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Liebe Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der 9a und 10a, ,Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Eltern und Großeltern, liebe Kolleginnen und Kollegen bevor wir gemeinsam abbiegen auf die große Abschlussfeier-Autobahn, möchte ich ein Triumvirat, also 3 Personen ganz besonders herzlich begrüßen: Zum einen Herrn Aydin, der heute Landrat Herrn Guth vertritt. Herr Guth – der sich in den letzten Jahren durchaus durch manchen Stau in der Diskussion gekämpft hat – hat sich stets bemüht, unsere Schule im Blick zu behalten. Wir hoffen, seine Ampel bleibt immer grün, wenn es um die Zukunft unserer Schule geht. Ein vielfältiges und breit aufgestelltes Schulsystem ist gerade auch für die Nordpfalz von großer Bedeutung. Eine Auswahl von Schulen macht es jungen Leuten einfacher in die wunderschöne Nordpfalz zu ziehen…Ich begrüße die 2. Person des politischen Triumvirates, Frau Dengle – in Vertretung von Herrn Cullmann – ebenso herzlich und wünsche mir eine weitere Optimierung unserer guten Zusammenarbeit zum Wohle des Nordpfälzer Berglandes. Denn unser guter Ruf wächst, und damit auch unsere Verantwortung. Und ganz ehrlich: Wer wachsen will, braucht Raum. Und wer Bildung gestalten will, braucht mehr als warme Worte – er braucht tragfähige Strukturen. Am besten nicht aus Spanplatte, sondern aus echtem politischem Rückgrat. Auch ein herzliches Willkommen an Herrn Vettermann, unseren Stadtbürgermeister. „Unseren“ im besten Sinne – denn auf Sie konnten und können wir uns immer verlassen: Ob bei Fragen zur Verkehrsführung, zur Schulhofgestaltung oder einfach bei der moralischen Unterstützung, wenn es mal wieder hieß: „Wie sollen wir das jetzt bitte umsetzen?“ – Vielen Dank! Drei politische Konstanten – Sie ehren uns mit Ihrer Anwesenheit. danke, dass Sie da sind. Und ein Wunsch an die Politik: Bitte denken Sie daran, dass Bildung kein Lippenbekenntnis ist. Es reicht nicht, sie sonntags zu loben, wenn montags das Dach der Turnhalle tropft. Bildung braucht nicht nur WLAN, sie braucht Wände. Nicht nur Digitalisierung, sondern auch ein Dach, das nicht durchsickert. Und nicht zuletzt: Menschen, die den Lehrerberuf wieder als das erkennen, was er ist – sinnstiftend, anstrengend, wertvoll. Und jetzt zur eigentlichen „Abfahrt“: Heute stehen wir nicht an einer Bushaltestelle, sondern an einer dieser seltenen Kreuzungen im Leben, an denen man selbst entscheidet, wo’s langgeht. Ihr verlasst den „verkehrsberuhigten Bereich Schule“ – und fahrt jetzt raus auf die bunte, laute, chaotisch-schöne Autobahn des Lebens. Kein Lehrer mehr, der euch dauernd hupt. Kein Klassenbuch, das euch verfolgt. Dafür Google Maps, ChatGPT und ein heißer Tipp: Papa oder Mama – die oft mehr wissen, als man denkt. Wenn ich auf eure Schulzeit zurückblicke, sehe ich viele Verkehrsschilder: Das allseits bekannte „Achtung, Baustelle!“ – meist vor Klassenarbeiten. Das rote „Stopp“-Schild – wenn das Handy lauter war als der Unterricht. Das „Vorfahrt gewähren“ – für Lehrkräfte, selten für Hausaufgaben. Und ja – auch ein paar Geisterfahrer, die meinten, Regeln seien optional. Zum Glück gab es da unsere Ordnungskräfte Frau Rößel, Frau Blumann und Herrn Daum – die für Sicherheit sorgten, bevor es wirklich gekracht hat. Aber diese Ordnungskräfte waren mehr als das… Lehrer mit viel Herz und Wärme, die in vielen Situationen genau das richtige menschliche Feingefühl zeigten… dafür Vielen Dank! Natürlich gab’s auch grüne Wellen: Freundschaften, die mehr sind als nur Kontakte auf Social Media. Lehrerinnen und Lehrer, die euch nicht nur benotet, sondern auch begleitet haben. Und natürlich: heute – Abschluss geschafft! Ihr habt es wirklich gepackt. Doch eins ist mir besonders wichtig – noch ein kleiner Routenplaner für Eure Zukunft, aber auch für uns alle. Künstliche Intelligenz kann viel – das steht außer Frage. Sie ist oft ein guter Begleiter auf der Autobahn des Lebens. Aber sie fühlt nicht. Sie liebt nicht. Sie träumt nicht. Das, was uns Menschen ausmacht – unser Mut, unsere Zweifel, unsere Fähigkeit zu vergeben, zu scheitern und wieder aufzustehen – das kann kein Algorithmus ersetzen. Gerade ihr, liebe Absolventinnen und Absolventen, wachst mit KI auf. Ihr lebt in einer Welt, in der man mit einem Klick Antworten bekommt – aber selten die richtigen Fragen gestellt werden. Sie soll uns begleiten – nicht bestimmen, wer wir sind, wie wir leben oder was wir fühlen sollen. Eure Zukunft, euer Weg darf nicht programmiert sein. Sie muss gestaltet werden – nehmt die Abzweigung mit Herz, nehmt die Ausfahrt mit Haltung, nehmt die Landstraße mit echter Menschlichkeit. Und vergesst nie: Die gefährlichste „künstliche Intelligenz“ ist die, die uns davon abhält, selbst zu denken. Liebe Schülerinnen und Schüler, wir – eure Lehrerinnen, Lehrer, Eltern und Begleiter – waren für euch da. Mal als Navi. Mal als Beifahrer mit Notbremse. Jetzt sagen wir: Startet durch. Der Motor läuft. Der Tank ist voll. Das Ziel? Bestimmt ihr. Und falls ihr euch mal verirrt: Einfach rechts ranfahren, tief durchatmen – oder bei den Eltern anrufen. Die wissen meistens, wo’s langgeht. Und wie’s mit der geografischen Allgemeinbildung so steht… Tja, auch wir Lehrkräfte lernen dazu: Bei der Klassenfahrt nach München stand ein Schüler vor der Frauenkirche und fragte: „Ist das der Kölner Dom?“ Nun ja. Immerhin ein Gotteshaus. Und wir freuen uns – ehrlich – über jedes aufrichtige Interesse an Architektur und Religion. In diesem Sinne: Gute Fahrt. Gute Zukunft. Und bleibt menschlich. Vielen Dank.
Pfälzer „Hundeversteher“ Holger Schüler zu Besuch in der Realschule plus Rockenhausen Am 12.6.25 gab es einen außergewöhnlichen Unterrichtsgang – leider nur für die 5b – auf den nahliegenden Bolzplatz an der Realschule. Herr Holger Schüler hatte schon bevor die Schülerinnen und Schüler sowie die Nawi-Lehrerin ( ein Thema im Nawi-Unterricht sind z.B. Haustiere, sowie die Domestizierung von Hunden ) pünktlich um 8.10 Uhr seine Box und sein Headseat installiert. Die Kinder und die Lehrer ( ebenfalls anwesend der Schulleiter) setzten sich voller Erwartung in einen Halbkreis. Disziplinprobleme gab es überhaupt keine, die Kinder lauschten Herrrn Schüler, der seit Jahren bekannt ist aus dem Fernsehen ( SWR, 3sat, Kabel 1, Sat. 1) und regelmäßige Vorträge hält. Außerdem tourt er mit Live-Shows und einem spannenden Bühnenprogramm durch ganz Deutschland. Die direkte ehrliche Ansprache gepaart mit einem unverwechselbaren pfälzer Charme zog die Anwesenden auch an diesem Tag in seinen Bann. Bevor die Hunde dazu kamen sprach Herr Schüler über seinen Werdegang. Interessant waren die ersten Jahren ab 1993, in der Herr Schüler eine Ausbildung zum Hunderettungsführer und Hundetrainer absolvierte. Er setzte sich z.B. wochenlang, immer ungewaschen und mit der gleichen Kleidung, zu einem Rudel Wölfe. Nach einiger Zeit wurde er dann von der Leitwölfin durch eine kurzen und intensiven Blick akzeptiert… von da an war er Teil des Rudels… Diese und ähnliche Geschichten erzählte er Schüler so packend, dass es in der Schülerrunde mucksmäuschen still war. 12 Jahre war Herr Schüler mit Hunden in der Rettungsstaffel (Trümmerhunde, Suchhunde) quasi europaweit unterwegs; hierbei verstärkte sich ein tieferes Verständnis der Hundepsychologie („ wie Hunde ticken“) und Herr Schüler war seitdem „nur noch“ in der Hundeerziehung tätig. Schülers Fokus liegt auf der Mensch–Hund‑Kommunikation: „Der Hund ist nie das Problem, sondern der Mensch“. Holger Schüler deutete an, dass es bei der Hundeerziehung oft eigentlich auch darum geht, dass die Menschen falsch oder gar nicht erziehen…. Die eigentliche Hundeerziehung ist auch eine Menschenerziehung… „ manche Menschen sollten keine Hunde haben“.Nach ungefähr 50 Minunten hieß es dann: Bühne frei für Dakota (ein Chesapeake-Bay-Retriever – ) und Anoki (manchmal auch „Anuki“ genannt), ein junger Retriever. Auf einer Tafel hatte er Schüler einige Rechenaufgaben und Zuordnungsaufgaben notiert… die Hunde wurden gefragt und jedesmal bellten sie bei den Aufgaben richtig. Die Anwesenden waren begeistert. Zum Schluss gab es von jedem Schüler ein Leckerlein…. Herr Schüler nahm sich noch die Zeit und hat Autogramme verteilt. 2 Schulstunden, die für uns alle unvergesslich bleiben! Danke Herr Schüler!
Durch die Initiative wurden wir sozusagen noch einmal stärker darauf fokussiert, dass wir überlegen, wie man Schule umgestalten bzw. neu-erschaffen kann, damit sie zeitgemäß ist. Natürlich gibt es auch Rückschritte, dennoch sind wir auf dem richtigen Weg, um unsere Kinder bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten. Gerade auch im intensiven Austausch untereinander – wie kann der richtige Weg sein? – und die zahlreiche Fortbildungen zur Schule der Zukunft, also auch durch Vernetzung mit anderen Schulen, findet man viele gelungene Ansätze und Konzepte. Zentral ist aber, dass wir unseren Weg für die Realschule plus finden bzw. weitergehen. Also, keine Angst vor der Zukunft! Die Zukunft ist offen, es liegen viele Möglichkeiten in ihr. Es kommt nur darauf an, sie zu ergreifen. Wir freuen uns auf den weiteren Weg der Realschule plus Rockenhausen und sind stolz, dass wir diesen Weg im Wesentlichen mitgestalten dürfen.
Donnersberger Rundschau vom 17.12.2024 25 Christkinder für Senioren Weihnachten mal anders: Anstatt selbst Geschenke zu bekommen, schlüpfen 25 Schüler der Realschule plus Rockenhausen in die Rolle der Wunscherfüller. Welche Rolle ein Minirock bei ihrem Besuch im Seniorenheim spielt. Rockenhausen. Mit dem Advent zieht traditionell ein Weihnachtsbaum ins Schulhaus der Realschule plus ein. Aber anstelle ihn mit Christbaumkugeln, Strohsternen und Lichterketten zu dekorieren, kam dieses Jahr noch eine kleine Besonderheit hinzu: 25 Papierrollen, jede davon mit einem Wunsch versehen, zierten das Immergrün. „Die Wünsche stammen von den Senioren der Wohnanlage des Diakoniewerks Zoar in der Wiesenstraße“, erzählt Schulleiter Harald Scheve, der die Aktion zum ersten Mal an seiner Schule initiiert hat. Doch die kleinen Papierrollen dienen nicht nur einer schönen Optik. Vielmehr konnten sich die 13- bis 16-Jährigen in den vergangenen Tagen einen Wunschzettel aus dem Baum pflücken. Gemeinsam wollen sie die kleinen Herzensangelegenheiten nun bei einem Besuch in der Seniorenresidenz erfüllen. Lediglich eine Einschränkung habe es zuvor gegeben, versichert der Schulleiter. Nichts Materielles sollten die Wünsche enthalten, um die Mittel der Schüler nicht zu übersteigen. Stattdessen sind fast schon alltägliche Dinge, wie ein gemeinsamer Spaziergang, Vorlesen oder die Bitte zusammen zu spielen, auf den Wunschzetteln gelandet. Zum Mitmachen animieren musste Scheve seine Schützlinge nicht. „Letztendlich haben sich viel mehr Schüler gemeldet als es Wünsche gab“, berichtet er. Und das, obwohl das „Überstunden“ nach Schulschluss für die Jugendlichen bedeutet. Dass die Aktion in ihre Freizeit falle, daran haben Guili Renzino, Nele Braasch und Leonie Sophie Schläfer von der Schülervertretung keinen Gedanken verschwendet. „Wir finden die Idee gut, waren sofort dabei“, erzählt die 16-jährige Guili. Schließlich hätten viele ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen häufig kaum noch jemanden, der sie besucht. „Sie werden oft vergessen“, sagt die 14-jährige Nele. Daher sei es sicherlich schön für die Senioren, wenn sie eine solche Aktion miterleben könnten, ergänzt Guili: „Es ist wie ein kleines Weihnachtsgeschenk für sie.“ Doch im Aufenthaltsraum der Einrichtung angekommen, weicht die anfängliche Euphorie erst einmal. Dort treffen schüchterne Jugendliche auf schüchterne Senioren. Und es gibt schlechte Nachrichten: Wegen der klirrenden Kälte an diesem Nachmittag müssen alle Spaziergänge ausfallen. Für einen Moment herrscht betretenes Schweigen. Ein Eisbrecher muss her. Harald Scheve springt ein: „Wer möchte Mensch-ärgere-dich-nicht spielen?“ Sofort meldet sich eine Bewohnerin freudestrahlend. Zwei weitere Damen und Schülerinnen schließen sich an. Es dauert nicht lange, schon wird im Team gewürfelt, werden Figuren gerückt und es wird über den einen oder anderen Rauswurf gelacht. In einer anderen Ecke übt Lukas (13) mit einem älteren Mann Sprichwörter. „Man soll den Tag …“, liest Lukas vor. „Nicht vor dem Abend loben“, vervollständigt sein Gegenüber eifrig und fügt hinzu: „Da ist viel Wahres dran, an den Sprichwörtern.“ Der Jugendliche ist beeindruckt. „Ich kenne nur ein paar davon.“ Ein anderes Grüppchen hingegen bestaunt die Fingernägel von Melike und Jona. „Hatten Sie früher auch so lange Fingernägel?“, will Schulleiter Scheve von seiner 88-jährigen Sitznachbarin wissen. „Ach, woher!“, winkt sie ab. Als junges Mädchen habe sie viel mit den Händen gearbeitet, die Nägel waren daher kurz. „Und was war in Ihrer Jugend modern?“, will Scheve wissen. Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Minirock! Den hatte ich oft an!“ Während es in den Aufenthaltsräumen bei den Spielen lebhaft zugeht, haben sich die Schülerin Anna und eine Bewohnerin auf dem Flur ein ruhiges Plätzchen gesucht. „Bleib bei mir, mein Liebes. Ich mag’s auch nicht so trubelig“, sagt die Bewohnerin. Dennoch freue sie sich über den jugendlichen Besuch. „Ist doch toll, ich war früher auch immer mittendrin.“ Kurz vor dem Ende des Besuchs nutzt eine Bewohnerin ihre Chance auf ein Ständchen. Es ist ihr Geburtstag. Mittlerweile sind die Hemmungen verflogen. Lautstark schmettert die Truppe ein Lied. Lio, der den Umgang mit den Fremden zunächst „befremdlich“ empfand, ist jetzt sogar für eine Wiederholung: „Weil man sieht, wie glücklich es sie macht.“ © Die inhaltlichen Rechte bleiben dem Verlag vorbehalten. Nutzung der journalistischen Inhalte ist ausschließlich zu privaten, nichtkommerziellen Zwecken erlaubt.
Vorlesewettbewerb 2024 Jedes Jahr um den Nikolaustag herum ist es wieder so weit: Die sechsten Klassen der Realschule plus Rockenhausen treten im Vorlesewettbewerb an, um zu zeigen, was sie können. In den letzten Deutschstunden wurden erst mal die zwei besten Leserinnen bzw. Leser jeder Klasse gesucht. Das machen zeitgleich ungefähr 600.000 Sechstklässerinnen und Sechstklässer, die sich an diesem bundesweiten Wettbewerb beteiligen. Am 10. Dezember haben wir dann den Schulsieger bzw. die Schulsiegerin ermittelt. Für die Klasse 6a traten Mia-Doreen Insel und Noel Klein an, die 6b wurde von Amy von Rekowski und Hanna Willrich vertreten. Der Wettbewerb lief in zwei Runden ab. In der ersten Runde mussten die Kinder ein Buch vorstellen und eine Textstelle vorlesen, die sie zu Hause vorbereitet hatten. Nach dieser Runde war der Favoritenkreis zwar schon ziemlich klar, aber es war noch nichts entschieden. Als nächstes stand ein Text auf dem Programm, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch nicht kannten. Er enthielt zahlreiche lange Sätze, es gab viele wörtliche Reden und schwierige Wörter, die betont werden sollten und möglichst fehlerfrei vorzulesen waren. Die Jury, bestehend aus Frau Krämer, Herrn Köhler und Frau Sensen-Dennerle, zog sich zur Beratung zurück und fällte nach kurzer Besprechung ein einstimmiges Urteil. Noel Klein ist der Schulsieger im bundesweiten Vorlesewettbewerb. Die fünften und sechsten Klassen spendeten Applaus und jedes Kind bekam eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Noel wird die Schule nun beim Kreisentscheid im Februar 2025 vertreten. Mit etwas Glück kommt er dann weiter in den Bezirksentscheid (April 2025), den Landesentscheid (Mai 2025) und am Ende in den Bundesentscheid, der im Juni 2025 in Berlin stattfinden wird. Wir drücken ihm dafür die Daumen!
Rockthejob! Berufsorientierungsmesse wird immer wichtiger Erneut gab es eine Berufsorientierungsmesse mit über 55 Betrieben aus der Region! Natürlich waren die global Player, wie gienanth, dyckerhoff , borgWarner. die Sparkasse und adient dabei, aber auch kleine Handwerksbetriebe, wie z.B. die Bäckerei Schmitt aus Dreisen… es war eine sehr gut besuchte Messe mit interessantem Rahmenprogramm! Erste Auswertungen ergaben, dass die Betriebe mit dem Besuch, den Anfragen und den Gesprächen sehr zufrieden waren… viele Schüler werden ein Praktikum in den Betriebe absolvieren… und vielleicht ergeben sich dann auch einige Ausbildungsverträge…. Kreis, Stadt und als Realschule plus Rockenhausen -für die Schulen federführend -werden wir diese wichtige Messe weiterentwickeln und natürlich wird sie auch nächstes Jahr wieder stattfinden!
Bildung ist eine der wertvollsten Ressourcen, die wir besitzen. Sie öffnet Türen zu Wissen, Entwicklung und persönlicher Entfaltung. Bildung ermöglicht es uns, die Welt um uns herum zu verstehen und zu hinterfragen. Bildung ist ein Fundament, welches zwar unsichtbar ist, dennoch von unschätzbarer Bedeutung. Das wusste auch unsere verehrte Frau Kopp…. Und natürlich unser lieber Landrat, Reiner Guth, den ich genauso herzlich begrüße wie unseren verehrten Stadtbürgermeister, Herrn Vettermann! Herzlich willkommen. Ebenfalls begrüße ich unseren SEB, Förderverein und Sie liebe Eltern. Mit ihrer Stiftung gibt sie uns die Werkzeuge, um eigenständig zu denken, Herausforderungen zu meistern und zu reflektieren. Schule und gute Bildung – so Leonie Kopp gerade in unserem kleinen Stück – zeigt uns den Weg aus dem Labyrinth. Bildung fördert zudem Chancengleichheit und stärkt das soziale Miteinander. Bildung hilft uns, beruflich erfolgreicher zu sein, aktiver und bewusster am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Für uns alle ein entscheidender Faktor für die persönliche Freiheit und Entfaltung der eigenen Talente. Gestern wurden in den Nachrichten aufgezählt, wo es in Deutschland an Investitionen mangelt: Brücken, Autobahnen, Autoindustrie etc. Die Liste war lang, Bildung und Schulen wurden da- warum auch immer -nicht erwähnt. Gerade durch diesen Realschulfeiertag zum Gedenken an Leonie Kopp führt und doch immer wieder dazu, dass wir über den unschätzbaren Wert von Bildung und darüber nachdenken, wie wir weiterhin eine gute Schule sein können. Wir als Realschule plus verstehen gerade die Leonie Kopp Stiftung als Auftrag… als Auftrag uns so weiterzuentwickeln, dass auch kommenden Schülergenerationen gut auf die Welt von morgen vorbereitet sind. Umso mehr geht es darum alle, also Stadt, Verbandsgemeinde, Kreis und das Land – genauso auch als Eltern – unsere Schulen zu unterstützen. Nun zu euch liebe Schülerinnen und Schüler: Wir sind stolz auf jeden Einzelnen von Euch. Auch eine schlechte Note zu verbessern, muss man wollen und es gehört ebenso viel Leistung dazu. Lernt weiter fleißig, seid stolz auf das eigene Wissen. Dann regnet es bei euch demnächst vielleicht auch gute Noten. Nutzt die Schulzeit als Chance, das Beste aus euch herauszuholen und zu zeigen, was in euch steckt – jeder einzelne von Euch hat vielleicht auch verborgene Talente und Stärken, die er nur rausholen muss. Eure Noten und Leistungen sind ein Ausdruck eures Willens, eures Durchhaltevermögens und eurer Konzentration – dafür ein großes Kompliment und Chapeau! Dafür gebührt euch allen miteinander ein großes Lob und ein großer Applaus! Genug der Worte – jetzt geht es um Euch: unsere Besten. Heute steht ihr im Mittelpunkt! Im Schulalltag investieren wir Lehrer oft viel Zeit für die Schülerinnen und Schüler, die mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit benötigen, wenn es doch an der ein oder anderen Stelle hakt. Das machen wir gerne, das ist Teil unsere Aufgabe – dennoch kommen dann, diejenigen, mit den sehr guten und guten Leistungen oft zu kurz. Daher möchten wir EUCH heute eine Bühne geben und EUCH unsere ganze Aufmerksamkeit schenken. Ist es nicht cool oder auch „geil“, gute Leistungen zu zeigen? Ihr seid doch stolz, wenn auf dem Test die rote 1 oder 2 steht? Das gibt doch ein gutes Gefühl, oder? Doch es geht nicht nur um Noten. Schule ist Leistung und ein Ausdruck eurer Fähigkeiten und eures Willens, sich jeden Tag neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Denn jeder Test, jede Hausaufgabe, jedes Projekt ist eine Möglichkeit Neues zu lernen und sich zu verbessern. Gute Leistungen öffnen euch die Türen – also gebt euer Bestes, seid stolz auf eure guten Noten und lasst euch davon anstecken und motivieren. Motiviert eure Freunde und Klassenkameraden, freut euch gemeinsam über gute Noten – so verändert hier auch eure Klasse zum Positiven. Einen großen Applaus an unsere Preisträger – und ihre hervorragenden Leistungen, die wir jetzt ehren!
Die Berufsorientierung hat an der Realschule plus Rockenhausen einen großen Stellenwert. In den beiden Abschlussklassen hat sie jedoch ein besonderes Gewicht, denn hier steht dieses Thema mehr als sonst im Fokus. Den Auftakt für die Berufsorientierung in diesem Jahr machte der Besuch des BOMO. BOMO ist das Berufsorientierungsmobil der Handwerkskammer der Pfalz. Mit ihm besuchen die Ausbildungsexpertinnen und -experten Schulen oder Berufsmessen und geben Jugendlichen einen Einblick in über 130 Handwerksberufe. Am 2. September hatten wir das Vergnügen, das BOMO bei uns an der Schule begrüßen zu dürfen. Den Anfang machte die Klasse 10a, die nach der ersten Pause von den beiden Betreuern der Handwerkskammer im Werkraum erwartet wurde. Dort hatten die Jugendlichen bereits die Möglichkeit, an mehreren Spielstationen ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Die Jugendlichen mussten am „heißen Draht“ eine Metallöse um einen in alle Richtungen gebogenen Draht führen, ohne diesen zu berühren. An einer weiteren Station musste man den Weg nach draußen in ein Labyrinth einzeichnen. Was zunächst ganz einfach klingt, wurde dadurch erschwert, dass man die Zeichnung und die eigenen Hände nur im Spiegel sehen konnte. An der dritten Station mussten die Jugendlichen mehrere Zimmermannsnägel so aufeinander stapeln, dass sie auf dem Kopf eines Nagels balancierten. In diesem Jahr haben wir den Schwerpunkt auf zwei Gewerke gelegt. Im Bereich Holz haben die Jugendlichen eine Handyhalterung gebaut. Hierzu mussten sie die Holzstücke zurecht sägen, abschleifen, Löcher vorbohren, Teile verschrauben und Dübel setzen. Im Bereich Elektro war an den Lötstationen eine ruhige Hand gefragt. Dort konnte man Widerstände zusammenlöten. Wer Erfahrung im Umgang mit Lötzinn und -kolben hatte, konnte sich an einem Bausatz für einen Roboter probieren. Nach einer Doppelstunde erfolgte dann der Wechsel und die Klasse 9a durfte ihr handwerkliches Geschick an den verschiedenen Stationen erproben. Die Realschule plus dankt der Handwerkskammer der Pfalz für diesen ersten tollen Einblick in die Welt des Handwerks. Die Jugendlichen hatten vor allem an den Spielstationen viel Spaß und fanden es großartig, Werkzeuge benutzen und ausprobieren zu können, die sie vorher noch nie in den Händen hatten.
Das Timing hätte nicht besser sein können: Als sich um 13:30 Uhr der Festumzug vom Parkplatz der Firma Adient aus in Bewegung setzte, hörte es auf zu regnen. Vorher haben wohl manche Lehrkraft und sicher auch einige Eltern abwechselnd besorgt in den Himmel oder auf die Wetter-App geschaut. Aber Petrus war gnädig mit der Nordpfalz. Fast das gesamte Kollegium und knapp 30 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus waren dieses Jahr beim Herbstfestumzug dabei. Dieses Jahr wurde in Rockenhausen schon zum 75. Mal das wohl bekannteste Fest der Nordpfalz gefeiert. Das Motto war wie immer „Die Kunst, der Wein, das Fest und so …“. In diesem Jahr lief unsere Schule als Nummer 24 und war damit ganz hinten im Festzug. Traditionell marschierten die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler vorneweg. Sie trugen ein Transparent mit dem Schulnamen und -logo. Danach kamen die übrigen Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler, die im Laufe des Umzuges die Zuschauer fleißig mit Süßigkeiten versorgten. So kamen mehrere Kilogramm Lutscher, Bonbons und Puffreis unters Volk. Das schuleigene Schlauchboot war ein echter Hingucker. Es wurde von zwei nimmermüden Zehntklässlern durch die komplette Rockenhausener Innenstadt gezogen. Der Umzug wurde von einem Bollerwagen mit Musikanlage und Boxen abgeschlossen, der für gute Stimmung sorgte.
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