Kategorie: 2024

17 Jahre im Sekretariat der Realschule plus Rockenhausen – Frau Gilbert

Nach 17 Jahren – Frau Gilbert geht – Ein wichtiger Bestandteil der Realschulfamilie wurde verabschiedet   Es gab am Freitag, 26.01.24 einige Tränen in der Realschule plus Rockenhausen. Nein, ich meine nicht die Tränen der Schüler wegen schlechter Noten im Zeugnis, sondern ich meine unsere Veranstaltung zur Verabschiedung der Sekretärin, Frau Jasna Gilbert. Es gab so einige von uns, die so die eine oder andere Träne vergossen… Frau Gilbert ist mit kroatisch und deutsch als Muttersprache aufgewachsen. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie in Deutschland, danach ist sie mit ihren Eltern nach Zagreb umgezogen. Dort legte sie 1989 an einem Fremdsprachengymnasium ihr Abitur ab. Im Jahre 1994 konnte Frau Gilbert dann als diplomierte Ökonomin die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Universität Zagreb verlassen. In dieser Zeit war sie ebenfalls sehr aktiv in einer internationalen Studentenorganisation AIESEC. Im Jahre 1995 zog die Familie dann wieder nach Deutschland. Hier pflegte sie eine Familienangehörige und war im Erziehungsurlaub. Nach einigen beruflichen Stationen – ebenfalls im Sekretariat – in verschiedenen Bereichen, hatte die Realschule dann im August 2007 großes Glück, denn Frau Gilbert entschied sich für eine Stelle im Sekretariat der Schule! Ein Höhepunkt der Feier war sicherlich das von Herrn Leonhardt und Frau Kaufhold eigens für Frau Gilbert umgeschriebene vorbereitete Lied. Die Proben hatten sich gelohnt und so konnte der Lehrerchor (mehrstimmig) Danke sagen. Eine musikalische Danksagung für 17 Jahre Arbeit im Sekretariat. Frau Gilbert, so der Personalrat war ein wichtiger Teil der Schulgemeinschaft und bildete sozusagen das Herz der Realschule plus! Ihre hohe Motivation, ihre Teamfähigkeit sowie ihre Flexibilität machten Frau Gilbert zu einer geschätzten Kollegin in unserem Team. Ihr positives Wesen, ihre Bescheidenheit und ihre Hilfsbereitschaft trugen entscheidend zum harmonischen Arbeitsklima bei. Aufgrund ihrer hohen Fähigkeiten und ihrer charakterlichen Integrität ist sie der Idealtyp einer Sekretärin. Ihr Sekretariat hatte Niveau. Wir sind uns sicher, dass sich Frau Gilberts fachliche und menschliche Qualitäten auch an ihrem neuen Arbeitsplatz durchsetzen werden und wünschen Ihr viel Glück! Schade, dass Du gehst!      

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Initiative Bildungspartnerschaft der Realschule plus Rockenhausen… auf gutem Wege!

Vor Weihnachten startete ich einen Aufruf an die regionale Wirtschaft, mit dem Appell sich noch stärker – auch finanziell – in einer Bildungspartnerschaft zu engagieren! Diesem Aufruf sind bisher die Sparkasse Donnersberg und das Gesundheitszentrum Glantal (Meisenheim) mit einer großzügigen Spende gefolgt. Unternehmen und Institutionen, die eine hohe soziale Verantwortung zeigen und nicht nur Absichtserklärungen formulieren. Herzlichen Dank an die Sparkasse und das Gesundheitszentrum Glantal! Warum eine Bildungspartnerschaft? Die Bildungspartnerschaft zwischen regionaler Wirtschaft und Schulen bringt verschiedene Vorteile für beide Seiten mit sich und trägt zur ganzheitlichen Entwicklung der Gesellschaft bei. Eine Investition in Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft! Schulträger und Land investieren viel, dennoch reicht dies m.E. bei weitem nicht aus, denn wir müssen Schulen z.B. renovieren. Es geht aber nicht nur um eine bauliche Erneuerung von Schulen, sondern es geht um eine Weiterentwicklung von Schulen. Solch eine Weiterentwicklung ist kostenintensiv und kann nur gemeinsam von allen geschultert werden. Welche Vorteile bietet eine Bildungspartnerschaft? Praxisnahe Ausbildung: Die Zusammenarbeit ermöglicht es Schulen, praxisnahe Bildungsprogramme anzubieten, die den Schülern einen realen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen. Die Schüler können so besser verstehen, wie theoretisches Wissen in der Praxis angewendet wird. Unternehmen haben so aber auch die Möglichkeit, frühzeitig vielversprechende Talente zu identifizieren. Dies könnte durch Praktika, Mentoring-Programme oder andere Kooperationsformen erfolgen. Gleichzeitig können Schüler von direktem Feedback und Ratschlägen aus der Wirtschaft profitieren. Berufsorientierung: Durch den direkten Kontakt mit Unternehmen erhalten Schüler eine bessere Vorstellung von verschiedenen Berufsfeldern. Dies hilft ihnen, informierte Entscheidungen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft zu treffen und ihre Interessen und Fähigkeiten besser zu identifizieren. Workshops, Elternabende von Experten etc. bereichern hier die Berufsorientierung und führen zu einer verstärkten Verzahnung von Wirtschaft und Schulen. Gute Experten und Workshops sind jedoch nicht günstig. Digitalisierung Digitalisierung bedeutet nicht nur den Erwerb von Hardware, die Ausstattung der Schulen und Schüler (aller Schüler!), sondern hat natürlich auch noch weitere Konsequenzen. Unterricht verändert sich gerade – auch methodisch – radikal. Um modernen und zeitgemäßen Unterricht umzusetzen, bedarf es methodische und digitale Schlüsselkompetenzen, die durch Schulungen, Fortbildungen und Workshops erlernt werden müssen. Zum Beispiel haben wir mehrere Workshops von Experten gebucht, um unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, für die Gefahren und Fallstricke des Internets (Cybermobbing) zu sensibilisieren. Weitere Projekte z.B. zur KI sind geplant. Förderung von Schlüsselkompetenzen: Die Wirtschaft kann Schulen dabei unterstützen, Schlüsselkompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation, Problemlösungsfähigkeiten und unternehmerisches Denken zu fördern. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Wirtschaftsvertreter spiegeln immer auch aktuelle Trends, Technologien und Anforderungen des Arbeitsmarktes wider. So erfahren auch Lehrer und Lehrerinnen immer wieder ein notwendiges Update. Regionale Entwicklung: Eine starke Verbindung zwischen Schulen und der regionalen Wirtschaft trägt zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft bei. Gut ausgebildete junge Menschen sind ein wichtiger Beitrag zu einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft und können dazu beitragen, den Fachkräftemangel in bestimmten Branchen zu mildern. Hier sind wird auf einem guten Weg! Unserer 1. gemeinsame Berufsmesse (Beschäftigungsgipfel Donnersbergkreis) spricht hier eine eindeutige Sprache. Soziale Verantwortung: Unternehmen, die in Bildungspartnerschaften investieren, zeigen hohe soziale Verantwortung und engagieren sich aktiv für die Entwicklung ihrer Gemeinschaft. Diese Unternehmen reden nicht nur, sondern engagieren sich tatkräftig für die Zukunft unserer Kinder. Natürlich werden diese Unternehmen von uns zu regelmäßigen Veranstaltungen, wie Herbstfest, BO-Messe, BO-Woche, Abschluss- und Einschulungsfeiern sowie zu unserer jährlichen großen Leonie-Kopp Veranstaltung eingeladen. Insgesamt fördert die Bildungspartnerschaft zwischen regionaler Wirtschaft im Nordpfälzer Land und Schulen eine umfassende und praxisnahe Bildung, die den Übergang von der Schule zum Arbeitsmarkt erleichtert und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärkt. Es kann nicht sein, dass viele dieser guten Projekte auf Grund eines fehlenden Budgets nicht umgesetzt werden. Begleiten Sie unsere Schule auf dem Weg in die Zukunft und werden auch Sie Bildungspartner! Mit Herzlichen Grüßen Harald Scheve

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