeisterte.

 

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