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Er läuft und läuft und läuft und läuft Generationen von Fünfklässern der Realschule plus Rockenhausen kennen das Mysterium. In der Rallye, die jedes Jahr in der ersten Schulwoche durchgeführt wird und dazu dient, Schulhaus und -gelände besser kennenzulernen, tauchte eine Frage auf, mit der auch die Lehrer nicht so viel anfangen konnten: Wo ist der Brunnen? Egal, wo man auch hinlief, man fand keinen. Es gibt den Metallbaum zwischen Sekretariat und Containern oder das Hochbeet mit den Felsbrocken auf dem Schulhof oder ein Insektenhotel vor der Turnhalle, aber ein Brunnen? Fehlanzeige. Vor dem Sekretariatsgebäude, im Schatten der Bäume, liegt jedoch ein mächtiger Felsbrocken. Die meisten Menschen gehen vermutlich achtlos vorüber und nur wenigen dürfte aufgefallen sein, dass auf einer Seite der Schulname mit Metall-Lettern steht. Ursprünglich war dieser Stein mal ein Brunnen. Das ist aber schon so lange her, dass selbst die dienstältesten Kollegen sich noch kaum daran erinnern können. In den letzte Tagen ging Herr Breuer, unser fleißiger Hausmeister, der Sache sprichwörtlich auf den Grund. Teilweise unterstützt von Kevin Schmitt, dem Hausmeister der Donnersberghalle, legte er den Zulauf unter dem Brunnen frei. Hier hatten sich über Jahrzehnte hinweg Wurzeln ihren Weg gesucht. In mühevoller Handarbeit legte er die Zuleitung frei und installierte eine neue Pumpe. Nach mehreren Tage schweißtreibender Arbeit war es dann soweit und es hieß: Wasser marsch! Seitdem läuft der Brunnen und es sprudelt wieder Wasser aus dem Stein.
Bundesjugendspiele 2024 Die Sportlehrkräfte der Realschule plus treibt jedes Jahr eine bange Frage um: Wird es regnen an den Bundesjugendspielen? Dieses Jahr gab es keinen Regen, stattdessen Sonne satt. Während in den Jahren zuvor morgens häufig noch Nebelschwaden durch das Rockenhausener Stadion waberten, startete der Tag diesmal mit Sonnenschein. Die hohen Temperaturen sorgten dafür, dass der Ablauf der Disziplinen neu organisiert wurde und die Spiele nun mit den Läufen eröffnet wurden. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich dieses Jahr in den Wettkämpfen messen: Werfen, Kugelstoßen, Laufen und Weitsprung. Die Besonderheit bei den Bundesjugendspielen ist Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Abhängig von Alter und Geschlecht werden die erreichten Leistungen in Vergleichspunkte umgerechnet. Die zehn besten Mädchen: Vicoria Schwarze (7b, 152 Punkte) Hanna Willrich (5b, 154 Punkte) Nele Breier (7b, 162 Punkte) Milea Böhm (6b, 162 Punkte) Diana Römer (8a, 163 Punkte) Mila Krämer (5b, 168 Punkte) Sophia Graefen (6a, 190 Punkte) Zoe Klein (6a, 192 Punkte) Pauline Rehberger (6b, 213 Punkte) Lotta Böhmer (5a, 243 Punkte) Die zehn besten Jungen: Leif Wolf (8b, 198 Punkte) Rashed Nabizadeh (8b, 202 Punkte) Jensen Wells (6b, 228 Punkte) Damian Dudschinski (9a, 230 Punkte) Ben Korz (6b, 234 Punkte) Yehor Markovskyi (9b, 236 Punkte) Felix Roos (9a, 241 Punkte) Ari Cornelius (9b, 244 Punkte) Lio Blumers (7b, 268 Punkte) Karol Michalski (8b, 268 Punkte)
Sie, liebe Frau Roos und Sie liebe Frau Loewe sind fester Bestandteil der Realschulfamilie – und das seit Jahren…fast Generationen. Zum ersten Mal gesehen und erlebt habe ich sie bei meiner Vorstellung vor dem Gremium der Schule… und ich war damals ziemlich nervös. Frau Roos und Frau Loewe haben damals sofort die Initiative ergriffen – wie so häufig – und mich mit Fragen gelöchert… man war ich damals nervös und aufgeregt… aber auch wenn die Damen mich anfangs sehr streng gemustert hatten, so haben sie es auch geschafft, dass das anfängliche Eis sehr schnell brach und ich am Ende der Fragerunde, vergessen hatte, dass dies eigentlich eine Prüfungssituation war. Ich kenne Sie seit 4 Jahren… Sie kennen und lebten diese Schule seit 10 Jahren bzw. seit 16 Jahren und noch länger, nicht wahr Frau Loewe! Sie beide haben mir in unseren vielen Gesprächen mitgeteilt, dass es eigentlich nur 2 Tiefpunkte gab. Einmal natürlich die Corona-Zeit, in der zig Klassenfahrten – das Salz in der Suppe eines jeden Schülers – und sonstige Aktivitäten flach vielen. Dennoch gab es auch in der Zeit -trotz aller Widrigkeiten – wieder Positives- so unsere beiden SEB-Vorsitzenden: Die Schule habe es durch Digitalisierung und Umorganisation geschafft, dass die Schüler bei uns einigermaßen glimpflich durch diese Zeit kam. Der Unterricht konnte größtenteils über Teams vollzogen werden…. Aber das ist auch wieder typisch für die beiden aktiven Frauen… niemals in Gleichgültigkeit und Depression verfallen, sondern auch noch in negativen Entwicklungen einen positiven Punkt erkennen, an dem man anknüpfen kann. Frau Loewe und auch noch Frau Roos haben erlebt, dass die Realschule Rockenhausen – ein Qualitätslabel an sich – eine Hochzeit erlebte mit über 600 Schülerinnen und Schülern. Leider sind im Laufe der Jahre – und das lag bestimmt nicht an der Qualität der Realschule oder Realschule plus – die Schülerzahlen stark zurück gegangen…. Dennoch konnten wir in den letzten Schuljahren die Schülerzahlen wieder stabilisieren und nicht nur den Trend stoppen, sondern wieder umkehren! Wir sind in den letzten Jahren wieder um fast 19% gewachsen… und das ist natürlich auch Ihr Verdienst! Euer Herzblut, das ihr in diese ehrenamtliche Tätigkeit gesteckt habt, ist nicht nur bemerkenswert, sondern auch inspirierend. Mit Herz und Seele habt ihr euch für die Belange unserer Schule eingesetzt und dabei immer das Wohl unserer Kinder und der gesamten Schulgemeinschaft im Blick gehabt. Elternarbeit – Sie Frau Roos und auch Sie haben mir wiederholt gesagt, wie wichtig diese Arbeit für sie ist! Ihre Auffassung von Ehrenamt ist im wahrsten Sinne des Wortes VORBILDLICH! Wie oft standen sie manchmal völlig überraschend in meinem Büro – manchmal mit Kuchen – aber immer mit Anregungen oder auch Ermahnungen an den Schulleiter. Zugegeben, das war manchmal für mich etwas anstrengend ….aber sie beiden haben immer die Schule vor allem gesehen und haben Elternarbeit mit allen was sie hatten gelebt. Ob die Einsätze beim Herbstfest, Weihnachtsmärkten, Tage der offenen Tür oder die zig Elternabende waren…. Auf meine Frage, an wie viel Konferenzen einschließlich Gesamtkonferenzen sie teilgenommen haben, konnte mir keiner genaue Auskunft geben… Ich habe mal hochgerechnet und kalkuliert: Wenn Sie pro Schuljahr nur an 5 Konferenzen teilgenommen hätten (und manchmal war es definitiv mehr!), dann komme ich bei 10 Jahren auf 50 Konferenzen, bei Frau Loewe auf circa 80 Konferenzen! Wow! …. Und Sie saßen nicht nur dabei, sondern haben sich öfter zu Wort gemeldet und auch manchen Schüler oder Kollegen wenigstens zum Nachdenken und manchmal zum Schwitzen gebracht. So haben Sie Elternarbeit verstanden und gelebt! 120% Einsatz für die Schulgemeinschaft… nicht nur dabeisitzen, sondern sich einmischen und gestalten! Für Sie war es immer – so sagten mir sie beide – eine Herzensangelegenheit… Ihre Schule und dass liebe Damen hat man zu jedem Zeitpunkt gespürt. Ihr habt uns gezeigt, was es bedeutet, sich ehrenamtlich zu engagieren und mit Leidenschaft und Hingabe einen Unterschied zu machen. Eure Spuren werden in unserer Schule noch lange sichtbar sein, und euer Vorbild wird sicherlich viele andere inspirieren. Gott Sei Dank bleiben Sie und ja hoffentlich im FöV erhalten, dennoch geht heute eine Ära zuende! Die Ära-Loewe-Roos. Liebe Frau Roos, liebe Frau Loewe die Schulgemeinschaft ist stolz auf so einen SEB. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Walking Bells Die Rockenhausener Kulturnacht startete dieses Jahr mit einem besonderen Höhepunkt. Uraufgeführt wurde das Stück „Walking Bells“ für Carillon, Schlagwerk und Tonglocken, das von der US-amerikanischen Komponistin Julie Zhu eigens für diesen Anlass komponiert worden war. Zhu ist nicht nur selbst ausgebildete Carillonneurin und Komponistin, sie lehrt auch Darstellende Kunst am Fachbereich Musik, Theater und Tanz der Universität von Michigan. Darüber hinaus hat sie sich durch ihre freundliche und offene Art bei den Proben die Sympathien der Schülerinnen und Schüler erworben. Das Außergewöhnliche an dieser Aufführung war, dass die Tonglocken von Schülerinnen und Schülern der Realschule plus gespielt worden waren. Über mehrere Wochen hinweg übten sie das Stück gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Renate Bechter und Christine Kaufhold ein. Gespielt wurde auf Glocken die eigens von der Sonnwälder Töpferei auf der Heide angefertigt wurden. Kurz vor der Aufführung erreichte das Ensemble zwei Hiobsbotschaften: Der Wetterdienst sagte Regen voraus und der Schlagzeuger erkrankte an Corona. Glücklicherweise konnte mit Michael Gärtner ein versierter Ersatz gefunden werden. Er ist vielen Schülerinnen und Schülern der Realschule plus gut bekannt, denn neben seiner Tätigkeit als Schlagzeuger der Deutschen Radiophilharmonie Kaiserslautern Saarbrücken leitet er die Klangwerkstatt in Enkenbach, die regelmäßig von den Klassen unserer Schule besucht wird. Pünktlich zu Beginn der Veranstaltung hatte auch Petrus ein Einsehen und die Wolkendecke riss auf und tauchte den Schlosspark in Abendsonnenstrahlen. Nach den Begrüßungsworten von Jürgen Hardeck, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Kultusministerium, und dem Rockenhausener Stadtbürgermeister Michael Vettermann, sprach Lydia Thorn Wickert zu den knapp 250 Gästen, die den Weg hinter das Museum für Zeit gefunden hatten. Sie kann mit Fug und Recht als Ideengeberin und treibende Kraft hinter diesem Mammut-Projekt bezeichnet werden. In ihrer Rede betonte sie, dass durch dieses Konzert Rockenhausen ein Platz auf der kulturellen Landkarte eingeräumt werden müsste. Zu Beginn der Aufführung lagen die Glocken reihenweise auf der Wiese unter dem Carillon und die Schülerinnen und Schüler standen um die Schlaginstrumente Michael Gärtners herum. Während Zhu auf dem Carillon eine Folge von Tönen spielte, die sich nach und nach – unterstützt durch die rhythmische Struktur Gärtners – zu einem Klangteppich entfalteten, nahmen die Jugendlichen nach und nach ihre Plätze ein. Kurz darauf wurde deutlich, dass der Titel Walking Bells nicht nur eine Metapher ist. Die Schülerinnen und Schüler liefen ihre Glocken spielend kreuz und quer durch das Publikum und den Schlossgarten. Dadurch entstanden spannende Klangerlebnisse, denn je nach Standort konnte die Musik nun auch von hinten, links oder rechts ertönen. Nach und nach sammelten sich die Glockenspielerinnen und -spieler wieder auf dem Rasen und die Musik ging in eine ruhigere Phase über. Waren die Glocken bis dahin mit einem Schlägel angeschlagen worden, so wurden sie nun umgedreht, mit Murmeln befüllt und der Ton jetzt durch kreisförmiges Schwenken erzeugt. So klang die Musik langsam aus und der Beifall des Publikums belohnte die Jugendlichen, den Schlagzeuger und die Komponistin für ihre eindrucksvolle Vorstellung. https://youtu.be/UBl5xRa5Cmghttps://youtu.be/zas1RDKeNaw
Bin immer noch sehr beeindruckt vom Ensemble der Schülerinnen und Schüler meiner Schule, M. Gärtner, Julie Zhu, Frau Kaufhold und Frau Bechter… ein wunderbares Klangspektakel, welches die Zuhörer in mystische Stimmung versetzte! Ungefähr 300-400 Zuhörer und Zuschauer waren sehr beeindruckt! Pünktlich zum Beginn lichteten sich die Gewitterwolken und es kam die Sonne raus! Danke an alle Beteiligten und natürlich Frau Dr. Thorn Wickert, meine Schüler und meine Kolleginnen!
In der Realschule plus Rockenhausen herrscht eine freudige Aufgeregtheit und Hektik…Seit 2 Tagen ist die amerikanische Künstlerin Julie Zhu in unserer Schule, um mit 50 Kindern die Klangschalen auszuprobieren. Diese Klangschalen (Tonglocken) wurden extra in der Töpferei auf der Heide unter spezielle Anleitung gefertigt. Unterschiedliche Größe und Dicke bestimmen die Tonlage; manchmal musste noch etwas (Millimeter) Ton an einer bestimmten Stelle entfernt werden, um genau dann diese Hertzzahl (Tonhöhe )zu erreichen. Die Künstlerin hat zusammen mit Frau Bechter und Frau Kaufhold 2 Tage intensiv mit den Kindern geprobt, denn am 21.6.24 sollen Carillon und die Tonglocken gemeinsam klingen. Walking Bells ist eine Komposition für das Carillon von Rockenhausen und 50 Kindern, die auf den Glocken-Schalen aus Ton spielen. Das Carillon, das nicht länger lediglich eine Ansammlung von Glocken ist, die von hoch oben die Klänge auf die Köpfe der Passanten herabregnen lassen, explodiert in den Raum hinein. Denn der Klang der Glocken-Schalen breitet sich unter den hoffentlich zahlreichen Zuhörern aus. Die mitwirkenden Kinder und das Publikum, wir alle sind mittendrin in dem Carillon, das wir uns selbst konstruiert haben. Ein Carillon welches sozusagen durch die Glocken der Kinder multipliziert und verlängert wird. Musikalisch inspiriert von Hildegart von Bingen, deren Heimat unweit von Rockenhausen liegt, bilden die Glocken-Schalen das Echo und die Streuung der Carillonklänge. Alle Schalen wurden mit dem Jahresstempel kunstvoll verziert, außerdem enthalten die Glocken die Angabe der Hertzzahl. Die Künstlerin hofft, dass wir alle diese gemeinschaftliche Erfahrung genießen.
Die Sparkasse Donnersberg ist seit dem 1.Februar 2024 Bildungspartner unserer Schule! Mit einer großartigen Spende in Höhe von 4000 Euro wird die Umsetzung der Digitalisierung weiter vorangetrieben. Die Sparkasse Donnersberg wird auf in den nächsten Jahren auf dem Weg in die Zukunft als Bildungspartner unterstützen.
Nach 17 Jahren – Frau Gilbert geht – Ein wichtiger Bestandteil der Realschulfamilie wurde verabschiedet Es gab am Freitag, 26.01.24 einige Tränen in der Realschule plus Rockenhausen. Nein, ich meine nicht die Tränen der Schüler wegen schlechter Noten im Zeugnis, sondern ich meine unsere Veranstaltung zur Verabschiedung der Sekretärin, Frau Jasna Gilbert. Es gab so einige von uns, die so die eine oder andere Träne vergossen… Frau Gilbert ist mit kroatisch und deutsch als Muttersprache aufgewachsen. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie in Deutschland, danach ist sie mit ihren Eltern nach Zagreb umgezogen. Dort legte sie 1989 an einem Fremdsprachengymnasium ihr Abitur ab. Im Jahre 1994 konnte Frau Gilbert dann als diplomierte Ökonomin die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Universität Zagreb verlassen. In dieser Zeit war sie ebenfalls sehr aktiv in einer internationalen Studentenorganisation AIESEC. Im Jahre 1995 zog die Familie dann wieder nach Deutschland. Hier pflegte sie eine Familienangehörige und war im Erziehungsurlaub. Nach einigen beruflichen Stationen – ebenfalls im Sekretariat – in verschiedenen Bereichen, hatte die Realschule dann im August 2007 großes Glück, denn Frau Gilbert entschied sich für eine Stelle im Sekretariat der Schule! Ein Höhepunkt der Feier war sicherlich das von Herrn Leonhardt und Frau Kaufhold eigens für Frau Gilbert umgeschriebene vorbereitete Lied. Die Proben hatten sich gelohnt und so konnte der Lehrerchor (mehrstimmig) Danke sagen. Eine musikalische Danksagung für 17 Jahre Arbeit im Sekretariat. Frau Gilbert, so der Personalrat war ein wichtiger Teil der Schulgemeinschaft und bildete sozusagen das Herz der Realschule plus! Ihre hohe Motivation, ihre Teamfähigkeit sowie ihre Flexibilität machten Frau Gilbert zu einer geschätzten Kollegin in unserem Team. Ihr positives Wesen, ihre Bescheidenheit und ihre Hilfsbereitschaft trugen entscheidend zum harmonischen Arbeitsklima bei. Aufgrund ihrer hohen Fähigkeiten und ihrer charakterlichen Integrität ist sie der Idealtyp einer Sekretärin. Ihr Sekretariat hatte Niveau. Wir sind uns sicher, dass sich Frau Gilberts fachliche und menschliche Qualitäten auch an ihrem neuen Arbeitsplatz durchsetzen werden und wünschen Ihr viel Glück! Schade, dass Du gehst!
Vor Weihnachten startete ich einen Aufruf an die regionale Wirtschaft, mit dem Appell sich noch stärker – auch finanziell – in einer Bildungspartnerschaft zu engagieren! Diesem Aufruf sind bisher die Sparkasse Donnersberg und das Gesundheitszentrum Glantal (Meisenheim) mit einer großzügigen Spende gefolgt. Unternehmen und Institutionen, die eine hohe soziale Verantwortung zeigen und nicht nur Absichtserklärungen formulieren. Herzlichen Dank an die Sparkasse und das Gesundheitszentrum Glantal! Warum eine Bildungspartnerschaft? Die Bildungspartnerschaft zwischen regionaler Wirtschaft und Schulen bringt verschiedene Vorteile für beide Seiten mit sich und trägt zur ganzheitlichen Entwicklung der Gesellschaft bei. Eine Investition in Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft! Schulträger und Land investieren viel, dennoch reicht dies m.E. bei weitem nicht aus, denn wir müssen Schulen z.B. renovieren. Es geht aber nicht nur um eine bauliche Erneuerung von Schulen, sondern es geht um eine Weiterentwicklung von Schulen. Solch eine Weiterentwicklung ist kostenintensiv und kann nur gemeinsam von allen geschultert werden. Welche Vorteile bietet eine Bildungspartnerschaft? Praxisnahe Ausbildung: Die Zusammenarbeit ermöglicht es Schulen, praxisnahe Bildungsprogramme anzubieten, die den Schülern einen realen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen. Die Schüler können so besser verstehen, wie theoretisches Wissen in der Praxis angewendet wird. Unternehmen haben so aber auch die Möglichkeit, frühzeitig vielversprechende Talente zu identifizieren. Dies könnte durch Praktika, Mentoring-Programme oder andere Kooperationsformen erfolgen. Gleichzeitig können Schüler von direktem Feedback und Ratschlägen aus der Wirtschaft profitieren. Berufsorientierung: Durch den direkten Kontakt mit Unternehmen erhalten Schüler eine bessere Vorstellung von verschiedenen Berufsfeldern. Dies hilft ihnen, informierte Entscheidungen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft zu treffen und ihre Interessen und Fähigkeiten besser zu identifizieren. Workshops, Elternabende von Experten etc. bereichern hier die Berufsorientierung und führen zu einer verstärkten Verzahnung von Wirtschaft und Schulen. Gute Experten und Workshops sind jedoch nicht günstig. Digitalisierung Digitalisierung bedeutet nicht nur den Erwerb von Hardware, die Ausstattung der Schulen und Schüler (aller Schüler!), sondern hat natürlich auch noch weitere Konsequenzen. Unterricht verändert sich gerade – auch methodisch – radikal. Um modernen und zeitgemäßen Unterricht umzusetzen, bedarf es methodische und digitale Schlüsselkompetenzen, die durch Schulungen, Fortbildungen und Workshops erlernt werden müssen. Zum Beispiel haben wir mehrere Workshops von Experten gebucht, um unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, für die Gefahren und Fallstricke des Internets (Cybermobbing) zu sensibilisieren. Weitere Projekte z.B. zur KI sind geplant. Förderung von Schlüsselkompetenzen: Die Wirtschaft kann Schulen dabei unterstützen, Schlüsselkompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation, Problemlösungsfähigkeiten und unternehmerisches Denken zu fördern. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Wirtschaftsvertreter spiegeln immer auch aktuelle Trends, Technologien und Anforderungen des Arbeitsmarktes wider. So erfahren auch Lehrer und Lehrerinnen immer wieder ein notwendiges Update. Regionale Entwicklung: Eine starke Verbindung zwischen Schulen und der regionalen Wirtschaft trägt zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft bei. Gut ausgebildete junge Menschen sind ein wichtiger Beitrag zu einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft und können dazu beitragen, den Fachkräftemangel in bestimmten Branchen zu mildern. Hier sind wird auf einem guten Weg! Unserer 1. gemeinsame Berufsmesse (Beschäftigungsgipfel Donnersbergkreis) spricht hier eine eindeutige Sprache. Soziale Verantwortung: Unternehmen, die in Bildungspartnerschaften investieren, zeigen hohe soziale Verantwortung und engagieren sich aktiv für die Entwicklung ihrer Gemeinschaft. Diese Unternehmen reden nicht nur, sondern engagieren sich tatkräftig für die Zukunft unserer Kinder. Natürlich werden diese Unternehmen von uns zu regelmäßigen Veranstaltungen, wie Herbstfest, BO-Messe, BO-Woche, Abschluss- und Einschulungsfeiern sowie zu unserer jährlichen großen Leonie-Kopp Veranstaltung eingeladen. Insgesamt fördert die Bildungspartnerschaft zwischen regionaler Wirtschaft im Nordpfälzer Land und Schulen eine umfassende und praxisnahe Bildung, die den Übergang von der Schule zum Arbeitsmarkt erleichtert und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärkt. Es kann nicht sein, dass viele dieser guten Projekte auf Grund eines fehlenden Budgets nicht umgesetzt werden. Begleiten Sie unsere Schule auf dem Weg in die Zukunft und werden auch Sie Bildungspartner! Mit Herzlichen Grüßen Harald Scheve
Die jüngste aller Schulformen in Rheinland-Pfalz beschäftigt auch die Politik. Im Rahmen der „Wochen der Realschule plus“ war deswegen Staatssekretärin Bettina Brück in Rockenhausen zu Gast und schaute sich die Schule an. „Wir müssen neue individuelle Wege gehen, um Schüler fit für das 21. Jahrhundert zu machen“, sagte sie. Keine andere Schulform habe dabei solch einen praxisorientierten Berufsorientierungsschwerpunkt wie die Realschulen plus. „Da müssen wir nun Leuchttürme vorstellen – und da gehört die Realschule plus in Rockenhausen sicherlich dazu.“ Kurz vor 11.00 Uhr in der Realschule plus Rockenhausen… alles wartet gespannt auf die Staatssekretärin, Frau Brück. Mit etwas Verspätung begrüßte der Schulleiter, Harald Scheve die zahlreichen Gäste aus Politik (die Landtagsabgeordnete Frau Rauschkolb, Herr Vettermann Bürgermeister der Stadt Rockenhausen und den Verbandsbürgermeister Herrn Cullmann des Nordpfälzer Landes), Wirtschaft ( Herr Schwab von Adient), aber auch zahlreiche Schulleiter*innen von Grundschulen aus dem Einzugsgebiet und den Nachbarschulen. Natürlich war auch die ADD Neustadt mit Herrn Flöter anwesend. Besonders herzlich wurde Frau Gerda Gauer, ehemalige Berufsschulrektorin und Mitinitiatorin des Berufswahlsiegel als Ehrengast begrüßt. Selbstverständlich waren auch die Kreisverwaltung mit Frau Corell-Grasser (in Vertretung des Landrates) und Herr Zirker (Wirtschaftsförderung des Kreises) anwesend sowie die innerschulischen Gremien der Schüler-Eltern- und Lehrervertretung. In der Begrüßung zeigte Herr Scheve die vielfältigen Verflechtungen und Berührungspunkte mit den Anwesenden auf. Die Staatssekretärin Frau Brück brachte noch einige Geschenke für die Schülervertretung mit und betonte in ihrer Rede die große Bedeutung – gerade auch für die Ausbildung und die regionale Wirtschaft – der Realschule plus in Rockenhausen. Als „Schule der Zukunft“ aber habe die Schule die Herausforderungen der Zeiten, die voller Umbrüche und essentiellen Veränderungen ist, voll angenommen und es zeige sich schon im Leitgedanken, die Schüler „Fit fürs Leben“ zu machen, welchen Maßstab sich die Schule gesetzt habe. Nach dem kurzen Bewerbungsfilm für das Landesprogramm „Schule der Zukunft“ leitete Herr Scheve auf die nächste Phase des Tages über. Man wolle jetzt in die Praxis und schauen, wie sich der Bereich Sport, Berufsorientierung und Digitalisierung in den fast 2 Jahren weiterentwickelt habe. Selbstverständlich sollten die Gäste nur einen Querschnitt bzw. Ausschnitt unserer weiten pädagogischen Arbeit erfahren. Pünktlich um 11.30 gingen die einzelnen Gruppen in die entsprechenden Räume. Hier arbeiteten unserer Schüler*innen mit Kollegen. Im Raum der Digitalisierung wurden z.B. gezeigt, wie Schüler mit unterschiedlichen Apps sinnvoll arbeiten. Frau Brück schaute so manchem Schüler über die Schulter und Herr Halfmann erläuterte ihr die Vorteile von Ipads im Unterricht. Unterricht habe sich in den Ipad-Klassen grundlegend verändert; Schüler seien grundsätzlich viel motivierter, der Unterricht sei viel handlungsorientierter. Natürlich sei man auf einem Weg, der noch lange nicht zu Ende sei, denn es würde sich immer wieder neue Fragen ergeben. Dennoch sei man an der RS+Rockenhausen froh, dass die Schule den Schritt der Digitalisierung -gerade auch was den Unterricht angeht- eingeschlagen habe. Im Raum Sport konnten man sehen, wie unser Sozialarbeiter, Herr Buhr mit Kindern arbeitete. Gegenseitiges Vertrauen und Hilfe, also soziale Kompetenzen wurden eingeübt und wir konnten von außen sehen, welchen Spaß die Kinder dabeihatten. Sport ist nicht nur seit der Corona-Zeit ein wichtiger Bestandteil unserer Lernangebotes, werden doch soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Resilienz, psychische und physische Belastbarkeit, aber auch der Umgang mit Niederlagen und Siegen eingeübt. Leider sind wir aktuell als Schule etwas benachteiligt, denn unserer Halle ist immer noch nicht für den Unterricht zu nutzen. Allerdings hoffen wir darauf, dass wir sie im Januar wieder nutzen können. Im Raum der BO (Berufsorientierung) konnte man in einem sehr schönen Schaubild erkennen, was die Schule alles für ihre Schüler zur BO unternimmt. Eine große BO-Messe in Rockenhausen (im Nov. 2023 zum ersten Male) organisiert und durchgeführt mit mehreren Schulen und der Wirtschaftsförderung sowie eine BO-Woche in der Schule zeigen schon, dass sich die Schule auf dem erneut vergebenen Berufswahlsiegel nicht ausruht. Frau Rößel und Herr Leonhard zeigten mit Schülerinnen, wie wichtig gerade auch eine Grundkompetenz in Mathematik und Deutsch für eine Berufsorientierung ist. Am Beispiel des Projektes „ Mathe sicher können“ arbeitete man praktisch mit Anschauungsmaterial (Karten, Kästen), um die abstrakte Welt der Mathematik den Kindern zugänglich zu machen. Nach circa 40 Minuten hatten die etwa 30 Anwesenden ihren praktischen Parcours durch das Schulgebäude beendet und kamen wieder in unserer „kleinen Aula“ für die „Expertensicht“ und die Ausblicke zurück. Hier wurden noch an die Experten der BO, Sport und Digitalisierung fleißig interessante Fragen gestellt, denn bei den Besuchen des „Unterrichts in anderer Form“ hatten sich doch bei dem einen oder anderen Fragen ergeben. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt beantworteten die Kolleg*innnen und die Schulleitung zahlreiche Fragen. Der Schulleiter unterstrich in seinem Schlusswort, dass man Modellschulen wie Wutöschingen nicht kopieren wolle, denn es sei wichtig, dass „wir als Realschule plus Rockenhausen unseren eigenen Stil finden“. Dazu gehört es auch, dass sich auf dem Wege in die Zukunft manchmal neue Fragen ergeben. Die nächsten Jahre werden sehr herausfordernd und spannend! Wir als Schulgemeinschaft freuen uns, dass wir gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen werden.
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