Autor: Christian Köhler

Halloween 31.10.25

Schon auf dem Weg hörte man fette Bässe, öffnete man die Tür, so roch man sofort den süßen Waffelduft in der Luft. In der Turnhalle sah man dann allerhand Hexen, Monster und Zombies. Keine Frage, das war keine alltägliche Sportstunde, sondern die Halloweenfeier der Realschule plus Rockenhausen. Die SV hat zusammen mit den beiden Vertrauenslehrern und der Orientierungsstufenleitung eine wunderbare Party organisiert. Dass in diesem Jahr auch die siebten Klassen teilnehmen durften, hat der ausgelassenen Stimmung nur gut getan. In der vierten Stunde ging die Party los und die Kinder und Jugendlichen konnten sich entweder mit Waffeln, Hot Dogs und Getränken versorgen oder in der geschmückten Sporthalle herumtollen und toben. Nach der zweiten großen Pausen begann der Spielewettbewerb. Zunächst traten Dreiergruppen gegeneinander an. Sie hatten die Aufgabe, eines ihrer Gruppenmitglieder in eine Mumie zu verwandeln. Natürlich nicht in eine echte, sondern es ging darum, die Person so schnell wie möglich vollständig in Toilettenpapier einzuwickeln. Das Spiel sorgte für große Heiterkeit bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Im Anschluss daran wurden mehrere Runde „Reise nach Jerusalem“ gespielt. In der letzten Runde spielten zur großen Belustigung der Schülerschaft auch Lehrerinnen und Lehrer mit und der Schallpegel stieg jedes mal drastisch an, wenn ein Kollege oder eine Kollegin rausflog. Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt der Veranstaltung war der Kostümwettbewerb. Noch nie nahmen so viele Kinder daran teil wie in diesem Jahr. Entsprechend schwer war es für die Jury, ein Urteil zu fällen. Ausgezeichnet (und mit Gutscheinen des Schülerladens prämiert) wurden:   Platz: Bonny Schuster, 7c Platz: Christina Spuhler und Sophie Schuck, beide 7c Platz: Aurora Renzino, 6b   Die Geschichte des schaurigen Festes  Das Halloween-Fest, das heute oft als neumodischer Import aus den USA angesehen wird, setzt sich eigentlich aus den Bräuchen verschiedener alter Kulturen zusammen, die bis heute die Festlichkeiten beeinflussen. Als Ursprung von Halloween wird meist das keltische Erntefest Samhain aufgeführt. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. feierten die Kelten in Irland am 31. Oktober – oder besser, an dem Tag, den wir heute den 31. Oktober nennen – den Winterbeginn und den Start in ein neues Kalenderjahr und dankten dem Sonnengott Samhain mit großen Feuern für die vorangegangene Ernte. Im 7. Jahrhundert führten Christen den Festtag Allerheiligen ein, an dem noch heute allen Toten gedacht wird, die ein konsequent christliches Leben geführt haben. Fand dieses ursprünglich im Mai statt, wurde es Mitte des 8. Jahrhunderts von Papst Gregor III. auf den 1. November verlegt, um das immer noch sehr beliebte Samhain im Sinne der Christianisierung abzulösen. Christen durften sich nur noch zur Ehrung der Heiligen verkleiden und der Tag bekam den englischen Namen “All Hallows’ Day”. Der Abend des 31. Oktober wurde somit zum “All Hallows’ Eve”, woraus sich im Laufe der Jahre die Bezeichnung “Halloween” entwickelte. Während der Großen Hungersnot in Irland (1845-1852) wanderten mehrere Millionen katholische Iren in die USA aus – und nahmen den Halloween-Brauch mit. Erst hier entwickelte sich Halloween zu der weltlichen, ausgiebigen Feier, die wir heute kennen. Seit den 1990er Jahren verbreitete sich das Fest aufgrund der Globalisierung immer mehr auch in Europa und kam so zu uns nach Deutschland, wo sich heute vor allem junge Leute zunehmend auf das jährliche Gruseln freuen. (Siehe auch Süßes oder Saures: Die Geschichte von Halloween)    

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Herr Mieves – Bundestagsabgeordneter in der Realschule plus Rockenhausen

Am Mittwoch, 28.05.2025, besuchte der alte und neue Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 208 (zu dem neben dem Donnersbergkreis auch die Kreise Kusel und Kaiserslautern sowie die Stadt Kaiserslautern gehören) die Realschule plus Rockenhausen. Wie schon im Jahr davor war Herr Mieves Gast der neunten Klassen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorab im GL-Unterricht mit seiner Biografie und seinen Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern beschäftigt und eine ganze Reihe Fragen gesammelt. Die erste Stunde verbrachte Herr Mieves bei den Klassen 9a und 9b. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, ging es mit den Fragen los und die Jugendlichen wollten allerhand von ihrem Bundestagsabgeordneten wissen. Die Spannweite der Fragen reichte von eher persönlichen Themen, wie z. B. welches Auto er fährt oder was er frühstückt, bis hin zu fachlichen Fragen, etwa warum die Steuer auf Döner so hoch ist oder man im Donnersbergkreis nicht überall Handyempfang hat. Herr Mieves beantwortete alle Fragen und dies nach Meinung der Jugendlichen in der Regel auch kurz und verständlich. Nach Ansicht der beiden Klassen war nur die Zeit von einer Schulstunde viel zu kurz. Als es klingelte, musste er nämlich weiter in die Klasse 9c, die ebenfalls viele Fragen für ihn vorbereitet hatte. Insgesamt werteten die Schülerinnen und Schüler den Besuch als gelungene Veranstaltung, die nur etwas länger hätte dauern können. Die Schule und Herr Mieves leisten damit eine wichtigen Beitrag zur politischen Bildung.

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Bundesjugendspiele 2025

Bundesjugendspiele 2025 Für manche Schülerinnen und Schüler gehören sie zu den Höhepunkten des Schuljahres, anderen stehen ihnen gleichgültig gegenüber, einig dürften sich alle darin sein, dass sie besser sind als Unterricht. Die Rede ist von den Bundesjugendspielen. An der Realschule plus Rockenhausen werden sie immer in der Disziplin Leichtathletik durchgeführt. Am 10. Juni war es in diesem Schuljahr dann so weit und die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 trafen sich im städtischen Stadion. Die Fachschaft Sport hatte den Klassen ältere Schülerinnen und Schüler als Riegenführer zugeordnet, die die Klassen während der Veranstaltung zu den verschiedenen Wettkämpfen brachten und die Ergebnislisten verwahrten. Gemessen wurde sich dieses Jahr im Werfen, Stoßen, Weitsprung, Sprint und Ausdauerlauf. Die erzielte Leistung wird anhand einer nach Geschlecht und Altersklasse differenzierenden Tabelle in Punkte umgerechnet, so dass die Leistungen einer Fünft- mit denen einer Neuntklässerin vergleichbar sind. Nachdem alle Disziplinen bewältigt worden waren, kam nach einer kurzen Pause der Moment, auf den viele gespannt gewartet hatten: Die Auszeichnung der jeweils zehn erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler.   Jungen:   Lio Blumers, 8b Gabriele Renzino, 7b Lukas Rütjes, 8b Oskar Denne, 5b Veniamin Kovalenko, 8b Marvin Fath, 7b Ben Korz, 7b Liam Keller, 6b Manh Dung Nguyen, 6b Jona Held, 7b   Mädchen:   Lotta Böhmer, 6b Ela Kula, 5b Sophia Graefen, 7b Pauline Rehberger, 7b Zoe Klein, 7a Nele Breier, 8b Mila Krämer, 6b Kim Peil, 7a Aischa Ilaldaeva, 5a Lana Kundi, 7a  

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Nikolausturnier 2024

Nikolausturnier 2024 Die Turnhalle der Realschule plus Rockenhausen bebte. So spannend war ein Nikolausturnier schon lange nicht mehr. Bei jedem Spiel stieg nicht nur die Stimmung, sondern auch der Lautstärkepegel. Gespielt wurde Hühnerball. Das funktioniert ähnlich wie Völkerball. Zwei Teams spielen gegeneinander und müssen möglichst viele Spieler der anderen Mannschaft abwerfen. Wenn ein Spieler den Ball fängt, darf ein abgeworfener Spieler der eigenen Mannschaft wieder mitspielen. Nachdem alle Spiele in der Orientierungsstufe gespielt waren, hatten je drei Klassen zwei Spiele gewonnen und dabei jeweils vier Punkte erzielt. Jetzt war guter Rat teuer. Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer haben sich deshalb überlegt, dass die drei Klassen in Kurzspielen noch einmal gegeneinander antreten müssen. Auch danach war immer noch nicht klar, wer gewonnen hatte. Alle drei Mannschaften waren und blieben gleich stark. Die Sportfachschaft hat sich deshalb zu einer eher ungewöhnlichen Lösung entschieden: Alle drei Mannschaften haben den ersten Platz gemacht. Damit teilten sich die Klassen 5a, 5b und 6b den Sieg. In der Mittelstufe gingen die Begegnungen eindeutiger aus. Hier hatte die Klasse 8b die Nase vorn und gewann das Turnier. Als Belohnung gab es für jede Klasse einen Gutschein des Schülerladens. Am Ende des Turniers schaute noch der leibhaftige Nikolaus in der Turnhalle vorbei und jedes Kind durfte sich über ein paar Süßigkeiten freuen. Ein besonderer Dank gilt Frau Sprengard für die perfekte Organisation!

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ToT-Tag der offenen Tür 23.11.24

Tag der offenen Tür 2024   „Das riecht auch noch gut!“ Sophie war sichtlich begeistert und drehte sich zu ihrer Mutter um. Sie rührte gerade Flubber in ihrem Becherglas zusammen. Unter Anleitung von Schülerinnen und Schülern der achten Klasse, die schon mehr Erfahrung haben, stellte sie ihren eigenen Schleim her. Die Farbe und den Glitzeranteil konnte sie selbst auswählen. Das war aber nur eine von vielen tollen Sachen, die man beim Tag der offenen Tür an der Realschule plus Rockenhausen erleben konnte. Wie jedes Jahr im November hatten interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von der Schule zu machen. Am besten startete man seine Besichtigung im Bio-Saal. Hier gab es nicht nur alle wichtigen Infos über die Schule auf Stellwänden, sondern auch die Möglichkeit, mit der Schulleitung ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Im BK-Saal, nur wenige Türen weiter, konnte man Weihnachtsdeko selbst basteln. Man konnte auf ein Sperrholzplättchen einen Kiefernzapfen kleben, diesen bemalen und dekorieren. So hatte man im Handumdrehen seinen eigenen Mini-Deko-Tannenbaum. Im Musiksaal herrschte eine ganz besondere Atmosphäre. Er war afrikanisch dekoriert und es gab eine Mitmachaktion mit Djembe-Trommeln. Die Kinder konnten unter professioneller Anleitung erste Erfahrungen mit Rhythmus sammeln und gemeinsam musizieren. In der Schulbibliothek konnten Schüler zeigen, was sie in Mathe drauf haben. Dort wurde das Projekt „Mathe sicher können“ vorgestellt. Damit werden leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert. Viele Kinder hatten sichtlich Spaß daran, wenn sie gegen ihre Eltern in Spielen gewannen, die Kenntnisse des Einmaleins erforderten. Im Saal 302 hieß es dann „Let's play and learn!“. Einfache Englischvokabeln wurden durch interaktive Kahoot-Quizze vermittelt, was den Lernprozess spielerischer gestaltet. Dank moderner Lerntechnologie macht Sprachenlernen richtig Spaß und motiviert. Die Realschule plus in Rockenhausen zeigt, wie neue Technik den Unterricht bereichert. Im Saal 300 ging es um Lese-Rechtschreib-Förderung. Hier wurde gezeigt, wie man Kinder mit Lernschwierigkeiten individuell und zugewandt unterstützt. Schülerinnen und Schüler mit LRS oder Legasthenie können einmal pro Woche am Förderkurs der Schule teilnehmen. Im Physiksaal gab es spannende Experimente zu bestaunen. Man konnte zum Beispiel Teebeutel fliegen oder Schokoküsse implodieren lassen, sich selbst als Wärmebild oder einen Film in 3D anschauen. Die Turnhalle wurde zur Bewegungsarena. In einem Hallendrittel gab es eine Kletterstation. Hier konnten schwindelfreie Schülerinnen und Schüler an einem Turm aus Getränkekisten hochklettern, den sie während des Kletterns selbst bauen mussten. Im anderen Teil der Halle gab es einen Rollerparcours und ein Volleyballfeld, die zum Fahren bzw. Spielen einluden. Für das leibliche Wohl war gleich an mehreren Stationen gesorgt. SEB und Förderverein verkauften in Saal 210/211 Würstchen und Getränke, während gegenüber die beiden Abschlussklassen ein Buffet mit selbstgebackenen Kuchen aufgebaut hatten. Im ersten Stock konnte man bei der Klasse 10a frische Waffeln kaufen. Die Realschule plus freut sich schon darauf, viele der Kinder im kommenden Schuljahr als Schülerinnen und Schüler begrüßen zu dürfen.

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Leonie Kopp – 11.11.24

Die Realschule plus Rockenhausen feierte am 11. November 2024 die 42. Leonie-Kopp-Preisverleihung. Dabei handelt es sich um eine traditionsreiche Veranstaltung, bei der herausragende schulische Leistungen gewürdigt werden.

Die gesamte Schulgemeinschaft und die geladenen Gäste versammelte sich in der Turnhalle, um die besten Schülerinnen und Schüler des vergangenen Schuljahres auszuzeichnen.

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Welttag des Buches: Klassen 5a und 5b erhalten „Mission Roboter“

Welttag des Buches: Klassen 5a und 5b erhalten „Mission Roboter“ Jedes Jahr am 23. April findet der Welttag des Buches statt. Es ist ein von der UNESCO initiiertes globales Ereignis, das das Lesen feiert. In Deutschland verschenkt die Stiftung Lesen jedes Jahr an alle Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen, die an dieser Aktion teilnehmen, ein Buch.   Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b durften sich dieses Jahr über das Buch „Mission Roboter. Ein spannender Fall für die Glücksagentur“ freuen. Der Comicroman wurde von Anke Griod geschrieben und von Timo Grubing illustriert.   Eigentlich hätten die Bücher in der Rockenhausener Buchhandlung Bücherhütte verteilt werden sollen, was leider krankheitsbedingt entfallen musste. Die Übergabe fand nun in der Schule statt, war aber für die Kinder trotzdem ein aufregender Moment. Die strahlenden Gesichter und die Begeisterung der Kinder zeigten, wie sehr sie sich über das Geschenk freuten. Viele von ihnen konnten es kaum erwarten, das Buch zu öffnen und mit dem Lesen zu beginnen.   Unsere Schule ist stolz darauf, Teil dieser globalen Initiative zu sein und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, die Freude am Lesen zu entdecken und zu vertiefen. Wir bedanken uns bei der Stiftung Lesen und der Bücherhütte Rockenhausen, die diese Aktion möglich gemacht haben, und freuen uns auf spannende Leseerlebnisse.

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Besuch von Bundestagsabgeordnetem: Matthias Mieves an der Realschule plus Rockenhausen

Besuch von Bundestagsabgeordnetem: Matthias Mieves an der Realschule plus Rockenhausen Vergangene Woche hatten wir das Privileg, einen Bundestagsabgeordneten bei uns in der Schule willkommen zu heißen. Matthias Mieves ist der direkt gewählte Abgeordnete des Donnersbergkreises und vertritt seit dieser Legislaturperdiode unsere Region im Bundestag.   Er besuchte am Mittwoch, 08.05.2024, verschiedene Klassen und nahm sich Zeit, um ausführlich über seine Arbeit im Bundestag zu berichten. Er erklärte den Schülern die Funktionsweise des Parlaments, die Rolle der Abgeordneten und die Bedeutung der demokratischen Prozesse in unserer Gesellschaft.   Los ging es in der Klasse 9a, die Herrn Mieves im Stuhlkreis empfing. Bevor er sich selbst vorstellte, wollte er wissen, mit wem er es zu tun hat. Er bat die Schülerinnen und Schüler sich selbst kurz vorzustellen, aus welchen Ort sie kommen und welche Berufswünsche sie haben. Im Anschluss erzählter Herr Mieves kurz seinen bisherigen beruflichen und politischen Werdegang. In der darauffolgenden Runde musste er sich den Fragen stellen, die sich die Schülerinnen und Schüler vorab überlegt hatten. Die Bandbreite reichte vom Ukrainekrieg über die Handynetzabdeckung im Donnersbergkreis bis hin zur Frage, ob Herr Mieves vegan lebe. Nachdem die Jugendlichen hier die Möglichkeit hatten vor allem den Politiker Matthias Mieves kennenzulernen, ging es in dem folgenden Spiel eher um den Menschen hinter dem Politiker. Herr Mieves musste sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden (z. B. Mercedes oder BMW) und seine Antwort kurz begründen. Ein gemeinsames Gruppenbild war der Abschluss dieses Klassenbesuchs.   Nach der großen Pause ging es dann in Saal 210/211 weiter. Hier musste sich Herr Mieves den Fragen der Klassen 9b und 10a stellen. Der Schwerpunkt lag hier vor allem auf aktuellen politischen Konflikten und der Integration von Ausländern und Flüchtlingen in unsere Gesellschaft.   Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Mieves für seinen Besuch und den wertvollen Austausch. Es war eine großartige Gelegenheit für unsere Schülerinnen und Schüler, einen Politiker hautnah erleben zu können.   Wir hoffen, in Zukunft weitere solche Besuche organisieren zu können, um unseren Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Politik zu ermöglichen. Denn wir glauben, dass Bildung über den Klassenraum hinausgeht und dass es wichtig ist, den Jugendlichen reale Erfahrungen und Begegnungen zu ermöglichen, die ihr Verständnis für die Demokratie erweitern.

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Klasssenfahrt nach Berlin Mai 24

Abschlussfahrt der Klassen 9a und 10a: Einprägsame Erfahrungen in Berlin   Die beiden Abschlussklassen unserer Schule, 9a und 10a, haben kürzlich ihre Abschlussfahrt nach Berlin unternommen. Die sechstägige Reise in die Hauptstadt bot den Schülerinnen und Schülern eine Fülle von Erfahrungen und die Möglichkeit, historische Stätten und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu erkunden.   Einer der Höhepunkte der Reise war der Besuch des Reichstages. Die Schüler hatten die Gelegenheit, das beeindruckende Gebäude zu besichtigen und einen Einblick in die politischen Abläufe Deutschlands zu erhalten. Der Besuch der Glaskuppel des Reichstages bot zudem bei herrlichstem Sonnenschein einen atemberaubenden Blick über die Stadt.   Die Klassen besuchten auch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Die Führung durch die ehemaligen Zellen und Verhörräume bot den Schülern einen tiefen Einblick in die dunkle Seite der DDR-Geschichte. Viele Schüler waren von der Atmosphäre des Ortes äußerst bewegt. Besonderes Glück hatte die Klasse 9a: Sie wurden von einem ehemaligen Insassen herumgeführt, der seine Untersuchungshaft in diesem Gefängnis verbracht hatte.   Ein weiterer wichtiger Stopp war die Gedenkstätte Berliner Mauer. Die Schüler konnten hier eine Rekonstruktion der Mauer und des dazugehörigen Todesstreifens besichtigen. Zu der Gedenkstätte gehört auch ein Aussichtsturm, von dem aus man einen guten Überblick über die ehemalige innerdeutsche Grenzbefestigungsanlage hatte. Im Museum konnte man mehr über die Teilung Deutschlands und die daraus resultierenden menschlichen Tragödien erfahren.   Zur Auflockerung des Programms unternahmen die Klassen einen Ausflug zum Tegeler See. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schüler die Schönheit der Berliner Natur genießen, Tretboot fahren, Minigolf spielen, Eis essen und sich entspannen.   Natürlich durfte auch eine ausgiebige Tour durch die Berliner Innenstadt nicht fehlen. Die Schüler besichtigten zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz und das neu errichtete Stadtschloss. Die Vielfalt und das pulsierende Leben der Stadt begeisterten die Schüler.   Die Abschlussfahrt nach Berlin bot den Klassen 9a und 10a die Möglichkeit, sich in die deutsche Geschichte zu vertiefen, die Hauptstadt zu erkunden und unvergessliche gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Höhepunkt der Fahrt war für viele der letzte Abend, den die beiden Klassen erst am Reichstagsufer und dann vor dem Brandenburger Tor verbrachten.

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Klangwerkstatt – 9a- Juni24

„Ich hab die Bewegung nicht einmal gesehen!“ Ungläubig starren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a auf die Snare Drum. Michael Gärtner hat ihnen gerade zwei Möglichkeiten vorgeführt, wie man auf dieser Trommel einen Wirbel spielen kann. Nun sollen die Jugendlichen raten, wie viele Berührungen zwischen Trommelstock und Fell in einer Minute stattfinden. Die Bandbreite der Antworten reicht von mehreren hundert bis zu mehreren tausend Kontakten und tatsächlich hatte ein Schüler richtig getippt: ca. 6.000 Mal berührt der Schlägel das Trommelfell. Michael Gärtner ist eigentlich Schlagzeuger bei der Deutschen Radiophilharmonie Kaiserslautern Saarbrücken. Nebenbei betreibt er in Enkenbach-Alsenborn eine Klangwerkstatt. Hier haben Kinder und Jugendliche die wunderbare Möglichkeit, die Welt der Schlaginstrumente kennenzulernen und einen Vormittag lang im wahrsten Sinne des Wortes mal richtig auf die Pauke zu hauen. Dank der Vermittlung von Lydia Thorn Wickert und einer Spende der Schöck-Familienstiftung konnte am Montag, 10.06.2024, die Klasse 9a an diesem musikalischen Workshop teilnehmen. Zunächst durfte die Klasse die verschiedenen Trommeln kennenlernen. Da gab es etwa die aus Südamerika stammende Conga, die nur mit den Händen gespielt wird, die kleine Trommel oder die Pauke, bei der man sogar die Tonhöhe mit einem Pedal einstellen kann. Nachdem Herr Gärtner die verschiedenen Instrumente und Spielweisen vorgestellt hatte, durfte die Jugendlich selbst spielen. Im Anschluss ging es in den Nebenraum. Hier waren drei Schlagzeuge aufgebaut und die Schülerinnen und Schüler mussten unter Anleitung von Herrn Gärtner einen einfachen Beat einstudieren. Obwohl es gar nicht so einfach ist, wenn man mit der rechten Hand auf das links stehende Hi-Hat schlagen muss und dabei abwechselnd noch mit dem Fuß die Bass Drum bzw. mit der linken Hand die Snare Drum spielen muss, hatte die Klasse sichtlich Spaß daran und einige erwiesen sich als echte Naturtalente. Danach stellte Herr Gärtner der Klasse die zweite große Instrumentengruppe vor: die Stabspiele. Hierzu gehören zum Beispiel Marimba, Vibraphon oder Xylophon. Auch wenn es einigen Schülern gelang, den Instrumenten in der Ausprobierphase ganze Melodien zu entlocken, mit vier Schlägel gleichzeitig zu spielen, wie es Herr Gärtner vormachte, gelang niemandem. Der krönende Abschluss des Tages war eine Geschichte, die Herr Gärtner erzählte, und die von der Klasse währenddessen live vertont wurde. Donnerblech, Windmaschine, Becken und große Trommeln – sie alle sorgten für ein beeindruckendes Gewitter. Mit Schleifpapier wurden menschliche Schritte nachgeahmt und Effektpfeifen und Kuhglocken ahmten Tiere nach. Die Klasse hatte an diesem Tag sehr viel Spaß und Freude am Musizieren und überreichte Herrn Gärtner als kleines Dankeschön ein Weinpräsent, bevor sie wieder die Heimreise nach Rockenhausen antrat.

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