Kategorie: 2023

AG-Schnuppernachmittag

Am AG-Schnuppertag unserer Schule hatten die Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen am Dienstagnachmittag die Möglichkeit, in drei Arbeitsgemeinschaften hineinzuschnuppern. Die Kinder wurden in Kleingruppen aufgeteilt und wechselten alle 25 Minuten die Arbeitsgemeinschaft. Für die Näh-AG hatte Frau Weis-Bößendörfer den NAWI-Raum vorbereitet. An der Fensterfront standen vier Nähmaschinen, an denen die Jungen und Mädchen ihre ersten Nähversuche machen konnten. An den anderen Tischen konnte man Stoffe aussuchen und zuschneiden, sich in Schnittmusterbüchern Anregungen holen oder gleich die fertigen Produkte bewundern. Im Werkraum stellte Herr Kinner die AG Kreatives Werken vor. Hier soll im kommenden Schuljahr vor allem mit Holz gearbeitet werden. Die Kinder konnten Spielwürfel, Stiftehalter oder Schlüsselanhänger bestaunen und lernten die verschiedenen Werkzeuge kennen, die zur Holzbearbeitung benötigt werden. Auf dem Schulhof erklärte Herr Jung die Feuerwehr-AG. Er ist der Kreisjugendfeuerwehrwart des Donnersbergkreises und kam mit einem Feuerwehrauto auf den Schulhof gefahren. Herr Jung informierte die Schülerinnen und Schüler kurz darüber, was in der AG gemacht wird und dann ging es direkt zum praktischen Teil über. Hier galt es, einen C-42-Schlauch so auszuwerfen, dass er sich vollständig und gerade ausrollt. Insgesamt bot der AG-Schnuppertag an der Realschule plus Rockenhausen eine tolle Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Bereiche zu bekommen und eigene Interessen zu entdecken. Ob Näh-AG, kreatives Gestalten oder Feuerwehr-AG, hier ist für jeden etwas dabei.  

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BOMO- Handwerkskammer zu Gast in der RS+

Ein praxisnaher Weg zur beruflichen Orientierung Das Berufsorientierungsmobil – kurz: Bomo – machte am Montag, den 18.09.2023, Station an der Realschule plus Rockenhausen. Frau Cetintas und Herr Schiwek von der Handwerkskammer der Pfalz hatten nicht nur jede Menge Werkzeug und Mitmachstationen im Gepäck, sondern standen den Schülerinnen und Schülern auch für alle Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung. Mit über 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk eine große Vielfalt an Karrieremöglichkeiten. Jeweils eine Doppelstunde lang konnten die beiden Abschlussklassen 9a und 10a das Angebot des Bomos nutzen. Die Jugendlichen erhielten zunächst einen theoretischen Einblick in die verschiedenen Gewerke und die damit verbundenen Berufe sowie die Voraussetzungen, die man mitbringen muss, um einen Beruf erlernen zu können. Auch die verschiedenen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten wurden thematisiert. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Computerraum waren verschiedene Stationen aufgebaut, die ihre Geschicklichkeit und ihr Können herausforderten. Im Spiegellabyrinth durfte man sich nicht verwirren lassen. Hier musste mit einem Stift der Weg durch ein Labyrinth gezeichnet werden. Erschwert wurde diese Aufgabe dadurch, dass man die eigenen Hände und das Blatt nicht direkt, sondern nur durch einen Spiegel sehen konnte. Daneben waren zwei „heiße Drähte“ aufgebaut. Bei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sollten die Jugendlichen eine Metallöse entlang eines Kupferdrahtes bewegen, ohne diesen zu berühren. Bei Berührung ertönte ein Summton. Wer geschickt genug war, schaffte es auch ohne akustisches Signal. An zwei Frisierköpfen konnten daneben verschiedene Scheitel- und Flechtfrisuren ausprobiert und Bürsten und Kämme getestet werden. Außerdem standen an dieser Station verschiedene Haarfärbemuster zur Verfügung. Die benachbarte Station war dem Backhandwerk gewidmet. An einer hölzernen Tortenattrappe konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Geschick beim Verzieren und Gestalten ausprobieren. Statt aus Sahne und Fondant mussten die entsprechenden Ornamente zunächst aus Modelliermasse geformt und gestaltet und dann auf die Torte aufgebracht werden. Die beliebteste Station war gleich nebenan aufgebaut. Hier drehte sich alles ums Löten. Die Jugendlichen hatten die Wahl, die Bestandteile einer Blume entweder aus Draht zu biegen und dann zusammenzulöten oder aus mitgebrachten Elektrobauteilen zu löten. Obwohl viele zum ersten Mal einen Lötkolben in der Hand hatten, waren die Ergebnisse am Ende sehr ansprechend. Eine Station weiter hatten Frau Cetintas und Herr Schiwek verschiedene Werkzeuge ausgelegt, die nach Herzenslust angefasst und ausprobiert werden konnten. Großen Anklang fand auch die letzte Station, an der man auf einem Holzfundament eine Mauer aus kleinen Porenbetonsteinen errichten konnte. Durch diese praktischen Übungen bekamen die Schülerinnen und Schüler einen realistischen Eindruck von den Anforderungen und Tätigkeiten in den verschiedenen Handwerksberufen. Sie konnten ihre eigenen Fähigkeiten testen und herausfinden, welches Berufsfeld oder welche Tätigkeit am besten zu ihnen passt. Das Bomo hat sich als wertvolles Instrument erwiesen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen einen ersten Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten des Handwerks zu geben. Wer mehr über das Bomo wissen möchte, findet auf der Internetseite der Handwerkskammer weitere Informationen: https://www.hwk-pfalz.de/artikel/bomo-berufsorientierung-mobil-51,1464,3474.html

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Feueralarm am 14.09.23

    Am 14. September 2023 fand nicht nur der bundesweite statt, sondern auch an der Realschule plus Rockenhausen wurde aufgrund des jährlichen Feueralarms eine besondere Gefahrenlage geübt. Ziel dieser Übung war es, die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium auf den Ernstfall vorzubereiten sowie das richtige Verhalten im Falle eines Brandes zu trainieren. Um 9.10 Uhr wurde ein Warnton ausgelöst und eine Ansage informierte über den Feueralarm. Nachdem alle Fenster geschlossen wurden, verließen die Klassen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ihre Unterrichtsräume und begaben sich zum Festplatz. Die Evakuierung verlief reibungslos und wurde von allen Beteiligten ernst genommen. Die Schülerinnen und Schüler folgten den Anweisungen ihrer Lehrkräfte und verließen das Gebäude schnell und geordnet entlang der vorgesehenen Rettungswege. Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten, wurde der Mühlackerweg kurzzeitig gesperrt. Nachdem das Krisenteam das Schulgebäude und die Anwesenheit aller Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen Sammelpunkten überprüft hatte, konnte der Schulleiter die Übung beenden und die Klassen kehrten in ihre Säle zurück. Diese Art von Übungen sind von großer Bedeutung, um im Ernstfall angemessen handeln zu können. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten wissen, wie sie im Falle eines Brandes reagieren müssen und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Die Durchführung einer Feueralarmübung an der Realschule plus Rockenhausen war ein bedeutender Fortschritt zur Steigerung der Sicherheit und zum Schutz aller Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.

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Einschulung der neuen 5. Klassen!

Am Dienstag, den 5. September 2023, fand an der Realschule plus Rockenhausen die Einschulungsfeier der neuen fünften Klassen statt. Die Feier begann mit einer einfühlsamen Ansprache des Schulleiters, Herrn Scheve. Seine Rede stimmte auf die Veranstaltung ein und betonte die Bedeutung des Übergangs auf die weiterführende Schule. Herr Scheve ermutigte die Schülerinnen und Schüler, die sich ihnen bietenden Chancen zu ergreifen und die Möglichkeiten der Schule zu nutzen. Die Siebtklässler brachten mit einer faszinierenden Djembe-Performance Rhythmus und Energie in die Feier. Ihr synchrones Trommeln hallte durch die Turnhalle und lud das Publikum zum Mitklatschen ein. Anschließend begrüßte auch Frau Sprengard die neuen Schülerinnen und Schüler. Sie ist Mitglied der Schulleitung und zuständig für die Orientierungsstufe. Anschließend präsentierten fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a in einer szenischen Lesung ihre Gedanken zum Thema Schule. Der nächste künstlerische Beitrag kam von Anna Graefen, einer talentierten Pianistin aus der Klasse 8b, die ein Stück aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ vortrug. Anschließend stellte Herr Leonhardt den Ganztagsbereich der Schule vor und erläuterte die vielfältigen außerunterrichtlichen Angebote und Fördermöglichkeiten, die die Schule über den regulären Unterricht hinaus anbietet. Herr Buhr, der Schulsozialarbeiter, hielt einen kurzen und informativen Vortrag über die Unterstützungsmöglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei Konflikten und Problemen in der Schule zur Verfügung stehen. Auch das Engagement und die Beteiligung der Eltern wurden während der Feier hervorgehoben. Frau Roos, die den Schulelternbeirat vertrat, würdigte in ihrem Grußwort die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schulleitung. Schließlich folgte der Höhepunkt und der eigentliche Anlass der Feier: Die Schülerinnen und Schüler wurden ihren neuen fünften Klassen zugeteilt. Als erste wurden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a von ihrer neuen Klassenleiterin Frau Krämer aufgerufen. Bevor sie die Bühne betraten, bekam jedes Kind von Frau Roos ein Geschenk überreicht. Nachdem alle auf der Bühne versammelt waren, wurde das erste Klassenfoto gemacht. Anschließend wurden die Kinder der Klasse 5b von Herrn Horbach aufgerufen und erhielten ebenfalls ein Geschenk, bevor sie die Bühne betraten. Den krönenden Abschluss der Feier bildete eine Rap-Performance der Sechstklässler, die die Turnhalle mit Energie und Begeisterung erfüllte. Ihr Auftritt hinterließ einen bleibenden Eindruck und stimmte auf einen vielversprechenden Schulstart an der Realschule plus Rockenhausen ein.  Nach der Einschulungsfeier ging es für die neuen SuS, ihre Eltern und die Klassenlehrer in die katholische Kirche. Dort gestalteten SuS der 6. Klassen einen Gottesdienst unter dem Motto: „Du bist eine Blume im Garten des Herrn!“ So wie jede Blume, ob Rose oder Kaktus, ihren Platz in Gottes Schöpfung hat, kann jeder mit seinen Stärken und auch Schwächen seinen Platz in unserer Schulgemeinschaft finden.“ Ein wunderbarer lebendiger Gottesdienst, den viele Schüler*innen gemeinsam mit Frau Kaufhold vorbereitet hatten. Ein sehr handlungsorientierter Darstellung, in den allen Eltern und Anwesenden schnell deutlich wurde, was ein blühender Garten für vielfältige Arbeit erfordert, damit er in voller Pracht steht. Durch die Darstellung der Kinder wurde verdeutlicht, dass die eine gute Gärtnerarbeit viele Parallelen mit der Arbeit von Pädagogen hat! Dieser Gottesdienst rundete den feierlichen Tag ab und wird hoffentlich den 5.Klässern und den Eltern noch lange im Gedächtnis bleiben.   Köhler, Kaufhold, Scheve

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Herbstfestumzug_23

Deutlich über 30 Grad zeigte das Thermometer, als sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Rockenhausen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf dem Adient-Parkplatz aufstellten, um am Festzug des 74. Rockenhausener Herbstfestes teilzunehmen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen waren alle froh, dass die Schule diesmal die Wagennummer vier zugelost bekommen hatte und die Kinder und Jugendlichen nicht lange in der Sonne warten mussten. Pünktlich um 13.30 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. An der Spitze marschierten die beiden neuen fünften Klassen, die gut sichtbar ein Transparent mit dem Namen und dem Logo der Schule trugen. Ihnen folgte das Team des Schülerladens „Flotter Euter“, das seinem Namen alle Ehre machte. Trotz der Hitze trugen sie Kuhkostüme und waren damit einer der Hingucker des Umzugs. Für die musikalische Untermalung sorgte das schuleigene DJ-Team, das das Publikum mit stimmungsvoller Musik beschallte. Es folgten einige Bollerwagen, die mit Getränken gut bestückt waren. Bei diesem Wetter wurde der Ausschank von den Zuschauern dankbar angenommen.Ein weiterer Hingucker war das schuleigene Schlauchboot, das von zwei Schülern durch die Stadt gezogen wurde. Zur Freude von Groß und Klein warfen die Jugendlichen während der Fahrt durch die Innenstadt Bonbons und Lutscher in die Menge. Insgesamt dreizehn Kilogramm Schnäkes wurden so von der Schule unter die Leute gebracht. Nach einer knappen Stunde war die Umzugsstrecke geschafft und die Schülerinnen und Schüler wurden -wohlverdient und nassgeschwitzt – entlassen. Zur großen Freude und Überraschung wurde die Schule prämiert. Eine Jury kürte die besten Fußgruppen und Festwagen und die Realschule plus Rockenhausen belegte den dritten Platz.

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Schulleiter der Realschule plus Rockenhausen geht ins Wasser…

Schulleiter aus dem Donnersbergkreis schwimmt durch den Bodensee – SWR Aktuell

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2. Donnersberger Beschäftigungsgipfel-1. Ausbildungsmesse in Rockenhausen

Endlich wieder eine Ausbildungsmesse im Nordpfälzer Bergland! Meines Wissens gab es vor Jahrzehnten eine Ausbildungsmesse in Rockenhausen – sicher bin ich mir aber nicht… Am 24.11.23 gibt es also die Berufsorientierungsmesse endlich wieder. Viele Aussteller und potentielle Anbieter von Ausbildungsplätzen werden an diesem Tag für sehr unterschiedliche Berufe und Ausbildungen werben. Die Situation ist teilweise dramatisch; es gibt kaum Berufe und Ausbildungsberufe, in denen keine Abschlussschüler (mit Berufsreife, Sekundarstufen-1-Abschluss, Fach- oder Abitur) gesucht werden. Eigentlich für unsere Schüler ideal; hier können sie sich – ebenfalls wie die Eltern- über Berufe im Handwerk, in der Verwaltung, in der Technik, in der Landwirtschaft etc. breit informieren. Kompetente Gesprächspartner – teilweise auch Auszubildende selber – stehen zur Verfügung, um in Gesprächen oder Präsentationen ihre Berufe und Ausbildungswege vorzustellen. Der Schulleiter der Realschule plus hat im Frühjahr die Wirtschaftsförderung des Kreises kontaktiert und die Idee für eine Berufsorientierungsmesse im Nordpfälzer Land formuliert. Diese Idee fand sofort eine positive Resonanz, so dass wir seit Monaten gemeinsam eine Berufsorientierungsmesse für den November planen. In etlichen Gesprächen mit den Schulleitungen und Vertretern der IGS, RS+ Rockenhausen, RS+ Winnweiler, der Förderschule Rockenhausen und dem Wilhelm-Erb Gymnasium Winnweiler, der Agentur für Arbeit, Handwerkskammer Pfalz, Industrie und Handelskammer für die Pfalz sowie der Kreisverwaltung Donnersbergkreis wurde ein Konzept für diese Messe entwickelt. Wir hoffen natürlich, dass diese Messe ein Erfolg wird und dass wir als Schulen einen noch engeren Austausch mit der Wirtschaft initiieren können. Gleichzeitig zeigt diese Messe auch, dass die unterschiedlichen Schulen des Kreises bereit sind, enger zu kooperieren, um Schüler*innen in Ausbildung zu bringen! Vielleicht ist diese erste Messe in Rockenhausen erst der Beginn einer neuen Berufsorientierung im Kreis?! Einladung_2. Beschäftigungsgipfel (Brief vom Landrat)

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Abschlussfeier 2023 – Realschule plus Rockenhausen

Vier goldene Luftballons schweben über der Bühne: A, K, 2 und 3. Sie stehen für die beiden Abschlussklassen 2023, die am 14. Juli abends in der Turnhalle der Realschule plus Rockenhausen feierlich entlassen wurden. Der weiß-rote Fallschirm, der sich über die linke Hälfte der Bühne spannte, symbolisierte das Motto, für das sich die Schülerinnen und Schüler der Berufsreifeklasse 9a und der Sekundarklasse 10a entschieden hatten: Den Sprung wagen. Schon vor Beginn der eigentlichen Feierlichkeiten wurden Mariella Schläfer, Paulina Jungblut und Paula da Silva Prettz von den beiden SV-Lehrern Herr Seibel und Herr Schätz für ihr Engagement in der Schülervertretung mit einer Urkunde ausgezeichnet. Nachdem sich die Stuhlreihen mit Eltern, Verwandten, Freunden und dem Kollegium gefüllt hatten, liefen die beiden Abschlussklassen über den roten Teppich in die Halle ein. Das Programm eröffnete die katholische Religionsgruppe der Klassenstufe 10, die sich – passend zum Motto der Feier – Gedanken zu den Begriffen Halt, Vertrauen, Entscheidung, Anforderung, Mut und Vorbereitung gemacht hatte und diese in einem szenischen Spiel den Zuschauern präsentierten. Laura Dautermann, Paulina Jungblut, Alisha Fischer und Leonie Weyrauch moderierten die Feier und führten die Anwesenden mit kurzen Einführungstexten gekonnt und sicher durch das Programm. Erster Redner des Abends war der Schulleiter Herr Scheve, der sich ebenfalls Gedanken zum Thema „Den Sprung wagen“ im Hinblick auf Schule und Abschluss gemacht hatte und diese in einer kurzweiligen Rede, dem Publikum näher brachte. Den beiden Schulelternsprecherinnen Frau Roos und Frau Loewe durften im Anschluss die ersten Preise verleihen. Laura Dautermann, Lara Melan, Sarah Jungblut, Ante Turalija, Jeremy Armbrust, Eva Rodrian und Masoudeh Nabizadeh wurden für ihr Engagement im Schülerladen „Flotter Euter“ prämiert. Der Stadtbürgermeister von Rockenhausen, Michael Vettermann, zeichnete danach Masoudeh Nabizadeh für das beste Berufsreifezeugnis aus. In Vertretung für den Verbandsgemeindebürgermeister überreichte Frau Dengel Mariella Schläfer den Preis für den besten Sekundarabschluss. Von Thomas Stumpf, in Vertretung für den Landrat des Donnersbergkreises, wurde Ante Turalija für sein ehrenamtliches Engagement geehrt. Leen Abdulhadi, Sarah Jungblut und Mariella Schläfer erhielten durch Herrn Scheve den Preis der Ministerin für besonders soziales Engagement. Auf die Verleihung der Auszeichnungen und Preise folgte ein stimmgewaltiger Gesangsbeitrag Leen Abdulhadis aus der Klasse 10a. Nach ihr hielt Leonie Woywode aus der Klasse 9a eine bewegende und bewegte Abschlussrede, der ein Gesangsbeitrag der Mädchen der Klasse 9a folgte. Für viele Lacher und reichlich Zwischenapplaus sorgte der anschließende Beitrag von Laura Dautermann, Alisha Fischer, Paulina Jungblut und Leonie Weyrauch, die ein Klassentreffen im Jahr 2043 durchspielten und sich über ihre Lehrerinnen und Lehrer und deren Eigenheiten und Eigenschaften austauschten. Die porträtierten Kolleginnen und Kollegen wurden im Anschluss auf die Bühne gebeten und bekamen von der Klasse 10a persönlich gestaltete und passende Geschenke überreicht. Nachdem das Publikum bei der Tanzvorführung der 10a noch enthusiastisch geklatscht hatte, wurde es plötzlich mucksmäuschenstill in der Turnhalle. Jetzt kam der Moment, auf den alle hingefiebert hatten: die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse. Den Anfang machte die Klasse 9a, die ihre Zeugnisse von Herrn Scheve und ihrem Klassenleiter Herrn Daum erhielten. Nach einem letzten Klassenfoto durften sich sechzehn Schülerinnen und Schüler über einen Berufsreifeabschluss freuen. Von ihrer Klassenleiterin Frau Sprengard wurden danach die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a aufgerufen, die von ihr und Herrn Scheve ihre Zeugnisse erhielten. Siebzehn Schülerinnen und Schüler erhielten einen qualifizierten Sekundarabschluss I (so der offizielle Name des Realschulabschlusses in Rheinland-Pfalz). Auch für sie war nach einem letzten Klassenfoto ihre Schulzeit offiziell zu Ende. Mit einer weiteren Gesangsdarbietung von Leen Abdulhadi endete die Entlassfeier der Realschule plus, die nach fünf bzw. sechs Jahren jungen Menschen hoffentlich all das Rüstzeug mitgeben konnte, damit sie problemlos den Sprung wagen können.

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Unser Ziel: Alle Schüler*innen sollen bei uns das Schwimmen lernen! Wir sind auf einen guten Weg!

Schwimmabzeichen

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Gelungene Integration an der Realschule plus Rockenhausenk

  Leen Abdulhadi und Ante Turalija: Zwei Beispiele  für gelungene Integration Leider erfährt man oft, dass es vielseitige Schwierigkeiten mit der Integration von Ausländern in unserer Gesellschaft gibt. Dennoch gibt es auch zahlreiche positive Beispiele für eine gelungene Integration in die deutsche Gesellschaft. Gibt es ein Erfolgsrezept, sozusagen eine Formel für gelungene Integration? Ich kenne sehr viele Beispiele für gelungene Integration. Die Basis wird natürlich – wie so oft – im Elternhaus gelegt. Wie stark ist der Wille die fremde deutsche Sprache zu lernen? Ziehe ich in Gebiete, in denen auch Landsleute ziehen und in denen es manchmal Parallelgesellschaften gibt? Hier ist manchmal der Wille nicht besonders stark ausgeprägt, die deutsche Sprache zu lernen, so dass dann auch die Kinder – obwohl sie in Deutschland geboren wurden – erst in der Schule Deutsch lernen müssen.   Die Schule spielt bei der Integration zweifellos eine Schlüsselrolle. Die meisten Schulen, zumindest die Realschulen plus, die ich kenne, nehmen sich dieser Aufgabe oft durch großes Engagement einzelner Lehrkräfte an. Es gibt zahlreiche Deutschkurse oder extra eingerichtete Sprachkurse an Schulen, in denen die Lehrkräfte oft durch Spiele aber auch durch interaktive Lernprogramme versuchen, die ersten Grundlagen der deutschen Sprache zu legen. Meist wird dann versucht, dass die Schüler schnellstmöglich, in die Regelklassen integriert werden, denn sonst riskiert man auch, dass diese Sprachkurse zu einer Schule in der Schule werden und so die Integration eher noch verhindert wird. Wichtig ist aber auch, dass die Sprachlehrer, die sich um die Sprachvermittlung kümmern, Unterstützung durch das Kollegium bekommen. Dies ist natürlich äußerst zentral, denn nur ein gemeinsam getragenes Integrations- und Sprachkonzept kann zum Erfolg führen. Manchmal kann das eben auch ein „Willkommens Café“ sein, durch Schüler*innen und Lehrer organisiert. Durch diese und andere Maßnahmen wird versucht, diese Eltern von der Notwendigkeit der Elternmitarbeit zu überzeugen. Integration ist sehr viel mehr als die deutsche Sprache zu lernen, aber das Beherrschen der deutschen Sprache ist die Schlüsselkompetenz, die Basis für eine Integration. Gelingt es nicht, dass diese Kinder die Sprache bis zur Berufsreife oder bis zum Sekundarabschluss in Wort und Schrift sehr gut beherrschen, wird diesen Kindern auch der Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert. Gerade dieser braucht in allen Bereichen händeringend Arbeitnehmer. Da davon auszugehend ist, dass in den kommenden Jahren noch mehr Flüchtlinge zu uns kommen werden, müssen m.E. noch mehr Sprachkurse, noch mehr Intensivkurse – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene – eingerichtet werden, denn die Sprache ist der Schlüssel für alles Weitere.     Leen Abdulhadi kam mit ihrer Schwester und ihren Eltern vor 5 Jahren aus Syrien nach Deutschland. Eine Familie mit palästinensischen Wurzeln, also staatenlos. Die Familie lebte bis 2013 in Damaskus/Syrien. Es sind eigentlich Palästinenser, die Ende der vierziger Jahre ihre Heimat/Israel verlassen haben und seitdem in Syrien lebten. In Syrien haben Leen und Ilyana Abdulhadi erlebt, nachdem sie gerade aus der Schule gegangen waren, wie die Schule durch Bomben in Schutt und Asche gelegt wurde. Neben dieser Bombardierung hat die Familie noch zahlreiche andere miterleben müssen. Die Kinder haben Erschießungen und Tote gesehen. Die Familie hat im Jahre 2013 keine andere Möglichkeit gehabt, als Damaskus zu verlassen… in Richtung Vereinigte Arabische Emirate. Hier lebten sie unter erbärmlichen Bedingung – in Illegalität – ,die Kinder wurden von den Eltern beschult. Beide Mädchen haben per Internet Englisch gelernt. Ebenfalls musste sie erleben, wie Kinder ihrer Klasse durch Scharfschützen getötet wurden. Die Familie floh dann immer noch staatenlos nach Deutschland. Im Jahre 2020 hat sich dann die Schulleitung massiv – auch mit Hilfe der Presse – für ein Duldungsrecht der Familie engagiert … und die Duldung wurde dann auf unbestimmte Zeit verlängert. Aktuell wurde der Asylantrag der Familie positiv entschieden. Leen hat sich von Anfang an in der Schule engagiert. Sie sagte mir mal, sie wäre dem deutschen Staat und auch ihrer Realschule plus Rockenhausen unendlich dankbar und werde in den nächsten Jahren ihre „Schuld“ durch Leistung und Strebsamkeit zurückzahlen. Seit mehreren Jahren bereichert sie jede Veranstaltung durch hochklassige Gesangsbeiträge. Auch im Unterricht war sie sehr aufmerksam und hat immer alles mitgeschrieben und oft durch ihre kritischen Beiträge den Sozialkunde- oder Geschichtsunterricht bereichert. Natürlich träumt Leen manchmal noch von ihren Kriegserlebnissen in Syrien und diese wird sie auch ihr Leben lang nicht vergessen, aber sie macht das Beste aus ihrer Situation und war für die Schulgemeinschaft eine wirkliche Bereicherung… Leen wir werden dich vermissen und hoffen, dass du uns noch für Gastauftritte zur Verfügung stehen wirst.   Ante Turalija Geboren in Bosien Herzegownia, allerdings kroatischer Staatsbürger kam Ante 2018 mit seinen Eltern nach Deutschland. In den ersten 10 Monaten weigerte er sich einfach die neue Sprache zu erlernen, wollte er doch wieder zurück in sein Heimatland. Nach dem ihm seine Eltern eindrücklich klar gemacht hatten, dass es kein Zurück mehr gäbe und dass die Zukunft der Familie in Deutschland läge, machte Ante sich dann doch auf, diese neue Sprache zu lernen. Unterstützt wurde er durch unsere Frau Moosmann, die ihm Deutsch ohne IPad schmackhaft machte; Ante machte Fortschritte, gleichzeitig ging er seiner Passion dem Fußballspielen nach. Antes Leistungen wurden in der Schule immer besser je mehr er die Nuancen der neuen Sprache erfasste, er kam in die Sekundarstufen I-Klasse und machte dann dieses Jahr seinen qualifizierten Sekundarabschluss 1. Heute ist er froh, dass seine Eltern damals über seinen Kopf hinweg entschieden haben, denn viele seiner ehemaligen Freunde haben in seinem Heimatland kaum Berufsperspektiven. Ante hat es geschafft und er geht zum 1.9-23 zur Bundespolizei, um sich für das Land zu engagieren, welches ihm solche beruflichen Perspektiven eröffnet hat. Ante hat sich auch sehr stark in der Schule ehrenamtlich engagiert; hat Sportfeste und Turniere mitorganisiert, hat als Schiedsrichter fungiert und hat auch immer die Schulleitung mit neuen Ideen zu Sportfesten inspiriert. Gleichzeitig hat er sich im Jugendbereich seines Fußballvereins als Trainer der Kleinen engagiert. Ante, wir sind uns sicher, dass du deinen Weg weiterhin erfolgreich gehen wirst.

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