Autor: Harald Scheve

Paris – 24.5.-25.4.23 Des séjours inoubliables à Paris

Mit rund 2,15 Millionen Einwohnern ist Paris die viertgrößte Stadt der Europäischen Union(EU). Der Großraum ist mit über 12,5 Millionen Menschen die größte Metropolregion der EU. ( Wikipedia) Der Einfachheit wird dieser Bericht auf Deutsch geschrieben. Die Vorfreude ist groß! Morgen geht es ab 7.22 Uhr von KL los. In 2 1/2 Stunden KL-Paris Non-Stop per TGV. Das Wetter wird in den nächsten Tagen gut bis sehr gut! Ein wunderschöner Tag dieser 1. Tag in Paris! Natürlich war es für die Schüler ein Erlebnis mit der Metro zufahren… selbstverständlich gab es auch kleine Probleme, da bei 2 Schülern die Metrokarte nicht funktionierte, durch Handykontakt unnd teilweise durch die Bluetooth Kopfhörer wurde diese entmagnetisiert… Herr Schätz und Herr Scheve konnten diese kleinen Probleme aber schnell am Schalter lösen… es gab neue Karten. In einem Museum der Kulturgeschichte erfuhren einige interessierte Schüler dann, wie sich die Schrift entwickelte und welche Schreibmaterialien ( von Tierfellen, Papyrus…) im Laufe der Jahrhunderte es gab. Auch einige interessante Briefe aus der Zeit der französischen Revolution waren ausgestellt. Ebenfalls war die tragische Geschichte von Marie Antoinette ( sie wurde ein halbes Jahr nach ihrem Mann Louis VVI. hingerichtet… weiter ging es in das alte jüdische Viertel ( le Marais) . Die Schüler waren ebenso von den malerischen und alten Gassen angetan wie die Lehrer… Auf dem Place des Vosges / ehr ein Park konnte alle etwas entspannen. Natürlich war der Schulleiter mal wieder mit einem Franzosen aus Genf in ein längeres Gespräch vertieft… dabei lernte auch er etwas über die Entstehung und die Geschichte des Platzes. Nach einer kurzen Fahrt zum Sacré Coeur ( einem von vielen Wahrzeichen) gab es leider einen Zwischenfall…. einer Schülerin wurde kurz hinter der Metrostation ihr Handy gestohlen… es gab viele Tränen und wir waren alle damit beschäftigt, sie zu trösten. Im Viertel um das Sacré-Cœur (Montmartre) schlenderte die Gruppe nur rum, bis man eine Pizzeria fand. Dort klang der Tag aus, und gegen 23:00 Uhr war man dann im Hotel angekommen. Müde, kaputt, aber glücklich… Mal schauen, was der zweite Tag bringt mit den ganzen Highlights. …Am Donnerstag strahlte die Sonne wieder 16 Stunden von einem azurblauen Himmel! Nach dem recht guten und reichhaltigen Frühstück ging es um 9 Uhr zur Metrostation… Leider mussten auch an diesem Tag 5 Tickets ausgetauscht werden, da sie nicht mehr funktionierten, aber das hat uns nicht aufgehalten! Centre Pompidou stand zuerst auf dem Plan… Imposantes und skurriles Gebäude… Notre Dame ist noch komplett mit Gerüsten umgeben und man sieht immer noch die Spuren des Brandes von 2019! Notre Dame liegt auf der Île de la cité und ist eine kleine Insel in der Seine… früher ein Sumpfgelände.  ! Anschließend schlenderte die Gruppe an der Seine entlang; es wurden einige Souvenirs gekauft, wobei die Schüler es ohne die Hilfe der Lehrer schafften, eine Kommunikation mit den Verkäufern aufzubauen, manchmal mit Händen und Füßen…Weiter gings – diesmal auf der anderen Seine-Seite durch einen etwa 1km langen Tunnel, der komplett mit den unterschiedlichsten Graffiti besprüht war. Teilweise wirklich sehenswert. Auffallend ist, dass zu jeder Tag und Nachtzeit Jogger in der Stadt unterwegs sind,manchmal in Kleingruppen. Äußerst problematisch waren die vielen E-scooter und E-bikes, die mit einer affenartigen Geschwindigkeit auch durch Fußgängerzonen rasen. Hier mussten wir manchmal zur Seite springen. Ab dem 1.9.23 werden die E-scooter in Paris verboten. Vor dem Louvre machten wir dann gemeinsam Brotzeit; wie es sich gehört mit Baguette, Fromage, jambon. Nach einer kurzen Rast ging es dann weiter durch die Tuilerien (Park) und dann vom Place de la Concorde (hier steht ein riesiger Obelisk, den Napoleon von seinem Ägyptenfeldzug (1799) mitgenommen hatte. Entscheidende Fortschritte bei der Entzifferung der Hieroglyphen wurden durch den Stein von Rosetta möglich, der während Napoleons Ägyptenfeldzug bei Schanzarbeiten nahe der Stadt Rosetta gefunden wurde. Napoleon brachte also nicht nur Kriege über Europa, sondern förderte ganz entscheidend die Wissenschaft. Jetzt ging es über die Prachtstraße, die Champs Elysee…Die Avenue des Champs-Élysées ist so wunderschön – ein wahres Postkartenmotiv! Auf fast zwei Kilometern Länge verbindet diese historische Achse den Place de la Concorde mit dem monumentalen Triumphbogen. Doch bevor sie zur „schönsten Avenue der Welt“ wurde, war die Champs-Élysées ein Sumpfgebiet. Im 17. Jahrhundert legte Le Nôtre, der Gärtner von Louis XIV., hier den ersten „Grundstein“. Seitdem ist sie immer schöner geworden. Ein Mythos wurde geboren! (Wissenswertes über die Champs-Élysées – Fremdenverkehrsamt Paris (parisinfo.com)) Natürlich war es für die Schüler sehr beeindruckend! Die Dichte von teuren Sportwagen ist wirklich hier sehr groß. Nach dem Ausflug in den puren Luxus, ging es weiter zu unserem Termin auf dem Eiffel Turm. Seit den Anschlägen ist das Gebiet um die champs de mars, eingeäunt und man wird am Eingang gründlich kontrollliert. Nach diesen Kontrollen war Schwitzen angesagt, es galt die über 400 Treppenstufen zu bewältigen, denn wir hatten die Treppe gebucht! Der grandiose Ausblick hat aber uns alle für die Mühen entschädigt und nach etliche Fotos ging es wieder herunter….Wer denkt, dass es das gewesen wäre, irrt gewaltig, denn jetzt war eine Tour auf den berühmten bateaux mouches (flache Ausflugsboote, die auf dem Wasser wie Mücken liegen, daher der Name)angesagt. Herr Schätz bezahlte unsere Tickets und schon ging es los. Paris von der Seine zu betrachten ist noch einmal eine andere, wunderbare Sicht auf diese unglaublich aufregende Stadt. Erstaunlich war es wieder, dass etliche Kinder und Herr Scheve starken Heuschnupfen hatten; es war winding und in der Metropole gibt es mehr Grün als man denkt… In den Abendstunden ging es dann 2 Metrostationen zurück zum Place du Trocadéro. Der Platz ist eine viel besuchte Touristenattraktion, wegen seiner Sicht auf den Eiffelturm von der Esplanade aus. Von hier aus wollten wir den beleuchteten Eiffel Turm bei Nacht besichtigen.. noch hatten wir bis zum Sonnenuntergang etwas Zeit; also beschlossen wir Essen zu gehen. Herr Schätz mit einer Gruppe in eine Pizzeria, Herr Scheve mit einer anderen Gruppe in einen kleinen Supermarkt. Hier versorgten sich die Schüler mit Salat, Baguette und anderen Köstlichkeiten. Dieses Mahl wurde dann auf dem oben beschriebenen Platz unter Musik eines Alleinunterhalters verspeist. Angeblich muss das Essen in der Pizzeria auch gut gewesen sein. Pünktlich um 22.oo Uhr blinkte

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24.3.23 Rede zur Re-Zertifizierung – Berufswahl-Siegel

Eine tolle Veranstaltung! Danke an unser Team: Frau Sensen-Dennerle, Frau Kaufhold, Frau Rößel, Herr Daum und Herr Halfmann! Ebenfalls Danke an die Trommler und Leen!

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Klangwerkstatt II

„Wir hauen auf die Pauke!“ Die Klasse 10a besucht dank der Schöck-Familien-Stiftung die Klangwerkstatt in Enkenbach. Nachdem bereits die Klasse 7b dieses Schuljahr in den Genuss der Klangwerkstatt kam, konnte am Montag, 06.03.23, auch die Klasse 10a unter Anleitung von Michael Gärtner die ganze Vielfalt der Schlaginstrumente erkunden. Zuerst stellte Herr Gärtner die verschiedene Instrumentengruppen vor und die Schülerinnen und Schüler hatten im Anschluss die Gelegenheit, diese selbst auszuprobieren. Die Anzahl der Schläge bei einem Paukenwirbel oder dass man Marimba mit vier Schlägeln spielt, beeindruckte alle. Nachdem die Klasse mit allen Instrumenten vertraut war, bekam sie von Herrn Gärtner die Aufgabe, eine Geschichte zu vertonen. Nun galt es, die passenden Instrumente oder Effektgeräte zu finden, um die Geräusche zu imitieren, so wie es beim Beruf des Geräuschemachers früher bei Trickfilmen, Hörspielen und Musikwerken üblich war. Die Vertonung der Geschichte war von viel Gelächter und Spaß begleitet, am Ende stand die Klasse 10a jedoch vor dem selben Problem wie vier Wochen zuvor die 7b: Die Klangwerkstatt war viel zu kurz und der Tag zu schnell zu Ende.   

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Fasching 23`!

Fasching in der Realschule plus Am Faschingsfreitag organisierte die Klasse 10a in Eigenregie eine Fachingsfeier für unsere 5. Klassen. Löwen, Katzen, Cowgirls, Clowns, Kühe, Engel, Teufel und Wednesdays stürmten in der 5. und 6. Stunde unsere Turnhalle und verwandelten diese in eine große Partyzone. Neben zahlreichen Spielen, Tanzeinlagen, viel Musik und einem tollen Buffet, gab es am Ende eine Modenschau mit anschließender Kostümprämierung. Hier hatte unsere Anni ganz knapp die Nase vorn und ergatterte den Pokal. Aber auch unsere Schulleitung ließ sich nicht lumpen und erschien in kreativem Qutfit. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Klasse 10a bedanken, ohne deren Engagement diese tolle Feier nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank euch! Ein besonderer Dank an Frau Sprengard und an ihre tolle Klasse, die diese Feier sehr kurzfristig und trotzdem perfekt organisierten!

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Präventionsarbeit an der Realschule plus Rockenhausen

Es ist völlig normal, dass wir als Lehrer*innen Heranwachsenden aufzeigen, dass sie Fehler begehen; es ist auch „normal“, dass wir zuerst an die Einsicht appellieren und den Schüler dazu bringen, dass er sein Fehlverhalten als Fehlverhalten betrachtet. Unsere Aufgabe ist das Bewusstsein-machen, so dass der Schüler beim nächsten Male diesen Fehler nicht mehr begeht, denn er hat ja eingesehen, dass dies Unrecht ist. Dieser Idealfall ist aber – geben wir es zu – eine Ausnahme in der Schule.

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BO-Woche – Höhepunkt der 1.Table-Talk der Realschule plus Rockenhausen

Table-Talk im Rahmen der Berufsorientierungswoche (BO-Intensiv) Schon um 7.00 morgens wurde es an der Realschule plus betriebsam! Die ersten Referenten der BO-Woche waren schon da und richteten ihre „Räume“ für die anschließenden Gesprächsrunden mit den Schüler*innen der 9.und 10. Klassen. Pünktlich um 8.05 begrüßte dann der Schulleiter, Harald Scheve, die insgesamt 10 Betriebe und Institutionen aus dem Donnersbergkreis und natürlich die Schüler*innen der Klassen. Das Konzept wurde den Anwesenden noch einmal kurz erläutert: Insgesamt standen 4 Gesprächsrunden mit Schüler*innen auf der Agenda. Die Kinder hatten vorher ihre Interessen angegeben und sie wurden ebenfalls vorher von der Schulleitung in Gruppen eingeteilt. Gegen 8.20 Uhr füllten sich dann die unterschiedlichen Gruppen. Es war von vornerein so geplant, dass es Kleingruppen zwischen 4-8 Schüler*innen geben sollte, denn nach einem Kurzvortrag der Betriebe sollten die Schüler*innen Gelegenheit haben mit den Repräsentanten der Betriebe zu diskutieren. Das Prinzip also dialogisch. Die Schüler*innen waren dann jeweils 50-60 Minuten z.B. bei der      Verbandsgemeindeverwaltung Nordpfälzer Land, bei der Keisverwaltung des Donnersbergkreises, bei Adient, bei Zoar, beim Pfalzklinikum, bei der Sparkasse Rockenhausen, bei Herrn Hener (Stuckateur und Malermeister), bei der Landespolizei, bei der Bundeswehr und der Handwerkskammer. Alle Berufe aufzuzeigen, die die einzelnen Institutionen als Ausbildungsbetriebe darstellen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Die Bereiche Gesundheit und Pflege, unterschiedliche kaufmännische Berufe, viele technische Berufe, aber auch das Handwerk wurde durch unsere Gäste bestens repräsentiert. Gerade auch grundsätzliche Tugenden, auf Neudeutsch soft skills genannt, wurde als wichtiges Element einer erfolgreichen Bewerbung betont. Einige Dinge, wie zusätzliche freiwillige Praktika und das Verhalten bei Vorstellungsgesprächen wurden als besonders wichtig durch unseren Referenten*innen dargelegt. Hier zeigte sich, dass dies oft viel wirkungsvoller und nachhaltiger bei den Schüler*innen ankommt, als wenn wir Lehrer das gebetsmühlenartig wiederholen („Der Prophet im eigenen Land…“). Besonders lobenswert war es auch, dass viele Betriebe oder Verwaltungen eigene Auszubildende mitgebracht haben, die dann aus ihrer Sicht dargestellt haben, wie man sich erfolgreich bewerben kann und wie die Ausbildung verläuft. Besonders schön war es, das ehemalige Schüler*innen als Auszubildende oder schon ausgelernte Fachkräfte fast aus jedem Betrieb ebenfalls dabei waren und den Schüler*innen so eindrucksvoll zeigen konnten, dass es einen erfolgreichen Berufsweg gibt, auch wenn vielleicht das Zeugnis nicht überragend ist. Exemplarisch die Geschichte eines syrischen Flüchtlings, der 2015 nach Deutschland kam und der dann erfolgreich den Realschulabschluss absolvieren konnte. Heute ist er im 3. Semester eines dualen Studiums bei der Firma Adient!     Gegen 12.30 Uhr trafen sich dann alle Beteiligten im großen Saal. Selbstverständlich bedankte sich der Schulleiter mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei den anwesenden Vertretern der Wirtschaft. Die Schüler*innen waren von der Durchführung und vom Format durchgehend begeistert und haben viel über Bewerbungsformalitäten, Vorstellungsgespräche, Praktika und Berufsfelder lernen können. Auch unsere Gäste waren mit dem Format und der Durchführung, insbesondere mit dem Verhalten unserer Schüler*innen durchweg sehr zufrieden. Ein Evaluationsbogen wurden allen mitgegeben und die Auswertung zeigt, dass wir mit unserem Format und der Durchführung auf einem sehr guten Weg sind, so dass wir heute schon sagen können, dass es eine Fortsetzung der BO-Woche und des Table-Talks auch im nächsten Schuljahr geben wird. Nachtrag: Natürlich werden wir auch unsere Schüler – anonym- befragen, damit wir mit Hilfe der Auswertungen unser Konzept noch weiter verfeinern können. Die Berufsorientierung ist neben der Digitalisierung und Sport einer der 3 Pfeiler unseres Leitgedankens „Fit fürs Leben“, denn die Realschule plus Rockenhausen hat sich zum Ziel gesetzt, unsere Schüler bestmöglich auf den Weg nach der Schule vorzubereiten…Fortsetzung folgt mit Sicherheit!                

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Wochenblatt- Schule der Zukunft – Perspektiven

„,“containerEnd“:““}“ data-access=“0″> „FIT FÜRS LEBEN“ ODER EINE SCHULE DER ZUKUNFT BO, Sport,Digitalisierung Leser-Community Eingestellt von: Harald Scheve aus Rockenhausen Mit einem Plan zur „Schule der Zukunft“ Bücher vergessen?! Der Atlas war zu schwer? Diese Ausreden unter Schülern gilt an der Realschule plus in Rockenhausen in einigen Klassen so nicht mehr. Hier wird seit einiger Zeit im Unterricht mit i-Pads gearbeitet. Und das bleibt nicht die einzige Änderung an der „Schule der Zukunft“. Es bewegt sich was im Nordpfälzer Bergland: „Veränderungen sind oft sehr schwierig und zwingen uns aus der Komfortzone zu gehen. Man muss Widerstände überwinden und gut argumentieren und überzeugen. Doch eine Schule, die unsere Schüler auf den Arbeitsmarkt gut vorbereitet, muss auch eine Schule sein, die sich stetig weiterentwickelt und den Dialog zum Beispiel mit den Betrieben intensiviert.“ So Herr Scheve, der seit über 2 ½ Jahren Schulleiter an der Realschule plus ist. Die Realschule plus ist eine von wenigen Realschulen landesweit, die als Schule der Zukunft vom Lande Rheinland-Pfalz ausgewählt wurde und die durch diese Initiative so bessere Werkzeuge bekommt, um sich als Schule neu zu positionieren. Es geht der Schule und dem Schulleiter nicht um eine komplette Revolution, sondern es geht vielmehr darum, eine Symbiose zwischen alten und neuen Lern -und Lehrmethoden herzustellen. Aus diesem Grund hat sich das Kollegium schon vor fast 2 Jahren auf den Weg gemacht… und ein dreiteiliges Konzept unter dem Leitmotiv „Fit fürs Leben“ zu entwickeln. Mit diesem Konzept hat man sich dann bei der Initiative „Schule der Zukunft“ beworben. Wohl auch das Konzept der Berufsorientierung, welches ständig weiterentwickelt wird, hat die Initiatoren überzeugt. Das Berufswahl-Siegel wurde der Schule erneut verliehen. Man ruht sich aber auf den Meriten nicht aus, sondern plane jetzt ganz konkret eine Berufsorientierungswoche mit Stärke-Schwäche-Analysen, diversen Einstellungstests und das Erstellen einer digitalen Bewerbungsmappe. Außerdem sei geplant, dass es ein Table-Talk gibt, an dem zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Schulen in die Realschule plus kommen, um ihre Ausbildungsberufe vorzustellen bzw. um mit den Schülern zu diskutieren. „Die Schüler erhalten von den Unternehmen anschließend Rückmeldung, was gut war und was sie noch verbessern könnten.“ Auch ein Austausch zwischen Arbeitgebern und Schülern soll entstehen, „bei dem Schüler ihre Erwartungen an eine Ausbildung äußern können.“ Scheve sieht darin eine Chance für die Gesellschaft: „Der Fachkräftemangel schreitet voran, gleichzeitig gibt es genug Schüler, die keine Lust auf Abitur und Studium haben.“ Diese Schüler gelte es für eine Ausbildung zu begeistern. Aber auch der 2. Baustein des Leitmotives „Sport“ sei in den nächsten Jahren zu betonen. Gerade unter der Pandemie haben Fettsucht, Depressionen und andere psychische Krankheiten gerade auch unter Jugendlichen bedenklich zugenommen. Aber auch das Durchhaltevermögen, Konzentration werden gestärkt und die Erfahrungen, die man beim Mannschaftssport sammeln kann, sind einzigartig und stärken die sozialen Kompetenzen, die gerade heute auch in Arbeitsteams gefragt sind. Aber auch das 3. Modul „Digitalisierung von Schule“ wird bei uns weiterentwickelt. Unsere digitale Ausstattung ist jetzt schon – dank der Kreisverwaltung – hervorragend. Smartboards, internetfähige Tafeln, apple-TV gibt es in jedem Unterrichtsraum. Neu sind außerdem 2 ipad-Klassen. Das heißt, dass unsere Schüler nicht nur die Schulbücher durch ebooks ersetzt haben, sondern lernen, grundsätzlich mit diesen zu arbeiten… insofern dann doch eine kleine Revolution. Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Schüler viel höher motiviert sind und der Unterricht dadurch grundlegend verändert hat. Schüler erhalten schon früh hohe digitale Kompetenzen. Der richtige Umgang mit den Geräten will gelernt sein, damit sich deren Einsatz positiv auf den Lernprozess ausübt. Scheve erkennt gleich mehrere Vorteile: „Ausreden wie ein vergessenes Heft gibt es nicht mehr.“ Auch seien die Kinder motivierter, weil weniger Zeit mit dem Erstellen und Abschreiben von Tafelbildern verbracht werde. Auch die Lehrer hätten den gesamten Unterrichtsstoff auf einem Tablet dabei, könnten im Handumdrehen alte Tafelbilder nachschlagen, sie an Schüler senden oder auf das Smartboard übertragen. Eltern sparten außerdem beim Kauf von Unterrichtsmaterial: „Anstelle von 250 Euro für Schulbücher zahlen sie für die elektronische Ausgaben insgesamt 80 Euro.“ Ein weiterer Vorteil: Vollgekritzelte Bücher, die am Ende des Jahres über die Schulbuchausleihe zurückgegeben werden müssen, bereiteten keine Probleme mehr. „Auf dem Tablet können sie einfach als Notiz abgespeichert werden.“ Herausforderung: Trotz der vielen Vorteile weiß Scheve, ein hochpreisiges Tablet liegt bei vielen Familien nicht im Budget. Aus diesem Grund versucht die Schulgemeinschaft für das neue Schuljahr ein Konzept zu entwickeln, mit dem es dann möglich ist auch mit geringen Kosten Schülern ein Ipad zu organisieren. Im neuen Schuljahr sind 2 neue Ipad-Klassen geplant……Eine Schule, die sich auf die Zukunft vorbereitet…. Autor: Harald Scheve aus Rockenhausen   ANMELDUNGEN Anmeldungen für die neuen 5.Klassen !

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Realschule plus Rockenhausen – mit einer Strategie in die Zukunft!

Donnersberger Rundschau (Rheinpfalz) vom 06.01.2023 (von Frau Demmerle)   Mit einem Plan zur „Schule der Zukunft“   Schulheft vergessen?! Diese beliebte Ausrede unter Schülern gilt an der Realschule plus in Rockenhausen nicht mehr. Hier wird seit einiger Zeit im Unterricht mit i-Pads gearbeitet. Und das bleibt nicht die einzige Änderung an der „Schule der Zukunft“.   Rockenhausen. Veränderungen sind nicht immer einfach. Das weiß Harald Scheve, Schulleiter der Realschule plus (RSROK plus) in Rockenhausen, nur zu gut. Er weiß auch: „Wer bleiben will, muss sich weiterentwickeln – das gilt nicht nur für unsere Schule, sondern ist auf alles im Leben übertragbar.“ Die Initiative „Schule der Zukunft“ des Landes Rheinland-Pfalz bietet der Bildungsstätte als eine von insgesamt 45 Schulen nun die Chance, sich neu zu positionieren. Zukunftsfähig auf dem Arbeitsmarkt„Der Unterricht ist nicht mehr wie früher, die Arbeitswelt aber auch nicht. Auf diese Umstellung wollten wir sinnvoll reagieren“, berichtet Scheve. Aus diesem Grund sei in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium unter dem Leitmotiv „Fit fürs Leben“ ein dreiteiliges Konzept entstanden, um Schüler neu zu motivieren und ihnen neue Wege des Lernens zu weisen. Völlig das Schulsystem zu revolutionieren, will Scheve aber nicht: „Ziel ist es, alte und neue Methoden miteinander zu vereinen.“ Mit dem Konzept bewarb sich die Schule bei der Initiative „Schule der Zukunft“ und wurde neben dem Weierhof Gymnasium in Bolanden als einzige Schule aus dem Donnersbergkreis in das Programm aufgenommen. Ein Aspekt, der die Initiatoren des Programms von der Zukunftsfähigkeit der RSROK plus überzeugt habe, sei die Berufsorientierung, sagt Scheve. „Geplant ist eine Intensivwoche, in der die Schüler unter anderem Einstellungstests absolvieren und eine Bewerbungsmappe anfertigen.“ Eingeladene Unternehmen aus dem Donnersbergkreis wie Adient, Borg Warner und weitere Handwerksbetriebe bekämen diese bei ihrem Besuch an der Schule ausgehändigt. „Die Schüler erhalten von den Unternehmen anschließend Rückmeldung, was gut war und was sie noch verbessern könnten.“ Auch ein Austausch zwischen Arbeitgebern und Schülern soll entstehen, „bei dem Schüler ihre Erwartungen an eine Ausbildung äußern können.“ Scheve sieht darin eine Chance für die Gesellschaft: „Der Fachkräftemangel schreitet voran, gleichzeitig gibt es genug Schüler, die keine Lust auf Abitur und Studium haben.“ Diese Schüler gelte es für eine Ausbildung zu begeistern. „Um zukunftsfähig zu sein, muss auch die Gesundheit auf Dauer stimmen“, betont der 59-Jährige. Sport- und Tennisplatz, Schwimmbad und Turnhalle böten den Schülern daher zahlreiche Möglichkeiten, einen Ausgleich zu finden. Auch Kanu- und Skifahrten würden künftig reaktiviert, sagt Scheve. „Nirgendwo lerne ich so gut, mich unterzuordnen oder mit Niederlagen umzugehen, wie im Mannschaftssport.“ Digitalisierung bei Eltern gefragtAuch den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt begegnet die RSROK plus bereits jetzt. Erste Schritte dazu sind bereits getan: Neben Smartboards, also internetfähigen Tafeln, gibt es derzeit zwei i-Pad-Klassen an der Schule. Eine dritte Klasse soll nach den Sommerferien folgen. „Allerdings nicht die fünfte Klasse“, betont Scheve. Die Kleinen seien meist nach dem Wechsel von der Grundschule noch zu sehr mit der Eingewöhnung beschäftigt. Dennoch sei die Nachfrage der Eltern nach den i-Pad-Klassen bei der Schulanmeldung groß, beobachtet er. Das Zukunftskonzept helfe der Schule auch im Konkurrenzkampf zu anderen Schulen, ist der Rektor überzeugt: „Zwischenzeitlich hatten wir 180 Schüler, jetzt sind es 240.“ „Allein die beste Ausstattung zu haben, reicht beim Thema Digitalisierung nicht aus“, sagt der 59-Jährige, der im Schuljahr 2020/21 die Leitung von Olga Alve übernahm. Der richtige Umgang mit den Geräten will gelernt sein, damit sich deren Einsatz positiv auf den Lernprozess ausübt. Scheve erkennt gleich mehrere Vorteile: „Ausreden wie ein vergessenes Heft gibt es nicht mehr.“ Auch seien die Kinder motivierter, weil weniger Zeit mit dem Erstellen und Abschreiben von Tafelbildern verbracht werde. Auch die Lehrer hätten den gesamten Unterrichtsstoff auf einem Tablet dabei, könnten im Handumdrehen alte Tafelbilder nachschlagen, sie an Schüler senden oder auf das Smartboard übertragen. Eltern sparten außerdem beim Kauf von Unterrichtsmaterial: „Anstelle von 250 Euro für Schulbücher zahlen sie für die elektronische Ausgaben insgesamt 80 Euro.“ Ein weiterer Vorteil: Vollgekritzelte Bücher, die am Ende des Jahres über die Schulbuchausleihe zurückgegeben werden müssen, bereiteten keine Probleme mehr. „Auf dem Tablet können sie einfach als Notiz abgespeichert werden.“ Herausforderung: FinanzenTrotz der vielen Vorteile weiß Scheve, ein hochpreisiges Tablet liegt bei vielen Familien nicht im Budget. „Wir versuchen die Geräte durch eigene Mittel der Schule zu kaufen. Mithilfe der Kreisverwaltung konnten wir 90 Stück ausleihen.“ Inwiefern die landesweite Initiative des Ministeriums finanziell dazu beitragen kann, weiß Scheve noch nicht. „Zwar gibt es insgesamt sieben Millionen Euro Förderung für alle 45 teilnehmenden Schulen, im Digitalisierungsprozess ist das meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, bleibt Scheve realistisch. Er hofft er vor allem auf den regen Austausch mit den anderen Schulen und beratende Unterstützung vom Land. „Schließlich gibt es nicht die eine Schule der Zukunft. Jeder muss individuell seinen Weg dazu finden. Und es ist gut, dass das jetzt passiert.“

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Das Jahr 2022

Liebe Freunde, Unterstützer, Bekannte, Kolleg*innen, Ehemalige, Eltern, liebe Nordpfalz und lieber Donnersbergkreis, ich habe lange überlegt, ob ich nicht die Welt mit einem weiteren Jahresrückblick per Video oder Audio beglücken sollte, aber ich denke davon gibt genug. Dennoch verdient die Schulgemeinschaft auch hier an dieser Stelle ein paar Zeilen zum letzten Jahr 2022. A propos,  langweilig… das war die Schulgemeinschaft der Realschule plus auch dieses Jahr nicht. Die letzten Zuckungen von Corona haben wir -wie auch 2020-21 – professionell bewältigt. DIe Infekte verliefen im Kollegium und bei den Schülern relativ glimpflich und auch die Maskenpflicht fiel dann im Frühjahr… leider stieg dann im Laufe des Jahres die Infektionsrate von Erkältungskrankheiten und Grippe und teilweise waren in November und Dezember die Klassen nur noch zu 30% gefüllt. Endlich wieder Klassenfahrten 2022! Das große Event „Voice aid“ hat dann leider doch nicht so viel gehalten wie vorher angekündigt….Allerdings gab es den einen oder anderen legendären Tanz! Schön war, dass dieses Event endlich mal wieder von allen 3 Schulen vor Ort geplant und durchgeführt wurde. Ich hoffe darauf, dass in Zukunft andere Events von den Schulen gemeinsam geplant werden können. Sehr gefreut hat mich, dass wir 25 Ukrainer aufgenommen haben und dass wir sie gemeinsam in einem runden Nachmittags Café begrüßt haben…. Nicht nur das, wir sind wohl die Schule (außer Weierhof?), die die meisten Ukrainer aufgenommen hat. Für meine Kolleg*innen eine Selbstverständlichkeit. Überhaupt haben auch unsere Feiern, ob Abschluss-, Aufnahmeveranstaltungen oder unser Nobel-Preis light „Leonie-Kopp“  ein hohes Niveau. Schüler, Lehrer*innen und natürlich Eltern identifizieren sich sehr stark mit dieser Schule. A apropos Elternschaft…. Ich habe selten Eltern erlebt, die sich so engagieren und Elternmitwirkung leben.. Die Schulgemeinschaft hat dann gerade auf der Ziel Gerade von 2022 mal wieder gezeigt, wozu sie fähig ist: Ein erneuter Spendenlauf wurde organisiert und durchgeführt und der Erlös kam dann der Tafel von Rockenhausen zu gute, ein Herbstfestumzug, bei dem fast das komplette Kollegium, viele Eltern und Schüler beteiligt waren…der Weihnachtsmarkt am 1.Advent war wirklich spektakulär, da auch hier alle Kolleg*innen am Stand Dienst geschoben haben. Unserer Weihnachtsfeier in der Kirche war dann ein wunderschöner Abschluss für 2022…ich bin sehr optimistisch gerade auch für 2023 und weiß, dass wir gemeinsam auch alle Herausforderungen der Zukunft bestehen werden, denn die Realschule Rockenhausen ist eine Schule mit Zukunft. Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes, erfolgreiches 2023! — Harald Scheve ( Schulleiter) Realschule plus Rockenhausen

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Vorlesewettbewerb 22

Am Montag, 12.12.22, fand unser alljähriger Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Die Klassensieger Anouk-Marie Beer (6a), Brandon Traxler (6a) und Aleksander Iskam (6b) stellten ihr Können vor den Augen und Ohren der 5. Klassen und der Jury, bestehend aus Frau Krämer, Frau Sensen – Dennerle und Frau Sprengard, unter Beweis. Zunächst stellten die drei ihre Lieblingsbücher vor und lasen im Anschluß daran eine ausgewählte Textstelle vor. Anouk begeisterte mit einem Auszug aus dem Buch „Was verbirgt Cara Winter?“, Alexander entführte die Zuhörer in die Welt von Narnia und Brandon gab einen Einblick in die magische Welt von Harry Potter. Im zweiten Teil des Wettbewerbs mussten die Vorleser eine Passage aus einem ihnen unbekannten Buch vortragen. Alle drei machten ihre Aufgabe wirklich gut, sodass die Jury vor einer schwierigen Entscheidung stand. Nach länger Beratung stand schließlich Anouk aus der Klasse 6a als Siegerin fest. Sei qualifizierte sich damit für den Regionalentscheid. Wir gratulieren ihr recht herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

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