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Vorlesewettbewerb 23 Mucksmäuschenstill war es am Nikolaustag in Saal 210/211, als Hendrik Schreijer mit seinem Lesevortrag begann. Der Schüler der Klasse 6a durfte beim diesjährigen Vorlesewettbewerb den Anfang machen. Der Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schulwettbewerbe unseres Landes. Jedes Jahr nehmen knapp 600.000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse an ihm teil. Wie an zahlreichen anderen Schulen ist es auch in Rockenhausen gute Tradition, den Wettbewerb am Nikolaustag durchzuführen. Der Schulsieger oder die Schulsiegerin tritt dann im Kreisentscheid gegen die Gewinnerinnen und Gewinner der anderen Schulen an. Mit etwas Glück kommt er oder sie weiter in den Bezirksentscheid, den Landesentscheid und im Juni 2024 dann in den Bundesentscheid, bei dem die sechzehn besten Vorleserinnen und Vorleser Deutschlands gegeneinander antreten. Nach Hendriks Lesevortrag stellte Sophia Graefen aus der 6a ihr Buch vor und las daraus eine kurze Passage. Ihr folgten Pauline Rehberger und Benedikt Becker aus der 6b. Damit war die erste und leichtere Runde beendet. Hier durften die Schülerinnen und Schüler sich ihren Text nämlich noch selbst aussuchen und konnten sich zu Hause darauf vorbereiten und üben. In der zweiten Runde mussten sie dann einen unbekannten Text vorlesen. Um den Wettbewerb spannender zu machen, gingen danach alle in die große Pause. Währenddessen hatte die Jury, die aus Frau Blumann, Herrn Horbach, Frau Krämer und Frau Sensen-Dennerle bestand, die Möglichkeit sich zu beraten. Mit Beginn der fünften Stunde stand das Ergebnis fest und die vier anwesenden Klassen warteten gespannt auf das Ergebnis. Als Frau Sensen-Dennerle dann verkündete, dass Pauline gewonnen habe, brach der Saal in Jubel aus. Alle Vorleser bekamen eine Urkunde überreicht und durften noch für ein gemeinsames Foto posieren. Die ganze Schule drückt Pauline fest die Daumen, dass sie in der nächsten Runde auch gewinnen wird.
RSOK – ein Leuchtturm in unserem Schulsystem Bereits zum achten Mal fanden dieses Jahr die Wochen der Realschulen plus statt. Immer am Ende des Jahres besuchen die Ministerin, die Staatssekretärin und der ADD-Präsident verschiedene Realschulen plus in Rheinland-Pfalz, um sich über Neuigkeiten und Entwicklungen dieser Schulform zu informieren. Dieses Jahr wurde die Realschule plus Rockenhausen von Bettina Brück besucht. Sie ist die Staatssekretärin des Bildungsministeriums und nach der Ministerin die höchste Beamtin. Neben Frau Brück war eine ganze Reihe weiterer Gäste geladen und so hatte der Schulleiter Herr Scheve im Begrüßungsteil seiner Rede eine lange Liste an Personen zu nennen. Vertreter aus Wirtschaft und Politik waren ebenso der Einladung gefolgt wie die Schulleiterinnen und Schulleitern anderer Schulen des Donnersbergkreises. Die Feier wurde von Schülerinnen und Schülern der siebten Klasse eröffnet. Gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Frau Kaufhold hatten sie ein Stück für Djemben eingeübt, dass die Feier schwungvoll eröffnete. Im Anschluss an den Schulleiter sprach die Staatssekretärin. Sie überreichte zunächst einige Geschenke an die beiden Schülersprecherinnen und erläuterte in ihrer Rede die Vorteile unserer Schulform. Die Realschule plus in Rockenhausen bezeichnete sie als „Leuchtturm in unserem Schulsystem“. Nach den Reden hatten die Gäste die Möglichkeit sich selbst einen Eindruck von der Arbeit an der Realschule plus zu machen. In Saal 302 präsentierte Herr Seibel mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a, wie zeitgemäßer Unterricht mit Tabletts stattfinden kann. Im Bio-Saal gab es eine kleine Ausstellung über die zahlreichen sportlichen Aktivitäten an der Schule und der Schulsozialarbeiter Herr Buhr leitete die Klasse 5a bei Bewegungsspielen an. In der Schulbibliothek zeigte Frau Rößel – unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b –, was es mit dem Projekt „Mathe sicher können“ auf sich hat. Bewirtet vom Team des Schülerladens „Flotter Euter“ hatten die Gäste danach die Möglichkeit, sich zwanglos über verschiedene Bereiche der Schulentwicklung auszutauschen.
Ho, ho, ho – Nikolaus an der Realschule plus Rockenhausen Was müssen das für brave Kinder sein? Gleich zweimal besuchte der Nikolaus am 6. Dezember die Realschule plus in Rockenhausen. Zum ersten Mal kam er ab 8:05 Uhr vorbei. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a hatten montags und dienstags in den beiden Pausen Nikolausgrüße verkauft und diese wurden in der ersten Stunde verteilt. Mit donnerndem Klopfen begehrte der Nikolaus Felix Roos Einlass in die Klassensäle. Dort verteilte er die Grüße, die ihm von seinem Weihnachtsengel Lilly Greß angereicht wurden. In der ersten Pause machten sie dann Station im Lehrerzimmer und verteilten die süßen Grüße an das Kollegium. Das zweite Mal kam der Nikolaus in den letzten beiden Stunden in Saal 210/211. Hier fand die Nikolausfeier der Orientierungsstufe statt. In dem weihnachtlich dekorierten Saal verteilte die SV selbst gebackene Waffeln und Kinderpunsch an die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen. Bei weihnachtlicher Musik konnten die Kinder an den Tischen Weihnachtsmemory spielen oder Nikoläuse und Rentiere ausmalen. Um die Wartezeit auf den Nikolaus zu verkürzen, sangen die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen zusammen mit Frau Bechter ein Weihnachtslied. Dann war es endlich so weit: Der Nikolaus betrat den Saal. Jeder Klasse trug er ein kurzes Gedicht vor und überreichte dann – assistiert von Frau Sprengard – an jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk. Um 13:05 Uhr endete diese rundum gelungene Feier, die von der Orientierungsstufenleiterin Frau Sprengard organisiert worden war. S.: Das Gerücht, dass es sich bei dem Nikolaus um den Schulleiter gehandelt habe, weisen wir auf das Schärfste zurück. Herr Scheve ist schlanker, bartlos und hat eine weniger tiefe Stimme.
Die jüngste aller Schulformen in Rheinland-Pfalz beschäftigt auch die Politik. Im Rahmen der „Wochen der Realschule plus“ war deswegen Staatssekretärin Bettina Brück in Rockenhausen zu Gast und schaute sich die Schule an. „Wir müssen neue individuelle Wege gehen, um Schüler fit für das 21. Jahrhundert zu machen“, sagte sie. Keine andere Schulform habe dabei solch einen praxisorientierten Berufsorientierungsschwerpunkt wie die Realschulen plus. „Da müssen wir nun Leuchttürme vorstellen – und da gehört die Realschule plus in Rockenhausen sicherlich dazu.“ Kurz vor 11.00 Uhr in der Realschule plus Rockenhausen… alles wartet gespannt auf die Staatssekretärin, Frau Brück. Mit etwas Verspätung begrüßte der Schulleiter, Harald Scheve die zahlreichen Gäste aus Politik (die Landtagsabgeordnete Frau Rauschkolb, Herr Vettermann Bürgermeister der Stadt Rockenhausen und den Verbandsbürgermeister Herrn Cullmann des Nordpfälzer Landes), Wirtschaft ( Herr Schwab von Adient), aber auch zahlreiche Schulleiter*innen von Grundschulen aus dem Einzugsgebiet und den Nachbarschulen. Natürlich war auch die ADD Neustadt mit Herrn Flöter anwesend. Besonders herzlich wurde Frau Gerda Gauer, ehemalige Berufsschulrektorin und Mitinitiatorin des Berufswahlsiegel als Ehrengast begrüßt. Selbstverständlich waren auch die Kreisverwaltung mit Frau Corell-Grasser (in Vertretung des Landrates) und Herr Zirker (Wirtschaftsförderung des Kreises) anwesend sowie die innerschulischen Gremien der Schüler-Eltern- und Lehrervertretung. In der Begrüßung zeigte Herr Scheve die vielfältigen Verflechtungen und Berührungspunkte mit den Anwesenden auf. Die Staatssekretärin Frau Brück brachte noch einige Geschenke für die Schülervertretung mit und betonte in ihrer Rede die große Bedeutung – gerade auch für die Ausbildung und die regionale Wirtschaft – der Realschule plus in Rockenhausen. Als „Schule der Zukunft“ aber habe die Schule die Herausforderungen der Zeiten, die voller Umbrüche und essentiellen Veränderungen ist, voll angenommen und es zeige sich schon im Leitgedanken, die Schüler „Fit fürs Leben“ zu machen, welchen Maßstab sich die Schule gesetzt habe. Nach dem kurzen Bewerbungsfilm für das Landesprogramm „Schule der Zukunft“ leitete Herr Scheve auf die nächste Phase des Tages über. Man wolle jetzt in die Praxis und schauen, wie sich der Bereich Sport, Berufsorientierung und Digitalisierung in den fast 2 Jahren weiterentwickelt habe. Selbstverständlich sollten die Gäste nur einen Querschnitt bzw. Ausschnitt unserer weiten pädagogischen Arbeit erfahren. Pünktlich um 11.30 gingen die einzelnen Gruppen in die entsprechenden Räume. Hier arbeiteten unserer Schüler*innen mit Kollegen. Im Raum der Digitalisierung wurden z.B. gezeigt, wie Schüler mit unterschiedlichen Apps sinnvoll arbeiten. Frau Brück schaute so manchem Schüler über die Schulter und Herr Halfmann erläuterte ihr die Vorteile von Ipads im Unterricht. Unterricht habe sich in den Ipad-Klassen grundlegend verändert; Schüler seien grundsätzlich viel motivierter, der Unterricht sei viel handlungsorientierter. Natürlich sei man auf einem Weg, der noch lange nicht zu Ende sei, denn es würde sich immer wieder neue Fragen ergeben. Dennoch sei man an der RS+Rockenhausen froh, dass die Schule den Schritt der Digitalisierung -gerade auch was den Unterricht angeht- eingeschlagen habe. Im Raum Sport konnten man sehen, wie unser Sozialarbeiter, Herr Buhr mit Kindern arbeitete. Gegenseitiges Vertrauen und Hilfe, also soziale Kompetenzen wurden eingeübt und wir konnten von außen sehen, welchen Spaß die Kinder dabeihatten. Sport ist nicht nur seit der Corona-Zeit ein wichtiger Bestandteil unserer Lernangebotes, werden doch soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Resilienz, psychische und physische Belastbarkeit, aber auch der Umgang mit Niederlagen und Siegen eingeübt. Leider sind wir aktuell als Schule etwas benachteiligt, denn unserer Halle ist immer noch nicht für den Unterricht zu nutzen. Allerdings hoffen wir darauf, dass wir sie im Januar wieder nutzen können. Im Raum der BO (Berufsorientierung) konnte man in einem sehr schönen Schaubild erkennen, was die Schule alles für ihre Schüler zur BO unternimmt. Eine große BO-Messe in Rockenhausen (im Nov. 2023 zum ersten Male) organisiert und durchgeführt mit mehreren Schulen und der Wirtschaftsförderung sowie eine BO-Woche in der Schule zeigen schon, dass sich die Schule auf dem erneut vergebenen Berufswahlsiegel nicht ausruht. Frau Rößel und Herr Leonhard zeigten mit Schülerinnen, wie wichtig gerade auch eine Grundkompetenz in Mathematik und Deutsch für eine Berufsorientierung ist. Am Beispiel des Projektes „ Mathe sicher können“ arbeitete man praktisch mit Anschauungsmaterial (Karten, Kästen), um die abstrakte Welt der Mathematik den Kindern zugänglich zu machen. Nach circa 40 Minuten hatten die etwa 30 Anwesenden ihren praktischen Parcours durch das Schulgebäude beendet und kamen wieder in unserer „kleinen Aula“ für die „Expertensicht“ und die Ausblicke zurück. Hier wurden noch an die Experten der BO, Sport und Digitalisierung fleißig interessante Fragen gestellt, denn bei den Besuchen des „Unterrichts in anderer Form“ hatten sich doch bei dem einen oder anderen Fragen ergeben. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt beantworteten die Kolleg*innnen und die Schulleitung zahlreiche Fragen. Der Schulleiter unterstrich in seinem Schlusswort, dass man Modellschulen wie Wutöschingen nicht kopieren wolle, denn es sei wichtig, dass „wir als Realschule plus Rockenhausen unseren eigenen Stil finden“. Dazu gehört es auch, dass sich auf dem Wege in die Zukunft manchmal neue Fragen ergeben. Die nächsten Jahre werden sehr herausfordernd und spannend! Wir als Schulgemeinschaft freuen uns, dass wir gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen werden.
„Wahnsinn, was hier geht!“: Dass dies nicht nur ein Slogan ist, davon können sich die Besucher des zweiten Beschäftigungsgipfels in Rockenhausen überzeugen. Während es draußen in Strömen regnet, wollen die vielen „Aussteller“ in der Donnersberghalle niemanden im Regen stehen lassen – schon gar nicht Schüler, wenn es um ihre Zukunft geht. Die Ausbildungs- und Kontaktmesse richtet sich in erster Linie an Jugendliche, aber auch an Umsteiger und an Menschen mit Handicap oder Migrationshintergrund. Mehrere hundert Schüler, teilweise mit Eltern, ziehen interessiert durch die Halle. Im Bistroraum bekommen die Zielgruppen wichtige Tipps und Tricks zum Bewerbungsgespräch an die Hand. Anne Krolla, Sozialkundelehrerin am Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler, und Axel Bechberger, Personalchef beim Autositzhersteller Adient in Rockenhausen, erläutern die häufigsten Fragen von Personalern, welche Fehler es zu vermeiden gilt und wie wichtig die Hintergrundrecherche bezüglich des Arbeitsplatzes ist. Interesse an Ausbildungsberufen steigt Für Krolla ist die Berufsorientierung in der Schule sogar wichtiger denn je. Die Erkenntnis, dass ein Bachelor-Abschluss nicht alles ist, habe das Interesse an Ausbildungsberufen etwas steigen lassen. Ein duales Studium sei hier eine gute Option. „Mein Herz schlägt für die Schule und die Pfalz“, bekennt die Lehrerin. „Wir müssen Synergien zwischen Schulen und der hiesigen Wirtschaft schaffen.“ Dem kann Harald Scheve nur zustimmen. Der Schulleiter der Realschule Plus Rockenhausen agiert als Impulsgeber und Mitorganisator der Messe, ist an Betriebe und Landwirte herangetreten. „Wir müssen etwas für die lokale Wirtschaft machen und Fachkräftepersonal hier halten“, betont er. So präsentieren sich an diesem Tag 53 Betriebe aus den Branchen Handwerk, Gesundheit, Industrie, Einzelhandel, Öffentlicher Dienst, Gastronomie sowie Bildung und Beratung. Sie alle wollen den Schülern aufzeigen, welche teils ungeahnte Möglichkeiten sich für sie in den Betrieben auftun. Es gab viele Gespräche mit Schülerinnen und Schülern der Berufsreifeklassen, der Sekundarstufenklassen und der Abiturklassen. Diese Messe wurde nicht nur von den umliegenden Schulen weiterführenden Schulen (Förderschule, IGS, Realschule plus Rockenhausen), sondern auch mit den weiterführenden Schulen von Winnweiler und der Wirtschaftsförderung des Landkreises organisiert und umgesetzt. In einem Arbeitskreis traf man sich zig Mal und entwickelte zusammen dieses Konzept! Nachmittags war die Messe in der Donnersberghalle ehr schwach besucht, so dass die Organisatoren überlegen, ob man nächstes Jahr die Messe schon um 9.00 Uhr starten lassen könnte.
Waldtage 2023 Ein Gerücht geht um im Donnersbergkreis. Jedes Jahr zieht es weitere Kreise. Worum es sich dabei handelt? Um die Waldtage, die die Realschule plus Rockenhausen jedes Jahr für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen im Donnersbergkreis anbietet. In diesem Jahr fanden sie zum achten Mal statt und die Grundschulen aus Alsenz, Münchweiler, Nußbach, Waldgrehweiler und Rockenhausen hatten sich dafür angemeldet. Insgesamt 162 Kinder konnten verteilt an vier Tagen bei einem Stationenlauf auf spielerische Art und Weise den Wald kennen lernen. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Alexander Horbach, Frauke Sensen-Dennerle und Thomas Buhr. Ihre alljährliche Hoffnung wurde auch diesmal nicht enttäuscht: Es war an allen Tagen trocken und angenehm warm. Aufgeregt und neugierig kamen die Kinder im Wald an. Sie wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, die jeweils von Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a begleitet wurden. Sie sorgten für die Sicherheit der Kinder und führten sie durch den Stationenlauf, unterstützten sie und ermutigten sie zur aktiven Teilnahme. An verschiedenen Stationen rund um die Grillhütte im Degenbachtal mussten die Kinder ihr Wissen und Können über den Wald und seine Bewohner unter Beweis stellen oder Aufgaben erfüllen, bei denen Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefordert waren. Für jede erfolgreich absolvierte Aufgabe erhielten die Kinder so genannte Waldtaler, die sie am Ende gegen Preise eintauschen konnten. Außerdem erhielt jedes Kind eine Teilnehmerurkunde und eine Bratwurst vom Grill. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Waldtage der Realschule plus Rockenhausen eine lustige und lehrreiche Alternative zum Lernen im Klassenzimmer sind. Die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen sprechen für sich.
Die zweite Woche nach den Herbstferien stand für die Schülerinnen und Schüler der beiden Abschlussklassen ganz im Zeichen der Berufsorientierung. Vier Tage lang beschäftigten sich die Klassen 9a und 10a nicht mit Vokabeln, Algebra oder dem Periodensystem, sondern mit Bewerbungsschreiben, Ausbildungsplätzen und Vorstellungsgesprächen. Am Montag ging es um eine erste berufliche Orientierung. Die Schülerinnen und Schüler mussten Steckbriefe zu ihren Wunschberufen erstellen. Dabei lernten sie zum einen bei der Internetrecherche die vielfältigen Angebote der Bundesagentur für Arbeit kennen und konnten sich zum anderen über die wichtigsten Fakten zu ihrem Wunschberuf informieren. Besonders schnelle Schülerinnen und Schüler hatten zusätzlich die Möglichkeit, einen Steckbrief für ihren Wunschbetrieb zu erstellen. Der Dienstag startete mit einem Test. Frau Endres von der Geniefabrik hatte einen echten Einstellungstest mitgebracht, wie ihn eine große Baumarktkette verwendet. Fast zwei Stunden lang wurden Allgemeinwissen, logisches Denken und vor allem die mathematischen Fähigkeiten der Jugendlichen geprüft. Bei der anschließenden Auswertung stellte sich erfreulicherweise heraus, dass fast alle für eine Ausbildung geeignet wären. Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen des Bewerbungsschreibens. Anhand einer Musterbewerbung wurden zunächst die Bestandteile des Anschreibens und des Lebenslaufs erarbeitet. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst eine Bewerbung zu verfassen. Diese umfangreiche Aufgabe nahm auch einen Teil des Mittwochvormittags in Anspruch. Danach wurden die Klassen in Kleingruppen aufgeteilt. Nun mussten sich die Jugendlichen in einem fiktiven Bewerbungsgespräch beweisen. Während immer ein Schüler die Fragen des Personalchefs beantworten sollte, musste der Rest der Gruppe das Verhalten und die Antworten anhand einer Checkliste bewerten. Dies erleichterte die Nachbesprechung, die nach jedem Bewerbungsgespräch stattfand. Abschluss und Höhepunkt der Woche war die schuleigene Ausbildungsmesse am Donnerstag. Sechs Institutionen und Unternehmen waren der Einladung der Schule gefolgt. Die Klassen wurden in Kleingruppen aufgeteilt, die an diesem Vormittag drei Termine wahrnahmen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Betriebe mussten viele Fragen beantworten: Wie viel man verdient, welchen Schulabschluss man braucht oder welche Karrieremöglichkeiten es gibt. Um 12.30 Uhr trafen sich dann alle Beteiligten im Raum 210/211. Herr Scheve bedankte sich bei den beteiligten Unternehmen und der Schule für ihr Kommen und ihr Engagement und sprach die Hoffnung aus, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Wer sich über die Ausbildungsmöglichkeiten weiter informieren will, findet hier weitere Informationen: Pfalzklinikum Polizei Kreisverwaltung Donnersbergkreis Adient IGS Rockenhausen Westpfalzklinikum
Es gibt nur wenige Schulen, die über eine eigene Stiftung verfügen. Die Realschule plus Rockenhausen ist eine davon. Jedes Jahr um den 11. November herum werden die Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr die beste Eins in ihrer Jahrgangsstufe hatten, ausgezeichnet und mit einem Buchpreis belohnt. Ermöglicht wird dies durch die Leonie-Kopp-Stiftung. Die Namensgeberin war Besitzerin einer Apotheke in Rockenhausen und verfügte in ihrem Testament, diese zu verkaufen und mit dem Erlös eine Stiftung zu gründen. Mit deren Erträgen sollen jährlich an ihrem Todestag, dem 11. November, Schülerinnen und Schüler der Realschule plus ausgezeichnet werden. Da der 11. November in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, fand die Preisverleihung bereits am Freitag, dem 10. November, statt. Zum 42. Mal kamen Lehrer, Eltern, Verwandte und die Klassen der Schule zu Beginn der dritten Stunde in die Turnhalle und warteten gespannt, wer in diesem Jahr ausgezeichnet werden würde. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Klasse 5b. Sie hatte mit ihrer Musiklehrerin Frau Kaufhold ein Trommelstück eingeübt, das sie auf Djemben, einer Trommel aus Westafrika, vortrugen. Dann begrüßte der Schulleiter, Herr Scheve, die Mitglieder der Schulgemeinschaft und alle Gäste. In seiner Rede betonte er, wie wichtig Leistung sei und dass diese Veranstaltung zeige, dass sich Leistung lohne. Anschließend führten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a ein szenisches Spiel über Leonie Kopp auf. Dabei gingen sie nicht nur auf den Lebensweg der Stifterin ein, sondern stellten sich in ihren Dialogen auch die Frage, wie Leonie Kopp wohl auf die heutige Schülergeneration und die moderne Technik reagiert hätte. Anschließend verzauberte Anna Graefen aus der Klasse 8b das Publikum mit ihrem Klavierspiel. Mucksmäuschenstill war es, als sie 1. „Experience“ von L. Einaudi vortrug. Tosender Applaus war ihr sicher. Dann kam der Moment, auf den viele sehnsüchtig gewartet hatten: Die Preisverleihung. Den Anfang machten diejenigen, die in einem Fach die beste Eins hatten. Zwanzig Schülerinnen und Schüler durften sich über die Auszeichnung mit einem Buchpreis freuen. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler hatten zwei oder drei beste Einsen im vergangenen Schuljahr und durften sich über zwei bzw. drei neue Bücher freuen. Vier, fünf, sechs oder sieben beste Einsen konnten jeweils nur ein Schüler bzw. eine Schülerin erreichen. Während die anderen Ausgezeichneten ihre Preise aus der Hand des Schulleiters erhielten, bekam Lio Blumers aus der Klasse 7b seinen Preis von Rainer Guth überreicht. Der Landrat des Donnersbergkreises ging in seiner kurzen Ansprache auf die besonderen Leistungen von Lio ein. Außerdem teilte er der Schulgemeinschaft mit, dass im nächsten Jahr mit der Sanierung der Turnhalle begonnen wird und dann hoffentlich wieder ein geregelter Sportunterricht stattfinden kann. Pauline Rehberger, die mit sieben Einsen Rekordhalterin bei der diesjährigen Preisverleihung war, nahm ihren Preis aus den Händen von Michael Vettermann entgegen. Der Rockenhausener Stadtbürgermeister gratulierte allen Preisträgerinnen und Preisträgern und freute sich sichtlich, so viel leistungswilligen Nachwuchs in seiner Stadt zu haben. Zum Abschluss der Veranstaltung spielte Anna Graefen noch einmal auf. Das Stück „Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Yann Tiersen war ein gelungener Abschluss einer tollen Veranstaltung. Ausgezeichnet wurden die folgenden Schülerinnen und Schüler. Für eine beste Eins: Sophia Graefen (6a, Musik) Ruth Berhanemeskel-Mengistu (6b, Englisch) Milea Böhm (6b, katholische Religion) Benedikt Becker (6b, Gesellschaftslehre) Brandon Traxler (7b, Englisch) Alexander Iskam (7b, Sport) Eileen Noatnick (7b, Bildende Kunst) Veniamin Kovalenko (7b, Technik und Naturwissenschaft) Jonathan Guillemoz (7b, Hauswirtschaft und Soziales) Selina Doberstein (8a, Bildende Kunst) Finja Windecker (8b, katholische Religion) Tim Freitag (8b, Mathematik und Naturwissenschaft) Jana Landsiedel (8b, Hauswirtschaft und Soziales) Yehor Markovskyi (9b, Sport) Jona Salzmann (9b, Hauswirtschaft und Soziales) Melina Gerrmann (9b, Sport) Katerina Zarina (9b, Bildende Kunst) Tyreese Bößendörfer (9b, Gesundheit und Sport) Marlon Böhm (10a, katholische Religion) Joel Müller (10a, Mathematik) Für zwei beste Einsen: Jonas Wenk (7b, Mathematik, Hauswirtschaft und Soziales) Debora Mazza (10a, Chemie, Hauswirtschaft und Soziales) Für drei besten Einsen: Nele Braasch (8b, Biologie, Gesellschaftslehre, Technik und Naturwissenschaft) Adam Manala Rashid (9b, Chemie, Mathematik und Naturwissenschaft, Ethik) Für vier beste Einsen: Oskar Loewe (10a, Wirtschaft und Verwaltung, evangelische Religion, Physik, Mathematik und Naturwissenschaft) Für fünf beste Einsen: Ari Cornelius (9b, Mathematik, Gesellschaftslehre, Bildende Kunst, Technik und Naturwissenschaft, evangelische Religion) Für sechs beste Einsen: Lio Blumers (7b, Sport, Musik, Bildende Kunst, evangelische Religion, Gesellschaftslehre, Wirtschaft und Verwaltung) Für sieben beste Einsen: Pauline Rehberger (6b, Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Sport, Musik, Bildende Kunst, evangelische Religion, Gesellschaftslehre)
Uns, Ihnen und Leonie Kopp war und ist klar, dass eine gute Ausbildung und gute Bildung nur in guten Schulen umgesetzt werden kann.
Bundesjugendspiele an der Realschule plus Rockenhausen Vereinzelt ziehen noch Nebelschwaden durchs Alsenztal, Fünftklässler rutschen vergnügt über den nassen Kunstrasenplatz im Stadion Rockenhausen und am Rande der Laufbahn steht eine Gruppe bibbernder Schülerinnen. Das Wetter schien zu Beginn der diesjährigen Bundesjugendspiele nicht gerade einladend. Doch der Wetterbericht hielt, was er versprach. Der Spätsommer drehte noch einmal auf und das Thermometer kletterte auf 25 Grad. So konnten die sportlichen Wettkämpfe bei bestem Wetter stattfinden. Bei den Bundesjugendspielen messen sich jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland in den Disziplinen Wurf/Stoß, Lauf und Weitsprung. Die erbrachten Leistungen werden mit Punkten bewertet, die nach Alter und Geschlecht gestaffelt sind. So können die Leistungen einer Fünftklässlerin mit denen eines Achtklässlers verglichen werden. Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen klassenweise vor der Wettkampfleitung aufgestellt hatten, erklärten ihnen die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Sport den organisatorischen Ablauf. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a übernahmen die Aufgabe der Riegenführer, begleiteten die Klassen zu den jeweiligen Wettkampfstationen und verwahrten die Ergebnistabellen. Es dauerte etwas mehr als drei Stunden, bis alle Klassen alle Disziplinen absolviert hatten. Im Wettkampfbüro wurden dann die Punkte zusammengezählt, während draußen die Schüler gespannt auf das Ergebnis warteten. Würde es für eine Urkunde reichen? Endlich kam der erlösende Moment, als Herr Kinner zum Mikrofon griff und die Platzierungen der jeweils zehn erfolgreichsten Mädchen und Jungen verlas: Jungen Platz Name Klasse Punkte 1. Felix Roos 9a 386 2. Tayler Wurm 9a 345 3. Yehor Markovskyi 9b 329 4. Lio Blumers 7b 277 5. David Pakhomov 9b 275 6. Rashed Nabizadeh 8b 264 7. Jensen Wells 6b 257 8. Ari Cornelius 9b 252 9. Damian Dudschinski 9a 251 10. Mohammad Al Massalmah 9a 246 Bei den Mädchen ergab sich die Besonderheit, dass zwei Schülerinnen bei gleicher Punktzahl den ersten Platz errangen, deswegen entfiel Platz 10. Mädchen Platz Name Klasse Punkte 1. Lotta Böhmer Mila Krämer 5a 5b 255 255 2. Pauline Rehberger 6b 226 3. Zoe Klein 6a 219 4. Jana Rödler 7b 183 5. Milea Böhm 6b 166 6. Sophia Graefen 6a 165 7. Ruth Berhanemeskel-Mengistu 6b 159 8. Leonie Schläfer 8a 155 9. Hannah Döbler 9b 149
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