Autor: Christian Köhler

Klassenfahrt nach Hattgenstein

Spaß zwischen Zelt-Häusern und Wasserspielen Nach der Hochphase der Corona-Einschränkungen sind endlich wieder Klassenfahrten möglich. Eine große Freude für viele, die in den vergangenen Jahren auf Lagerfeuer, lange Nächte und Ausflüge im Kreis der Mitschüler verzichten mussten. Die Fünftklässler waren in den vergangenen Wochen mit ihren Klassenleitern Tanja Krämer und Alexander Horbach in Hattgenstein. Nachdem die „Zelt-Häuser“ bezogen und die Betten verteilt waren, stürzten sich die Orientierungsschüler ins Ausflugsprogramm. Nervenkitzel stellte sich ein beim Abseilen gemeinsam mit Thomas Kinner. Für viele war es das erste Mal, dass sie im Klettergeschirr die eigenen Grenzen erfahren konnten – eine besondere Erfahrung, die für bleibende Erinnerungen sorgt. Bei gemeinsamen Teamspielen mit Thomas Buhr erlebten die Kinder viel Spaß und genossen das warme Wetter bei Wasserspielen. Der zweite Tag war geprägt von Bewegung. Auf dem Programm stand eine Wanderung zum und Schwimmen im Hattgensteiner Schwimmbad. Hier konnte sich jeder auspowern und abreagieren. So kam es, dass mancher bei der Rücktour an die Grenze seiner Reserven stieß. Doch spätestens beim gemeinsamen Grillabend kehrten die Kräfte wieder zurück und die Schülerinnen und Schüler konnten die Zeit am Lagerfeuer genießen.

Read More

Zehntklässler zu Besuch in Klangwerkstatt

Zwischen Drumset und Donnerblech Zu Besuch bei Schlagzeuger Michael Gärtner Donnerblech und Windmaschine, Drumset und Marimbaphon waren Gegenstand eines ungewöhnlichen Unterrichtsganges, den die 10a gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Renate Bechter und Christine Kaufhold kürzlich erlebte. Zu Gast war die Gruppe auf Einladung von Musiker Michael Gärtner in der „Klangwerkstatt“. Das Projekt kam im Rahmen des Musikvermittlungsprogramms im Donnersbergkreises zustande, dessen Initiatorin Lydia Thorn-Wickert ist. Unterstützt wir das Programm durch die Schöck-Familien-Stiftung. Der Pauker und Schlagzeuger der Deutschen Radio-Philharmonie bietet im Rahmen dieses Projekts eine Einführung in den Bereich Percussion im engeren und weiteren Sinne an – und konnte damit die Zehnklässler vollauf begeistern. Bereits seine dynamisch beeindruckenden Anspiele auf dem Schlagwerk faszinierten die Jugendlichen. Unter anderem mit Quizrunden brachte Gärtner sein fachmännisches Wissen an den Mann und die Frau. Spätestens mit dem Gewinn der ausgelobten CDs hatte der Musiker sein Publikum fest im Griff. „… dann betritt die neue Sportlehrerin mit schlurfendem Schritt den Raum. Der Schüler erstarrt, die Knie schlottern und…“ Michael Gärtner erzählt mit getragener Stimme eine Klanggeschichte, die im Kreis um ihn sitzende Gruppe ist hoch konzentriert dabei. Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliches, teils sehr ungewöhnliches Gerät in der Hand und warten gespannt auf ihren Einsatz. Während „Sportlehrerin“ Leoni wie geschildert den Raum betritt, „vertont“ ihr Mitschüler Marcus jeden ihrer Schritte mit zwei Holzblöcken, auf die Schleifpapier gespannt ist. „Ritsch, ratsch, ritsch, ratsch“, mit seinen Handbewegungen gibt Gärtner den Rhythmus vor, damit der Effekt auch synchron zu den Fußbewegungen erklingt. „Doch dann fliegt das Fenster auf!“ – Maren hat ihren Einsatz gut erwischt und gibt mit der Windmaschine das passende Geräusch wider. Während das Wetter in der Geschichte schlechter wird und der Einsatz des Donnerbleches näher rückt, verfolgen Renate Bechter und Christine Kaufhold mit großer Begeisterung das konzentrierte Engagement ihrer Schüler. „Toll, wie die Jugendlichen sich von den Ausführungen von Herrn Gärtner begeistern lassen“, meint Bechter. „Davon kann man im gewöhnlichen Schulalltag nicht immer so sprechen“, ergänzt Kaufhold schmunzelnd. Doch hier im privaten Studio des Musikers in Alsenborn ist die Entdeckerfreude angesichts der vielen unbekannten Instrumente groß. Gemeinsam mit der offenen, zupackenden Art des Schlagzeugers wird der Vormittag für die Gruppe zu einem spannenden Erlebnis. „Was uns Herr Gärtner vorgespielt hat, war wirklich beeindruckend“, resümieren Maren und Marina. „Besonders hat uns gefallen, dass wir alle Instrumente selbst ausprobieren durften. Und die Vertonung der Hörgeschichte am Ende hat echt für Stimmung gesorgt.“ Selbstverständlich, dass am Ende des Tages bereits Pläne für eine Wiederholung des gelungenen Workshops für das kommende Schuljahr geschmiedet werden.

Read More

Sprachlehrerin unterstützt Flüchtlingskinder

Deutsch lernen mit Turbo Neue Lehrkraft unterstützt Flüchtlingskinder Mit Tatjana Lösch hat die Realschule plus Rockenhausen seit kurzem eine Lehrkraft gewonnen, die mit 20 Stunden in der Woche die frisch aufgenommenen Flüchtlingskinder aus der Ukraine beim Erlernen der deutschen Sprache anleitet. „Die russische und die deutsche Grammatik sind sich sehr ähnlich“, ist die Mutter dreier Kinder zuversichtlich, dass die Hürden für ihre ukrainischen Schüler nicht allzu hoch sein werden. Aus Kirgisien stammend kam Tatjana Lösch vor vielen Jahren nach Deutschland und arbeitet hier seitdem als diplomierte Sprachlehrerin. „Zuletzt habe ich Deutschkurse für syrische und afghanische Geflüchtete geleitet“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. Nach ihrem Umzug nach Sippersfeld war die Fahrt zu ihrer bisherigen Arbeitsstelle in Alzey sehr umständlich geworden. Von daher ist sie froh, ihre Kenntnisse nun an der Realschule plus Rockenhausen sinnvoll einbringen zu können. „Wir sind sehr glücklich, mit Frau Lösch eine Fachkraft für diese wichtige Aufgabe gewonnen zu haben“, meint Schulleiter Harald Scheve. Unterstützt von einigen „hauseigenen“ Lehrkräften kann die sprachliche Arbeit in den nächsten Wochen an Fahrt aufnehmen.

Read More

Herzliche Begrüßung ukrainischer Schüler

Herzliches Willkommen an der RSROK Frühstücksrunde und Schulhausführung für ukrainische Schüler Vier ukrainische Schülerinnen und Schüler hat Schulleiter Harald Scheve in den letzten Tagen an der Realschule plus Rockenhausen aufgenommen – und weitere haben sich bereits angekündigt. Ein schwieriges Ankommen, fehlen doch auf beiden Seiten weiterreichende Sprachkenntnisse, auch wenn viel guter Wille vorhanden ist. „Diese Kinder, die gemeinsam mit ihren Familienangehörigen eine so schwere Zeit hinter sich haben, sollen bei uns an der Schule ein freundliches, warmherziges Willkommen erleben“, war der Gedanke, mit dem Scheve beim Kollegium offene Türen einrannte. Mit liebevoller Osterdekoration hatte Anette Moosmann, langjährige Fachkraft für Deutsch als Fremdsprache, zum Wochenstart eine Frühstücksrunde für die neuen Schüler organisiert, bei der diese Kontakt zu Paten aus anderen Klassen aufnehmen konnten. Die Paten sollen ihnen die Anfangszeit ein wenig leichter gestalten und zum Beispiel beim Weg zum Bahnhof oder zur richtigen Bushaltestelle behilflich sein. Aufgrund ihrer kasachischen Wurzeln ist Natalia Nicolaus, Lehrerin für Mathematik und Physik, mit fließenden Russisch-Kenntnissen ausgestattet. So konnte sie die neuen Mitschüler bei einer Schulhausführung mit der neuen Umgebung vertraut machen und erste Orientierung in einer weitgehend überfordernden Situation bieten. „Wir werden versuchen, den Aufnahme-Prozess ein wenig zu koordinieren, sodass wir auch in der kommenden Woche für die dann neu aufgenommenen Flüchtlingskindern eine ähnliche Runde organisieren können“, plant Schulleiter Scheve bereits die kommenden Tage. Zunächst einmal ist jeder Neuankömling mit einem iPad ausgestattet worden, um die Verständigung der Kinder mit ihren neuen Lehrkräften und Mitschülern digital unterstützen und erleichtern zu können. Auf Seiten der Rockenhausener Schülerinnen und Schüler besteht eine große Hilfsbereitschaft, den „Neuen“ das Ankommen so leicht wie möglich zu machen: Erste Brocken Ukrainisch werden gelernt, Hände, Füße und einige englische Ausdrücke helfen bei der Verständigung. In diesem Sinne: Ласкаво просимо !

Read More

Spendensammlung für Ukraine an Altenhilfe übergeben

Dosensuppe für die Ukraine Spendenübergabe an Protestantische Altenhilfe Gulaschsuppe und Windeln, Kartoffeleintopf, Nudeln, Reis und Dosenwurst: Ein ungewöhnliches Sammelsurium konnte man in den vergangenen Tagen auf dem Schulhof der Realschule plus Rockenhausen entdecken. Die Schulgemeinschaft hatte innerhalb einer Woche eine ansehnliche Menge an Hygieneartikeln und haltbaren Lebensmitteln gesammelt, darunter Einzelspenden im Wert von nahezu 300 €. Nun stand die Übergabe an die Protestantische Altenhilfe Kaiserslautern an. Klaus Zimmermann, Geschäftsführer der Altenhilfe, erläutert, dass die Spenden in einer zentralen Sammelstelle in Kaiserslautern eingelagert würden, um dann mit der nächsten Unterstützungstour per Lastwagen in die Ukraine zu gelangen. „Vier Touren haben wir in den letzten Tagen bereits durchgeführt“, berichtet er stolz Schulleiter Harald Scheve, während das Schülersprecher-Team den Sprinter mit den Spenden der Realschüler volllädt. „Der Bedarf ist unglaublich. Viele Städte sind mittlerweile von der Versorgung nahezu völlig abgeschnitten. Lebensmittel werden dringend gebraucht.“ Scheve sichert Klaus Zimmermann und Stephan Späth, dem begleitdenden Mitarbeiter der Altenhilfe, zu, dass in der Schule auch in den kommenden Wochen weiterhin Spenden gesammlt werden, um hoffentlich bald wieder einen Sprinter mit Lebensnotwendigem für die vom Krieg Betroffenen füllen zu können. Gleichzeitig berichtet er davon, dass gerade das erste Flüchtlingskind als Schüler an der Realschule plus Rockenhausen angemeldet wurde. Sicherlich wird es nicht das letzte bleiben. „Die Schulgemeinschaft der RSRok wird auch in den kommenden Wochen ihr Möglichstes zur Unterstützung der Betroffenen und zur Linderung des Leides beitragen. Wir wissen um unsere soziale Verantwortung für unsere Mitmenschen“, versichert Scheve.

Read More

Astrid Blumann feiert Dienstjubiläum

Botschafterin der Herzen feiert Jubiläum Astrid Blumann seit 25 Jahren im Schuldienst In einer kleinen Feierstunde gedachte die Schulgemeinschaft vor kurzem einer herausragenden saarländischen Persönlichkeit, die mit hohem persönlichen Einsatz seit vielen Jahren in der Pfalz für die Besonderheiten ihres kleinen, aber feinen Heimatlandes um Verständnis wirbt: Astrid Blumann beging ihr 25jähriges Dienstjubiläum. Nach Studium in Heidelberg und Referendariat in Karlsruhe kam die Deutsch- und Geschichtslehrerin 1998 nach Rockenhausen, statt eine Stelle in unmittelbarer Heimatnähe anzutreten – und blieb. So erlebte sie an „ihrer“ Realschule den Umbau zur Realschule plus voll mit. Während die Schulleitungen mehrfach wechselten, blieb Frau Blumann als zuverlässiger Fels in der Brandung. Seitdem hat sie ganze Schülergenerationen kommen und gehen sehen, hat sich „nebenbei“ für den Aufbau der Schülerbücherei eingesetzt, viele Jahre den Fachvorsitz in der Fachschaft Deutsch übernommen und sich bei allerlei außerunterrichtlichen Aktivitäten eingebracht. Auch wenn ihr Wirken in der Pfalz Frau Blumann immer wieder an ihre Grenzen führt, was dialektale oder auch kulinarische Besonderheiten angeht, hat sie sich doch in den vergangenen Jahren äußerst akzeptabel integriert, ohne dabei das Schwenken als Grundfähigkeit eines funktionstüchtigen Saarländers zu verlernen. Als engagierte Streiterin für die Sache und unsere Botschafterin der Herzen freut sich die Schulgemeinschaft der RSROK, Frau Blumann in ihren Reihen zu wissen. Alles Liebe zum Dienstjubiläum!

Read More

RSROK zeigt Flagge

RSROK solidarisch mit Ukraine In Europa tobt ein Krieg, der uns alle fassungslos zurück lässt. Die Schulgemeinschaft der RSROK hat sich unter dem Eindruck der Geschehnisse überlegt, wie sie ihrer Solidarität und Betroffenheit mit den leidenden Menschen in der Ukraine Ausdruck verleihen kann. Kurzfristig organisiert formierte sich die Schüler- und Lehrerschaft kurz nach den Winterferien auf dem Schulhof zu einer ukrainischen Flagge. Versehen mit einem Peace-Zeichen möchte die Realschule plus Rockenhausen so ein sichtbares Zeichen gegen den Krieg und für die Menschen setzen, die von Flucht, Vertreibung, Gewalt, Verletzung und Tod betroffen sind. Neben dieser symbolischen Geste möchte sich die Schulgemeinschaft auch praktisch engagieren. Daher werden in den kommenden Tagen Konserven, haltbare Lebensmittel, Verbandsmaterial und Hygieneartikel (keine Kleidung) gesammelt, die mit einem Hilfskonvoi der Ukrainehilfe Kaiserslautern e.V. direkt an die ukrainische Grenze gebracht werden sollen, um den notleidenden Flüchtlingen zu Gute zu kommen. Schülerinnen und Schüler sowie deren Verwandte und Bekannte sind aufgerufen, haltbare Lebensmittel wie Dosensuppe, Mehl, Nudeln und sonstige Konserven sowie Verbandsmaterial und Hygieneartikel wie Binden Windeln u.ä.  zu spenden. Diese werden in der Schule gesammelt. Am 11. März werden die gesammelten Artikel an die Ukrainehilfe weitergegeben. Nähere Informationen finden Sie unter Eltern – Elternbriefe – Elternbrief vom 04.03.22. Video: RSROK zeigt Flagge weitere Eindrücke: RSROK zeigt Flagge

Read More

Klassengemeinschaft stärken durch Teambuilding

Teambuilding beim Turmbau „Schauen Sie mal, was wir gebaut haben!“ Weit öffnen Jason und Jannik die Tür zu ihrem Klassenzimmer. Drinnen steht, unübersehbar: ein Turm! Gefertigt aus Papier und Klebeband, mit insgesamt vier Füßen großzügig mit Klebestreifen am Boden fixiert, ragt er direkt hinter dem Eingang gut zwei Meter in die Höhe. „Der bleibt hier stehen!“, verkünden die zwei Jungs im Brustton der Überzeugung. „Der heißt Rashed.“ So verkündet es auch das an der Spitze befestigte Schild. Weshalb der Turm nach einem Klassenmitglied benannt wurde, wird im Gespräch nicht wirklich deutlich. Dass hier viel Begeisterung und Engagement in die von Schulsozialarbeiter Thoma Buhr mit in die Klassenleiterstunde gebrachte Aufgabe des gemeinsamen Turmbaus gesteckt wurde, allerdings schon. „Themen wie Gruppendynamik, Zusammenarbeit, gemeinsames Organisieren und Rücksicht nehmen sind besonders in der Orientierungsstufe immer wieder wesentlich“, erklärt Buhr. „Mit dieser ungewöhnlichen Aufgabe lassen sich die Kinder aus der Reserve locken und für ein gemeinsames Ziel begeistern. Es schließlich gemeinsam geschafft zu haben schweißt zusammen und bringt die Klassengemeinschaft voran.“ Ein Grund, weshalb nicht nur die Klasse von Jason und Jannik, sondern alle Klassen der Orientierungsstufe dieses tolle Experiment erleben durften. In ganz unterschiedlichen Herangehensweisen entstanden dabei sehr individuelle Bauwerke, welche ihre Erbauer stets mit dem guten Gefühl zurückließen: „Wir haben das gemeinsam geschafft!“

Read More

Luftballonkunst aus der 6b

Effektvolle Ballon-Kunst im BK-Unterricht „Wir malen mit Luftballons!“ Wie soll denn das gehen? Verständnislose Blicke und Verwunderung löste die Ankündigung von BK-Lehrerin Frauke Sensen-Dennerle in der 6b während einer der letzten Kunst-Stunden aus. Mithilfe eines Videos konnte sich die Gruppe einen Eindruck dieser ungewöhnlichen Technik verschaffen, um dann umgehend an die eigene Umsetzung zu gehen. Eine einfarbig grundierte Leinwand diente den jungen Künstlern als „Unterlage“ für den nachfolgenden Einsatz der angekündigten Luftballons. Mit unterschiedlichen Farbklecksen versehen nutzten die Kinder die Ballons als Stempel – und erzeugten damit äußerst effektvolle Werke. Mal ganz bunt, mal auf eine klar eingegrenzte Farbpalette beschränkt, mal mit einigen Pinselstrichen oder -tupfen als Blumenwiese oder zu einer Art Milchstraße ergänzt sind so innerhalb kürzester Zeit sehr farbenprächtige, fantasievolle Werke entstanden, auf die die jungen Künstler mächtig stolz sind. „Mein Bild hänge ich in meinem Zimmer auf!“, meint Anna und Maria ergänzt: „Mein Bild schenke ich dem Papa, der wird sich freuen.“ Tim und Philip hatten an der Arbeit so viel Spaß, dass sie sich etwas ganz Besonderes überlegt haben: „Wir gestalten nächste Woche nochmal zwei Leinwände. Die behalten wir nicht für uns, sondern schenken sie der Schule, um das Schulhaus zu verschönern.“ Eine tolle Idee findet auch BK-Lehrerin Frauke Sensen-Dennerle, die sich auf den neuen Blickfang freut.  

Read More

Interview mit unserem FSJler

Halbzeit Eindrücke unseres FSJlers Philip Renner Fast ein halbes Jahr ist Philip Renner nun bereits als FSJler an der Realschule plus Rockenhausen tätig. Ein guter Zeitpunkt für eine kleine Zwischenbilanz. Wie hat der 20jährige die letzten Monate im „Schuldienst“ erlebt? „Es war schon ganz gut bisher, ich würde mich nicht beschweren. Die meisten Schüler respektieren mich. Es ist interessant, den Umgang mit Kindern und Jugendlichen nicht auf gleicher Ebene, sondern als ‚Quasi-Lehrer‘ zu erleben“, zieht Philip Renner ein erstes Zwischenfazit. Nach seinem Abitur am Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler schrieb er sich zunächst für ein Studium der Raumplanung an der TU Kaiserslautern ein. Doch recht schnell wurde klar: „Das Fach ist mir zu theoretisch, die praktischen Aspekte wurden ignoriert.“ Auch eine Probewoche in der geriatrischen Abteilung des Westpfalz-Klinikums am Standort Rockenhausen entpuppte sich als Flop. „Es ist mir aufs Gemüt geschlagen, die Leute leiden zu sehen.“ Weitere Abstimmungsprobleme führten schnell zu einer Trennung. Nach kurzer Überlegung und einem Probetag an der RSROK war dann klar: Das FSJ an der Schule soll es sein! „Das freiwillige soziale Jahr an der Realschule plus Rockenhausen bietet eine Chance für mich, meine sozialen Kompetenzen auszubauen, neue Sachen zu lernen. Es trainiert den Umgang mit Menschen, man wird geduldiger und kann verschiedene zwischenmenschliche Situationen in Betracht ziehen.“ Besonders genießt es Philip Renner, wenn er Kindern im Unterricht unterstützend zur Seite stehen kann. „Und natürlich wenn ich dienstags in der Spiele-AG gegen Darleen im UNO gewinne“, berichtet er lachend. Neben der Tätigkeit an der Realschule verliert der FSJler seine weitere berufliche Zukunft nicht aus dem Blick. Aktuell bereitet er sich auf Vorstellungsgespräche beim Steuerberater sowie der Sparkasse vor. Seine frisch erworbenen Kompetenzen im zwischenmenschlichen Bereich werden ihn sicherlich auch an seinen weiteren beruflichen Stationen zugute kommen.

Read More