- Mühlackerweg 24c I 67806 Rockenhausen
- sekretariat@rsrokplus.de
- 06361/921330
Deutsch lernen mit Turbo Neue Lehrkraft unterstützt Flüchtlingskinder Mit Tatjana Lösch hat die Realschule plus Rockenhausen seit kurzem eine Lehrkraft gewonnen, die mit 20 Stunden in der Woche die frisch aufgenommenen Flüchtlingskinder aus der Ukraine beim Erlernen der deutschen Sprache anleitet. „Die russische und die deutsche Grammatik sind sich sehr ähnlich“, ist die Mutter dreier Kinder zuversichtlich, dass die Hürden für ihre ukrainischen Schüler nicht allzu hoch sein werden. Aus Kirgisien stammend kam Tatjana Lösch vor vielen Jahren nach Deutschland und arbeitet hier seitdem als diplomierte Sprachlehrerin. „Zuletzt habe ich Deutschkurse für syrische und afghanische Geflüchtete geleitet“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. Nach ihrem Umzug nach Sippersfeld war die Fahrt zu ihrer bisherigen Arbeitsstelle in Alzey sehr umständlich geworden. Von daher ist sie froh, ihre Kenntnisse nun an der Realschule plus Rockenhausen sinnvoll einbringen zu können. „Wir sind sehr glücklich, mit Frau Lösch eine Fachkraft für diese wichtige Aufgabe gewonnen zu haben“, meint Schulleiter Harald Scheve. Unterstützt von einigen „hauseigenen“ Lehrkräften kann die sprachliche Arbeit in den nächsten Wochen an Fahrt aufnehmen.
Herzliches Willkommen an der RSROK Frühstücksrunde und Schulhausführung für ukrainische Schüler Vier ukrainische Schülerinnen und Schüler hat Schulleiter Harald Scheve in den letzten Tagen an der Realschule plus Rockenhausen aufgenommen – und weitere haben sich bereits angekündigt. Ein schwieriges Ankommen, fehlen doch auf beiden Seiten weiterreichende Sprachkenntnisse, auch wenn viel guter Wille vorhanden ist. „Diese Kinder, die gemeinsam mit ihren Familienangehörigen eine so schwere Zeit hinter sich haben, sollen bei uns an der Schule ein freundliches, warmherziges Willkommen erleben“, war der Gedanke, mit dem Scheve beim Kollegium offene Türen einrannte. Mit liebevoller Osterdekoration hatte Anette Moosmann, langjährige Fachkraft für Deutsch als Fremdsprache, zum Wochenstart eine Frühstücksrunde für die neuen Schüler organisiert, bei der diese Kontakt zu Paten aus anderen Klassen aufnehmen konnten. Die Paten sollen ihnen die Anfangszeit ein wenig leichter gestalten und zum Beispiel beim Weg zum Bahnhof oder zur richtigen Bushaltestelle behilflich sein. Aufgrund ihrer kasachischen Wurzeln ist Natalia Nicolaus, Lehrerin für Mathematik und Physik, mit fließenden Russisch-Kenntnissen ausgestattet. So konnte sie die neuen Mitschüler bei einer Schulhausführung mit der neuen Umgebung vertraut machen und erste Orientierung in einer weitgehend überfordernden Situation bieten. „Wir werden versuchen, den Aufnahme-Prozess ein wenig zu koordinieren, sodass wir auch in der kommenden Woche für die dann neu aufgenommenen Flüchtlingskindern eine ähnliche Runde organisieren können“, plant Schulleiter Scheve bereits die kommenden Tage. Zunächst einmal ist jeder Neuankömling mit einem iPad ausgestattet worden, um die Verständigung der Kinder mit ihren neuen Lehrkräften und Mitschülern digital unterstützen und erleichtern zu können. Auf Seiten der Rockenhausener Schülerinnen und Schüler besteht eine große Hilfsbereitschaft, den „Neuen“ das Ankommen so leicht wie möglich zu machen: Erste Brocken Ukrainisch werden gelernt, Hände, Füße und einige englische Ausdrücke helfen bei der Verständigung. In diesem Sinne: Ласкаво просимо !
Dosensuppe für die Ukraine Spendenübergabe an Protestantische Altenhilfe Gulaschsuppe und Windeln, Kartoffeleintopf, Nudeln, Reis und Dosenwurst: Ein ungewöhnliches Sammelsurium konnte man in den vergangenen Tagen auf dem Schulhof der Realschule plus Rockenhausen entdecken. Die Schulgemeinschaft hatte innerhalb einer Woche eine ansehnliche Menge an Hygieneartikeln und haltbaren Lebensmitteln gesammelt, darunter Einzelspenden im Wert von nahezu 300 €. Nun stand die Übergabe an die Protestantische Altenhilfe Kaiserslautern an. Klaus Zimmermann, Geschäftsführer der Altenhilfe, erläutert, dass die Spenden in einer zentralen Sammelstelle in Kaiserslautern eingelagert würden, um dann mit der nächsten Unterstützungstour per Lastwagen in die Ukraine zu gelangen. „Vier Touren haben wir in den letzten Tagen bereits durchgeführt“, berichtet er stolz Schulleiter Harald Scheve, während das Schülersprecher-Team den Sprinter mit den Spenden der Realschüler volllädt. „Der Bedarf ist unglaublich. Viele Städte sind mittlerweile von der Versorgung nahezu völlig abgeschnitten. Lebensmittel werden dringend gebraucht.“ Scheve sichert Klaus Zimmermann und Stephan Späth, dem begleitdenden Mitarbeiter der Altenhilfe, zu, dass in der Schule auch in den kommenden Wochen weiterhin Spenden gesammlt werden, um hoffentlich bald wieder einen Sprinter mit Lebensnotwendigem für die vom Krieg Betroffenen füllen zu können. Gleichzeitig berichtet er davon, dass gerade das erste Flüchtlingskind als Schüler an der Realschule plus Rockenhausen angemeldet wurde. Sicherlich wird es nicht das letzte bleiben. „Die Schulgemeinschaft der RSRok wird auch in den kommenden Wochen ihr Möglichstes zur Unterstützung der Betroffenen und zur Linderung des Leides beitragen. Wir wissen um unsere soziale Verantwortung für unsere Mitmenschen“, versichert Scheve.
RSROK solidarisch mit Ukraine In Europa tobt ein Krieg, der uns alle fassungslos zurück lässt. Die Schulgemeinschaft der RSROK hat sich unter dem Eindruck der Geschehnisse überlegt, wie sie ihrer Solidarität und Betroffenheit mit den leidenden Menschen in der Ukraine Ausdruck verleihen kann. Kurzfristig organisiert formierte sich die Schüler- und Lehrerschaft kurz nach den Winterferien auf dem Schulhof zu einer ukrainischen Flagge. Versehen mit einem Peace-Zeichen möchte die Realschule plus Rockenhausen so ein sichtbares Zeichen gegen den Krieg und für die Menschen setzen, die von Flucht, Vertreibung, Gewalt, Verletzung und Tod betroffen sind. Neben dieser symbolischen Geste möchte sich die Schulgemeinschaft auch praktisch engagieren. Daher werden in den kommenden Tagen Konserven, haltbare Lebensmittel, Verbandsmaterial und Hygieneartikel (keine Kleidung) gesammelt, die mit einem Hilfskonvoi der Ukrainehilfe Kaiserslautern e.V. direkt an die ukrainische Grenze gebracht werden sollen, um den notleidenden Flüchtlingen zu Gute zu kommen. Schülerinnen und Schüler sowie deren Verwandte und Bekannte sind aufgerufen, haltbare Lebensmittel wie Dosensuppe, Mehl, Nudeln und sonstige Konserven sowie Verbandsmaterial und Hygieneartikel wie Binden Windeln u.ä. zu spenden. Diese werden in der Schule gesammelt. Am 11. März werden die gesammelten Artikel an die Ukrainehilfe weitergegeben. Nähere Informationen finden Sie unter Eltern – Elternbriefe – Elternbrief vom 04.03.22. Video: RSROK zeigt Flagge weitere Eindrücke: RSROK zeigt Flagge
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.