Autor: Harald Scheve

Extremwetterlagen – was ist zu tun? Welche Regelungen gibt es?

Vor Jahren gab es z.B. in NRW die Regelung, dass das Ministerium schulfrei bei Extremwetterlagen gab. Diese Regelung ist aber dann gestrichen worden, als es mehrmals unterrichtsfrei gab, obwohl manche Regionen gar nicht betroffen waren. Auch Rheinland-Pfalz hat eine Regelung: Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten am Morgen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Im Fall des Fernbleibens muss die Schule benachrichtigt werden. Die Sicherheit geht immer vor, deshalb sollten Eltern sich ständig über die aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse erkundigen und dann abwägend entscheiden. In Abstimmung mit der Schulaufsicht und den für die Schülerbeförderung zuständigen Trägern vor Ort, können Schulen außerdem eigenständig entscheiden, ob es zur Gefahrenabwehr nötig ist, den Unterricht witterungsbedingt nicht stattfinden zu lassen. Eine solche Entscheidung wird den Eltern über die verabredeten Kommunikationswege weitergegeben. Grundsätzlich sollte in diesen Fällen, wenn es möglich und zumutbar ist, eine Notbetreuung gewährleistet werden. Ich selbst habe vor Jahren in Abstimmung mit der ADD und den Schulleitern der benachbarten Schulen für einen Tag unterrichtsfrei gegeben. Damals war es aber klar, dass es 30cm Schnee geben würde. Sollte sich ein ähnlicher Fall wiederholen (Orkan, Schneesturm etc.) und es klar sein wird, dass Schüler und Lehrer auf dem Schulweg gefährdet sind, dann werden wir auch handeln und im Vorfeld über die bekannten Kommunikationswege (vor allem Homepage und Teams) dies bekannt geben.

Read More

Hühnerball an der RSROKPLUS

„Das wird spannend!“ Aufgeregt hüpft Melina aus der Klasse 5b von einem Bein auf das andere. Was die Schülerin so mitfiebern lässt, ist das bevorstehende Endspiel des ersten Nikolaus-Hühnerball-Turniers der Realschule plus Rockenhausen. Alle Klassen der Orientierungsstufe hatten am Nikolaustag nämlich nur in den ersten drei Stunden regulären Unterricht, danach stand Hühnerball auf dem Stundenplan. Hühnerball funktioniert ähnlich wie Völkerball. Auf einem Volleyballfeld stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die versuchen müssen die gegnerischen Spieler abzuwerfen. Im Gegensatz zu Völkerball werden beim Hühnerball wesentlich mehr Bälle gebraucht, was das Spiel schneller und spannender macht. Sieger ist, wer nach zehn Minuten die meisten Spieler auf dem Platz stehen hat. Nachdem alle Partien ausgetragen worden waren, stand fest, wer sich in der sechsten Stunde im Finale gegenüberstehen sollte: 6a gegen 6b. Was dann folgte – auf dem Platz und am Spielfeldrand – muss den Vergleich mit dem Betzenberg nicht scheuen. Die Stimmung war bombastisch. Rhythmisches Füßestampfen, lautes Klatschen und Fangesänge aus voller Kehle verwandelten die Turnhalle der Realschule plus in einen Hexenkessel. Die Zuschauer hatten auch allen Grund dafür, so aus dem Häuschen zu sein. Besonders die Klasse 6a sorgte für spannende Momente. Zeitweise standen Mouhamad Mere oder Lio Blumers ganz alleine auf dem Platz und mussten sich gegen vier bis fünf gegnerische Spieler behaupten. Durch geschicktes Spielen gelang es ihnen, Teamkameraden zu reaktivieren und Spieler der 6b auf die Bank zu schicken. Am Ende hatten sie leider doch das Nachsehen. Die Klasse 6b gewann das Turnier knapp, aber verdient. Im Anschluss spielte die Siegermannschaft noch gegen die Sportlehrer und die Zehntklässer. Damit das Kräfteverhältnis nicht ganz so unausgewogen war, ließ es sich der Schulleiter nicht nehmen, die 6b persönlich zu unterstützen. Bei der Siegerehrung erhielten zunächst alle Schülerinnen und Schüler ein kleines Nikolauspräsent und danach wurde die Klasse 6b mit einer Urkunde ausgezeichnet. Ebenfalls über eine Urkunde durfte sich die Klasse 5a freuen, die als fairstes Team prämiert wurden. Dass die Premiere dieses Hühnerballturniers so reibungslos ablief, lag nicht nur an den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a – besonders hervorzuheben ist hier Ante Turalija, der alle Spiele an diesem Tag pfiff – die sich um Auf- und Abbau kümmerten, sondern auch an der guten Vorbereitung durch Frau Sprengard und Herrn Schätz.

Read More

Weihnachtsmarkt Rockenhausen 22

Der märchenhafte Weihnachtsmarkt Rockenhausen fand am 1. Adventswochenende unter Beteiligung zahlreicher Vereine statt. Auch wir waren zum ersten Male mit selbstgebauter Hütte dabei. Natürlich steckte in diesem Wochenende eine Menge Arbeit von vielen lieben Menschen der Schulgemeinschaft. Unser Förderverein war hier besonders emsig und es verging in der letzten Woche kaum ein Abend, an dem Frau Freitag, Herr oder Frau Roos und Herr Kinner nicht noch an der Hütte gearbeitet hätten.

Read More

1848, 1918, 1923, 1938 und 1989? Schicksalsjahre der Deutschen Geschichte – Schüler und Politik im Gespräch!

Der 9.11. ist ein deutscher Schicksalstag. Katstrophen, Leid, Tod, aber auch unbändige Freude sind alle in diesem 9.November vereinigt! Die Schüler der 10 haben mir Frau Stuppy (Bündnis 90 /Die Grünen) sowie Frau Rauschkolb (SPD) fast 70 Minuten lang teilweise recht angeregt diskutiert…

Read More

Realschule plus Rockenhausen erneut mit dem Berufswahl-Siegel ausgezeichnet

Wir sind sehr stolz darüber, dass wir als Schule erneut mit dem Berufswahl-Siegel ausgezeichnet werden. Mit dem Berufswahl-Siegel werden nur Schulen ausgezeichnet, die eine exzellente Berufs -und Studienorientierung anbieten und umsetzen! Am 7.11.22 war es soweit. Das Team bestehend aus Herrn Daum, Frau Rößel und Herrn Scheve mussten an einem Vormittag unser Berufsorientierungskonzept einer Jury bestehend aus 4 Personen vorstellen. Ein Gespräch nur mit dem Schulleiter, die eigentlich Präsentation unseres Konzeptes ( den Großteil hat Herr Daum hier ausgearbeitet!!) und ein Gespräch mit Eltern- und Schülervertretern sowie ein Abschlussgespräch waren die Module der „Prüfung“. Insgesamt hat die Prüfung fast 4 Stunden gedauert… am Ende wurde uns zurückgemeldet, dass wir als Realschule plus nicht nur ein sehr gutes BO-Konzept seit Jahren umsetzen, sondern auch dass wir stetig bemüht sind, dieses Konzept weiterzuentwickeln, damit dieses auch in Zukunft unsere Schüler trägt. Dieses Siegel spiegelt aber auch eine Anerkennung der Arbeit unserer Schule und insbesondere von Daniel Daum wider, der seit Jahren die Berufsorientierung qasi im Alleingang federführend geprägt hat. Wir haben seit diesem Schuljahr aber dieses Soloteam durch 2 weitere Personen ergänzt, denn unser BO-Konzept ist zwar besonders gelobt worden, es verschlingt aber auch viel Zeit und viel Engagement. Vielen Dank an Herrn Daum, Frau Rößel und die gesamte Schulgemeinschaft  

Read More

Schule der Zukunft

https://twitter.com/rlpNews/status/1575789992760455168?t=UFNrgMUzjj_MyxLUmT4hQA&s=19 https://twitter.com/rlpNews/status/1575789992760455168?t=UFNrgMUzjj_MyxLUmT4hQA&s=19 Sie ebnen den Weg für viele andere Schulen, die sich der Initiative noch anschließen werden. Die Schule der Zukunft zu gestalten, ist eine spannende und ebenso herausfordernde Aufgabe. Vor allem aber ist sie eine echte Chance. Ich freue mich, dass wir diese Chance heute gemeinsam angehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Freitagvormittag bei der großen Kick-Off-Veranstaltung zur Schule der Zukunft in der Mainzer Lokhalle. Bildungsministerin Stefanie Hubig betonte: „Wir stehen vor großen gesellschaftlichen Veränderungen, von denen wir noch gar nicht wissen, wie stark sich diese in der Zukunft auswirken werden. Klar ist aber: Sie werden uns alle betreffen und deshalb ist es ein richtig gutes Zeichen, dass wir beim ersten Durchgang der Schule der Zukunft alle Schularten – die Förderschulen, die Grundschulen, die weiterführenden Schulen und die berufsbildenden Schulen – dabeihaben. Heute feiern wir Sie: Ihre erfolgreiche Bewerbung, Ihr Engagement und Ihre Motivation, etwas in Bewegung zu bringen.“ „Auch thematisch sind die Pionierschulen sehr breit aufgestellt. Dabei stehen unter anderem selbstgesteuertes, individualisiertes Lernen, jahrgangsübergreifendes Arbeiten, Nachhaltigkeitsbildung, Demokratie- und Partizipationsfähigkeit auf der Agenda. Wichtig ist mir, dass jede Schule bei ihrem Projekt eng von Bildungsministerium, der Schulaufsicht und dem Pädagogischen Landesinstitut beraten und begleitet wird“, so Hubig. Ebenfalls über verschiedene Formate in die Initiative eingebunden sind die Perspektiven der Fachpraxis, der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, so dass neben den Entwicklungsvorhaben der Schulen auch die Schulentwicklung insgesamt in den Blick genommen wird. Nach der feierlichen Würdigung der Schulen folgte ein Impulsvortrag von Roger Spindler, ehemaliger Lehrer, heute Dozent und Vordenker sowie Mitglied des renommierten Zukunftsinstituts, das als einer der einflussreichsten Think-Tanks in den Bereichen Trend- und Zukunftsforschung gilt. Roger Spindler zeigte sich beeindruckt vom Projekt „Schule der Zukunft“: „Wer gute Bildung machen will, wer die Welt der Zukunft verstehen will, der muss die Generation von Heute und von Morgen verstehen. Wer sind die jungen Menschen, die Zoomer, die heute gegen Rassismus protestieren und für Nachhaltigkeit einstehen? Sie wollen motiviert werden, sich selbst verwirklichen, dann führt Lernen zum Erfolg. Und das macht mich mit Blick auf die Zukunft zuversichtlich.“ ( https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/News/detail/jetzt-geht-es-richtig-los-schulen-der-zukunft-erhalten-bei-grosser-auftaktveranstaltung-in-mainz-i/)

Read More

Spendenlauf der RS+Rockenhausen

Der zweite Spendenlauf der Realschule plus begann denkbar ungünstig. Es nieselte, während die Klassen von der Schule zum Stadion liefen. Doch kaum waren die letzten Schülergruppen dort angekommen, hatte Petrus ein Einsehen und es blieb den ganzen Tag über trocken. Das Wetter sei ideal zum Laufen, meinte Sportlehrer Thomas Kinner, als er die Veranstaltung eröffnete, da die Luft klar, frisch und frei von Pollen sei. Um 9.30 Uhr fiel dann der Startschuss für die fünften und sechsten Klassen. Nun galt es, möglichst viele Runden zu absolvieren. Pro gelaufener 400 Meter bekam man ein Gummiband ans Handgelenk. Nach dreißig Minuten ertönte der Schlusspfiff und die Klassenlehrer zählten die gelaufenen Runden zusammen. Direkt im Anschluss machten sich die siebten und achten Klassen bereit. Auch sie hatten dreißig Minuten Zeit, so viele Runden wie möglich, zu laufen. Nach ihnen versuchten die neunten und zehnten Klassen, so viele Gummibänder wie möglich zu ergattern. Als auch ihre Laufzeit vorüber war, kam nach ein kurzen Pause der spannendste Moment des Tages: die Siegerehrung. Die beiden besten Läuferinnen der Orientierungsstufe waren Pauline Rehberger aus der Klasse 5b mit 12 und Sophia Graefen aus der 5a mit 13 gelaufenen Runden. Lio Blumers und Mohammad Mere aus der 6a sowie Iskam Alexander und Fabian Simon aus der 6b wurden mit je 12 absolvierten Runden die erfolgreichsten Läufer der Orientierungsstufe. In der Klassenstufe 7 und 8 war Anna Graefen (Klasse 7b) mit zehn Runden die erfolgreichste Läuferin. Jeweils 14 Runden liefen Leander Lippert (Klasse 7b), Mohammad Al Massalmah (Klasse 8a), Ari Cornelius (Klasse 8b) und Yehor Markovskyi (Klasse 8b). Mit 10 Runden war Laney Axel aus der Klasse 10a die erfolgreichste Läuferin der Klassenstufe 9 und 10. Bester Läufer und gleichzeitig die meisten an diesem Tag gelaufenen Runden schaffte Ante Turalija aus der 10a. Preise gab es jedoch nicht nur für die besten Läuferinnen und Läufer, in jeder Stufe durfte sich auch die Klasse, die umgelegt auf die Schüleranzahl die meisten Runden lief, über einen Preis freuen. Erfolgreichste Klasse wurde die 6b, die es auf 9,4 Runden brachte. Die Klasse 8b brachte es auf 8,73 und die Klasse 10a auf 9,1 Runden. Nach der Siegerehrung wurde das Stadion aufgeräumt und vom Müll befreit, bevor die Schülerschaft nach Hause entlassen wurde. In den kommenden Tagen werden die Klassenleitungen die Spenden einsammeln. Das Geld soll in diesem Jahr der Tafel Rockenhausen zukommen, die armutsbetroffenen Menschen mit Kleidung und Lebensmitteln aushelfen. Die Schulleitung dankt der Fachschaft Sport für die gute Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, bei allen Klassen für die vielen absolvierten Runden und bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen. Besonderen Dank an die Sportkollegen und die Pädagogische Koordinatorin, Frau Sprengard für die überragende Orga! (Artikel von Christian Köhler)

Read More

Herbstfestumzug

Das 73. Nordpfälzer Herbstfest unter dem Motto „Die Kunst, der Wein, das Fest und so.“ soll wieder so werden, wie wir es aus den Jahren vor der Pandemie kennen, mit Bewährtem, aber auch mit einigen neuen Impulsen. Eines aber bleibt auch bestehen: Die Realschule plus Rockenhausen nimmt wieder mit allen Kolleg*innen und vielen Schülern teil! …Der Schulleiter ist begeistert und froh, Teil dieser Schulgemeinschaft zu sein. Es waren fast alle Kollegen anwesend und insgesamt 30 Kinder sind ebenfalls mitmarschiert! Schon um 11Uhr war der erste Kollege an der Schule, dann erst der Schulleiter… Es musste aufgebaut werden! Unser Festwagen mit diversen Dingen wie Schlauchboot, Handwagen, Boxen etc,mussten zuerst zum Startplatz transportiert werden. Danach war das Aufbauen und Schmücken des Festwagens angesagt. Die langsam eintrudelnden Eltern, Kinder und Lehrkräfte waren bis kurz vor 13 Uhr damit voll beschäftigt! Jetzt mussten noch die Kuhkostüme von Schülern – unsere Werbung lief sozusagen immer mit – angezogen werden! Unsere Kühe machten für unseren Schülerladen Werbung. Etwas verspätet ging es dann auf den Parcours. Herr Horbach heizte der Menge ( anfangs etwas spärlich, aber dann nach 1 km war gefühlt das komplette Nordpfälzer Bergland am Wegesrand) mit Evergreens ein! Es wurde geschunkelt und gesungen. Frau Sprengard heizte mit einem Fünfklässerchor immer wieder mit einem langangezogenen „RSROK“ die Stimmung immer wieder an! Unser Festwagen wurde auch von zahlreichen Eltern begleitet , der Förderverein und der SEB war natürlich auch mit großem Einsatz dabei! Das Wetter spielte auch mit und nach über 2 Stunden war man am Ausgangspunkt wieder angekommen! Insgesamt eine tolle Vorstellung unserer Schule! Wir waren heute die beste Werbung für uns! Danke an alle!         Y   Es geht gleich los!

Read More

Einschulungsfeier für die neuen 5. Klassen

  41 neue Schüler*innen für die Realschule plus Rockenhausen Eine sehr festliche und schöne Aufnahmefeier fand am Dienstag, 6.9. in der Realschulsporthalle sowie der Katholischen Kirche statt. Schon sehr früh belagerten Eltern mit ihren Kindern die Sporthalle. Alle – Eltern, Großeltern und die neuen 5.Klässer warteten sehr aufgeregt. Was würde sie in den nächsten Stunden erwarten?   Pünktlich um 9.00 Uhr begrüßte Herr Scheve, der Schulleiter, alle Anwesenden und insbesondere die neuen Schüler auf das Herzlichste. Unsere neuen Schüler*innen sind ab sofort Teil der tollen Schulgemeinschaft der Realschule plus Rockenhausen. Herr Scheve hat die Anwesenden herzlich eingeladen, sich an dieser Schule als Elternteil zu engagieren, denn eine Gemeinschaft lebe vor allen Dingen durch das Engagement von Schülern, Eltern und Lehrern. Herr Halfmann, als Stellvertretender Schulleiter übernahm dann im Programm. Er stellte sich ebenfalls vor, beschrieb kurz seine Aufgaben und betonte, dass die Digitalisierung, neben Vertretungs- und Stundenplan seine Hauptaufgabe sei. Dieses Schuljahr startet die Realschule plus mit 2 I-pad-Klassen im Pilotprojekt. Längerfristig wird die Schule alle Klassen auf I-pad-Klassen umstellen. Herr Halfmann betonte dann noch einmal, dass die Lehrer*innen und auch die Schulleitung immer ansprechbar seien. Allerdings sollte man, falls Probleme oder Differenzen auftauchen – was immer der Fall sei – zuerst das Gespräch mit den Fachlehrern suchen und dann erst die Stufenleiter hinzuziehen. Natürlich wurden auch die Schüler*innen unserer Schule ins Programm mit einbezogen. Seit Jahren ist es Brauch, dass Schüler die Technik bei unterschiedlichen Schulveranstaltungen übernehmen. Begleitet und unterstützt wurden sie dieses Mal von der neu eingesetzten Technikfrau Frau Blumann. Ein gekonnter Trommelbeitrag der 7.Klasse bereicherte die Veranstaltung, koordiniert von Frau Kaufhold, die souverän am Smartboard die Regie übernahm. Frau Sprengard, als neu eingesetzte pädagogische Koordinatorin und zuständig für die Orientierungsstufe, führte dann sehr gekonnt und herzlich durch das weitere Programm. Als nächster Punkt kamen einige Schülerinnen aus der 10. Klasse ( Mariella, Cheyenne, Alexiya, Leonie, Paulina und Emily) auf die Bühne. Diese haben sich als Patinnen zur Verfügung gestellt und werden unseren Neuen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine wirklich schöne Idee, die auch schon zur Tradition geworden ist. Überraschend führten die Patinnen noch ein kleines Theaterstück auf, in dem es um die unterschiedlichen Fähigkeiten eines jeden Schüler ging. Nach der kurzen Vorstellung eines jeden Tieres /Affe, Elefant, Faultier, Fisch etc. (symbolisch für Schüler) – wobei besonders das Faultier seine Eigenart wirklich gekonnt darstellte und in Zeitlupe schleppend sprach – verlangte der Lehrer, dass alle Kinder/Tiere die gleiche Aufgabe bekämen, nämlich auf den Baum zu klettern. Diese Aufgabe wurde dann natürlich von den Tieren kritisch hinterfragt, denn die Fähigkeiten der Tiere und damit Kinder sind unterschiedlich und einzigartig. Es ist also nötig, dass Lehrer auf die unterschiedlichen individuellen Stärken und Schwächen eingehen. Elefant und Fisch brauchen z.B. Hilfen, um überhautp die Aufgabe zu bewältigen. Eine sehr schöne Parabel, in der verdeutlicht wird, dass es für angewandte Pädagogik und Erziehung keine Schablonen gibt und dass die pädagogische Kreativität von Lehrern immer wieder auf dem Prüfstand sein muss. Jana und Finja aus der 7.Klasse konnten dann mit einem schönen Gesangsduett die Anwesenden begeistern. Lobenswert, dass sich immer wieder Schüler bereit erklären, Lied- und Gesangsbeiträge zu übernehmen. Danach kam Herr Leonhardt, der Didaktische Koordinator und zuständig für die Klassenstufe 9-10 zusammen mit dem Sozialarbeiter, Herrn Buhr auf die Bühne. Herr Leonhard unterstrich die Bedeutung des Tages mit den Worten, dass nur 2x im Jahr der rote Teppich ausgerollt werde. Zum einen zur Einschulung und zum anderen zur Verabschiedung der Schüler. Dazwischen liege die hoffentlich schöne und intensive Realschulzeit. Er gab den Eltern natürlich noch einige Informationen zur Ganztagsschule mit auf den Weg. Herr Buhr stellte sich ebenfalls vor und beschrieb kurz seine Arbeit als Sozialarbeiter an unserer Schule. Er wird konkret auch in die Klassen gehen und gemeinsam mit den Lehrern Stunden durchführen, in denen es natürlich um das soziale Miteinander, um richtige Kommunikation gehe. Außerdem bietet er Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler an und ist wie das gesamte Schulleitungsteam immer ansprechbar! Erlebnispädagogik ist ein weiteres Steckenpferd des Sozialarbeiters. Der Schulelternbeirat sowie der Förderverein in Person von Frau Löwe und Frau Roos stellten kurz das Konzept dieser wichtigen Institutionen vor und betonten, dass sich eine Mitarbeit lohne. Auch der Förderverein lebt durch Mitglieder, die sich engagieren. Man habe außerdem in den letzten Jahren vieles für die Schule anschaffen können. Zum Schluss begeisterte Leen Abdulhadi aus der 10a die Anwesenden mit einem Gesangsbeitrag in arabischer, deutscher und englischer Sprache. Im Anschluss gingen die Anwesenden in die Katholische Kirche, in der Frau Kaufhold mit den Kindern Anna Graefen, Finja Windecker, Jana Landsiedel, Leonie Schläfer, Philipp Braun und Nicolai Edelmann aus der 7a und 7b zusammen mit Pfarrer Horbach einen Gottesdienst rund um das biblische Thema Arche Noah, Sintflut und Neubeginn vorbereiteten. Die Kirche war entsprechend wunderschön geschmückt. Lieder und Predigttexte rund um das Thema Versöhnung und Neubeginn wurden vorbereitet. Die Kinder schafften es, dass während des Gottesdienstes eine gespannte Aufmerksamkeit herrschte und auch kräftig mitgesungen wurde! Besonders schön war zum Schluss der Teppich und die darauf aufgebrachten Gegenstände, die z.B. ein Faden, Licht und Herz darstellten. Die Kinder führten wunderbar aus, dass z.B. es für uns alle, besonders auch die neuen Schüler, die Aufgabe ist, neue Beziehungen zu knüpfen. Wichtig ist ein Grundoptimismus, Dinge anzugehen und natürlich auch das Herz, denn nur wenn wir uns mit allen Sinnen für etwas einsetzen, wird es gelingen. Für den guten Ton, also die Beschallung und Technik, die bestens funktionierte, war Frau Blumann mit   Paul, Tyreese und Leif zuständig. Das neue Team hat ihre Feuertaufe bestens bestanden. Besonders bedanken möchte ich mich bei Frau Sprengard, Frau Kaufhold, Frau Bechter, Pfarrer Horbach und vor allem bei den mitwirkenden Schüler*innen!      

Read More

Verdun mit der 10 a

Am 1.7.22 war es endlich soweit! Relativ pünktlich um 7.55 Uhr fuhren wir dann endlich los. Erste Schrecksekunde in Frankreich: Der Busfahrer hatte weder eine Visakarte noch Geld für die Mautgebühren mit….Hier konnte aber Herr Scheve mit seiner Visa-Karte helfen… Gegen 11.00 Uhr waren wir dann pünktlich beim Office du Tourisme in Verdun. Unser Guide, eine Deutsche, die seit 40 Jahren in Verdun verheiratet ist, konnte uns dann eine sehr kompetente Führung über die Schlachtfelder von Verdun anbieten. Allerdings.. gab es wieder Probleme mit dem Bus…die Fahrt war für die Schüler sehr beeindruckend. Wir konnten einen für dich das stört das Dorf besichtigen Fleury und natürlich das Gebeinhaus. Besonders hat die Schüler berührt, dass im Keller sichtbar Gebeine von über 150.000 Soldaten liegen. Ich persönlich fand es sehr schön, dass das historische Treffen von Mitterrand und Helmut Kohl in einer Gedenktafel fixiert wurde. Der letzte Satz auf dieser Gedenktafel war « wir sind Freunde geworden wir sind Freunde geworden“. Die Führung war dann am Office Du Tourismus zu Ende. Schüler und Lehrer waren sehr beeindruckt. Die Eindrücke wurden dann gemeinsam bei einem Mittagessen in Verdun verarbeitet! Die Schülerinnen und Schüler der Klasse zehn A haben sich wirklich vorbildlich verhalten.Merci beaucoup et onreviendra l’année prochaine.

Read More