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Schon auf dem Weg hörte man fette Bässe, öffnete man die Tür, so roch man sofort den süßen Waffelduft in der Luft. In der Turnhalle sah man dann allerhand Hexen, Monster und Zombies. Keine Frage, das war keine alltägliche Sportstunde, sondern die Halloweenfeier der Realschule plus Rockenhausen. Die SV hat zusammen mit den beiden Vertrauenslehrern und der Orientierungsstufenleitung eine wunderbare Party organisiert. Dass in diesem Jahr auch die siebten Klassen teilnehmen durften, hat der ausgelassenen Stimmung nur gut getan.
In der vierten Stunde ging die Party los und die Kinder und Jugendlichen konnten sich entweder mit Waffeln, Hot Dogs und Getränken versorgen oder in der geschmückten Sporthalle herumtollen und toben.
Nach der zweiten großen Pausen begann der Spielewettbewerb. Zunächst traten Dreiergruppen gegeneinander an. Sie hatten die Aufgabe, eines ihrer Gruppenmitglieder in eine Mumie zu verwandeln. Natürlich nicht in eine echte, sondern es ging darum, die Person so schnell wie möglich vollständig in Toilettenpapier einzuwickeln. Das Spiel sorgte für große Heiterkeit bei den Zuschauerinnen und Zuschauern.
Im Anschluss daran wurden mehrere Runde „Reise nach Jerusalem“ gespielt. In der letzten Runde spielten zur großen Belustigung der Schülerschaft auch Lehrerinnen und Lehrer mit und der Schallpegel stieg jedes mal drastisch an, wenn ein Kollege oder eine Kollegin rausflog.
Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt der Veranstaltung war der Kostümwettbewerb. Noch nie nahmen so viele Kinder daran teil wie in diesem Jahr. Entsprechend schwer war es für die Jury, ein Urteil zu fällen. Ausgezeichnet (und mit Gutscheinen des Schülerladens prämiert) wurden:
Die Geschichte des schaurigen Festes
Das Halloween-Fest, das heute oft als neumodischer Import aus den USA angesehen wird, setzt sich eigentlich aus den Bräuchen verschiedener alter Kulturen zusammen, die bis heute die Festlichkeiten beeinflussen. Als Ursprung von Halloween wird meist das keltische Erntefest Samhain aufgeführt. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. feierten die Kelten in Irland am 31. Oktober – oder besser, an dem Tag, den wir heute den 31. Oktober nennen – den Winterbeginn und den Start in ein neues Kalenderjahr und dankten dem Sonnengott Samhain mit großen Feuern für die vorangegangene Ernte.
Im 7. Jahrhundert führten Christen den Festtag Allerheiligen ein, an dem noch heute allen Toten gedacht wird, die ein konsequent christliches Leben geführt haben. Fand dieses ursprünglich im Mai statt, wurde es Mitte des 8. Jahrhunderts von Papst Gregor III. auf den 1. November verlegt, um das immer noch sehr beliebte Samhain im Sinne der Christianisierung abzulösen. Christen durften sich nur noch zur Ehrung der Heiligen verkleiden und der Tag bekam den englischen Namen “All Hallows’ Day”. Der Abend des 31. Oktober wurde somit zum “All Hallows’ Eve”, woraus sich im Laufe der Jahre die Bezeichnung “Halloween” entwickelte.
Während der Großen Hungersnot in Irland (1845-1852) wanderten mehrere Millionen katholische Iren in die USA aus – und nahmen den Halloween-Brauch mit. Erst hier entwickelte sich Halloween zu der weltlichen, ausgiebigen Feier, die wir heute kennen. Seit den 1990er Jahren verbreitete sich das Fest aufgrund der Globalisierung immer mehr auch in Europa und kam so zu uns nach Deutschland, wo sich heute vor allem junge Leute zunehmend auf das jährliche Gruseln freuen. (Siehe auch Süßes oder Saures: Die Geschichte von Halloween)
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