Kategorie: 2022

Fußballturnier 2022

Das Runde muss ins Eckige Fußballturnier der Realschule plus Rockenhausen Stadion Rockenhausen, 7.45 Uhr: noch 20 Minuten bis Schulbeginn. Doch heute sind die ersten Schüler bereits zu diesem Zeitpunkt vor Ort und beginnen sich warm zu machen. Für einige von ihnen steht der wichtigste Termin des Schuljahres auf dem Kalender: das Fußballturnier der Realschule plus Rockenhausen. Bei strahlendem Sonnenschein spielen die Schülermannschaften in drei Runden ihre Schulsieger in den einzelnen Altersstufen aus. In den Partien der Orientierungsstufe fungieren Zehntklässler als Schiedsrichter und haben so Gelegenheit, Erfahrungen auf der „anderen Seite“ zu sammeln und Verständnis für die oftmals schwierige Rolle des Mannes mit der Pfeife auf dem Platz zu entwickeln. Während die Jüngeren zu Wasserschlachten am Spielfeldrand übergehen oder das Angebot des Schülerladens „Flotter Euter“ genießen und sich mit Wassereis und HotDogs stärken, messen sich die Mannschaften der Klassen 7 bis 10 auf dem Platz. Insgesamt verläuft das Turnier sehr fair, Fouls und Rempeleien sind Mangelware. Kurz vor 12 Uhr steht es dann endlich an, das große Spiel „Turniersieger Schüler“ der 9b gegen die Mannschaft der Lehrer, in diesem Jahr unterstützt durch aktuelle und ehemalige Schüler. In einem fairen Fight tragen die Lehrer mit 1:0 einen knappen Sieg davon, der von der Schulgemeinschaft lautstark beklatscht und gefeiert wird. Zum Abschluss werden die Torjäger des Tages Moritz Janz und Tristan Deiler mit jeweils vier Treffern, die beste Spielerin Leonie Schläfer, der beste Torwart Tadeusz Jahn sowie die besten Mannschaften des Turniers der 6b, 8a und 9b mit Urkunden geehrt. Damit geht ein erfolgreicher Turniertag zu Ende.  

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Klassenfahrt nach Hattgenstein

Spaß zwischen Zelt-Häusern und Wasserspielen Nach der Hochphase der Corona-Einschränkungen sind endlich wieder Klassenfahrten möglich. Eine große Freude für viele, die in den vergangenen Jahren auf Lagerfeuer, lange Nächte und Ausflüge im Kreis der Mitschüler verzichten mussten. Die Fünftklässler waren in den vergangenen Wochen mit ihren Klassenleitern Tanja Krämer und Alexander Horbach in Hattgenstein. Nachdem die „Zelt-Häuser“ bezogen und die Betten verteilt waren, stürzten sich die Orientierungsschüler ins Ausflugsprogramm. Nervenkitzel stellte sich ein beim Abseilen gemeinsam mit Thomas Kinner. Für viele war es das erste Mal, dass sie im Klettergeschirr die eigenen Grenzen erfahren konnten – eine besondere Erfahrung, die für bleibende Erinnerungen sorgt. Bei gemeinsamen Teamspielen mit Thomas Buhr erlebten die Kinder viel Spaß und genossen das warme Wetter bei Wasserspielen. Der zweite Tag war geprägt von Bewegung. Auf dem Programm stand eine Wanderung zum und Schwimmen im Hattgensteiner Schwimmbad. Hier konnte sich jeder auspowern und abreagieren. So kam es, dass mancher bei der Rücktour an die Grenze seiner Reserven stieß. Doch spätestens beim gemeinsamen Grillabend kehrten die Kräfte wieder zurück und die Schülerinnen und Schüler konnten die Zeit am Lagerfeuer genießen.

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Einweihung des Kompetenzzentrums

Donnersberger Rundschau vom 30.05.2022 Zwischen Schule und Behörde Digitales Kompetenzzentrum zieht in Realschule plus Rockenhausen ein Rockenhausen. Was passiert, wenn sich Schule und Schulträger nicht einig sind? Dann kommen die rheinland-pfälzischen Kompetenzzentren ins Spiel, die als Vermittler auftreten. Genau solch ein Zentrum wurde nun in der Realschule plus in Rockenhausen eingerichtet. Und es hat noch eine weitere wichtige Aufgabe. Timo Keller ist zurück in seinem alten Klassenzimmer – nur, dass sich einige Dinge verändert haben. Er ist ein bisschen älter als damals, als er die Realschule in Rockenhausen besucht hatte. Und in dem Klassenzimmer stehen keine Schultische und -bänke mehr, sondern auf vier großen zusammengeschobenen Tischen Computer, und statt Holz- gibt es bequeme Schreibtischstühle. Denn in diesem Raum befindet sich nun seit circa drei Wochen eines von fünf regionalen digitalen Kompetenzzentren in Rheinland-Pfalz, und Keller ist einer der fünf Mitarbeiter. Zwei technische, drei pädagogische Mitarbeiter.

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Zehntklässler zu Besuch in Klangwerkstatt

Zwischen Drumset und Donnerblech Zu Besuch bei Schlagzeuger Michael Gärtner Donnerblech und Windmaschine, Drumset und Marimbaphon waren Gegenstand eines ungewöhnlichen Unterrichtsganges, den die 10a gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Renate Bechter und Christine Kaufhold kürzlich erlebte. Zu Gast war die Gruppe auf Einladung von Musiker Michael Gärtner in der „Klangwerkstatt“. Das Projekt kam im Rahmen des Musikvermittlungsprogramms im Donnersbergkreises zustande, dessen Initiatorin Lydia Thorn-Wickert ist. Unterstützt wir das Programm durch die Schöck-Familien-Stiftung. Der Pauker und Schlagzeuger der Deutschen Radio-Philharmonie bietet im Rahmen dieses Projekts eine Einführung in den Bereich Percussion im engeren und weiteren Sinne an – und konnte damit die Zehnklässler vollauf begeistern. Bereits seine dynamisch beeindruckenden Anspiele auf dem Schlagwerk faszinierten die Jugendlichen. Unter anderem mit Quizrunden brachte Gärtner sein fachmännisches Wissen an den Mann und die Frau. Spätestens mit dem Gewinn der ausgelobten CDs hatte der Musiker sein Publikum fest im Griff. „… dann betritt die neue Sportlehrerin mit schlurfendem Schritt den Raum. Der Schüler erstarrt, die Knie schlottern und…“ Michael Gärtner erzählt mit getragener Stimme eine Klanggeschichte, die im Kreis um ihn sitzende Gruppe ist hoch konzentriert dabei. Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliches, teils sehr ungewöhnliches Gerät in der Hand und warten gespannt auf ihren Einsatz. Während „Sportlehrerin“ Leoni wie geschildert den Raum betritt, „vertont“ ihr Mitschüler Marcus jeden ihrer Schritte mit zwei Holzblöcken, auf die Schleifpapier gespannt ist. „Ritsch, ratsch, ritsch, ratsch“, mit seinen Handbewegungen gibt Gärtner den Rhythmus vor, damit der Effekt auch synchron zu den Fußbewegungen erklingt. „Doch dann fliegt das Fenster auf!“ – Maren hat ihren Einsatz gut erwischt und gibt mit der Windmaschine das passende Geräusch wider. Während das Wetter in der Geschichte schlechter wird und der Einsatz des Donnerbleches näher rückt, verfolgen Renate Bechter und Christine Kaufhold mit großer Begeisterung das konzentrierte Engagement ihrer Schüler. „Toll, wie die Jugendlichen sich von den Ausführungen von Herrn Gärtner begeistern lassen“, meint Bechter. „Davon kann man im gewöhnlichen Schulalltag nicht immer so sprechen“, ergänzt Kaufhold schmunzelnd. Doch hier im privaten Studio des Musikers in Alsenborn ist die Entdeckerfreude angesichts der vielen unbekannten Instrumente groß. Gemeinsam mit der offenen, zupackenden Art des Schlagzeugers wird der Vormittag für die Gruppe zu einem spannenden Erlebnis. „Was uns Herr Gärtner vorgespielt hat, war wirklich beeindruckend“, resümieren Maren und Marina. „Besonders hat uns gefallen, dass wir alle Instrumente selbst ausprobieren durften. Und die Vertonung der Hörgeschichte am Ende hat echt für Stimmung gesorgt.“ Selbstverständlich, dass am Ende des Tages bereits Pläne für eine Wiederholung des gelungenen Workshops für das kommende Schuljahr geschmiedet werden.

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Europatag – Ein Grund zu Feiern? Ein lebendiger Vormittag mit Jaqueline Rauschkolb und unserer 10a!

Europatag Aufbauend auf einer Idee von Jean Monnet schlug Frankreichs Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 in seiner Pariser Rede vor, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu schaffen. Diese wurde als Schuman-Erklärung bekannt und mündete in die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), auch Montanunion genannt, die den Grundstein der heutigen Europäischen Union bilden sollte. (siehe auch Europatag – Wikipedia ). Der Europatag findet alljährlich seit 1986 am 9.Mai statt. Am 16.5. fand sich Frau Rauschkolb            zum wiederholten Male zu uns in die Schule, um mit den Schüler*innen der 10a über das weite Thema Europa zu diskutieren. Es stellte sich heraus, dass einige Schüler*innen einen Migrationshintergrund haben und aus europäischen Ländern stammen. Herr Scheve führte durch das Programm und führte am Anfang auch aus, dass die Gründungsväter- und Mütter ( Simone Veil nicht zu vergessen!) alle nach den katastrophalen Weltkriegen etwas vereinte: Die erschütternde Erfahrung der Kriege! Männer und Frauen wie Kurt Schumacher, Winston Churchill oder Konrad Andenhauer oder Simone Veil einte nach dem Kriege ein Ziel: Nie wieder Krieg in Europa!  Churchill z.B. betonte schon kurz nach dem 2. Weltkrieg, dass es eine Einigung in Europa nicht ohne Frankreich und Deutschland geben wird. Sehr visionär! 1984 dann der Händedruck von Mitterand und Kohl vor den Gräbern des 1.Weltkrieges, in Verdun, dem symbolträchtigen Ort, der für Krieg, Unmenschlichkeit und Tod steht.  Ein Händedruck, der eine Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland vertiefen sollte. Jahrzehntelang hatten sich gerade diese beiden Länder mit Kriegen übersät. Dieser Händedruck gab auch der Entwicklung Europas noch mal einen neuen Schub. Nach dem geschichtlichen Exkurs führten die Schüler an, wie viele Vorteile Europa heute für alle bietet: Ob Freier Binnenhandel oder Freier Arbeitsmarkt, Zollfreiheit, Anerkennung von Abschlüssen, gemeinsame Währung etc. . Die Liste wurde mit einigen Geschichten und Anmerkungen von früher (vor 1992 Anmerkung des Verfassers) von Frau Rauschkolb ergänzt. Sie führte aus, dass gerade auch angesichts des Krieges in der Ukraine, Europa sehr einig sei – so einig wie noch nie. In jeder Krise läge dann wohl auch eine Chance. Natürlich wurde von den Schülern auch angemerkt, dass es Regelungen gäbe (Krümmung  der Bananen etc.), die schwer nachzuvollziehen sind. Alle waren sich aber einig, dass es eine Rückkehr zu Nationalismus und Abschottung der Staaten untereinander nicht geben dürfe, das wäre keine Alternative. Insgesamt ein lebhafter Vormittag in der 10a… Es wurde noch lebhafter, als sich der Schulleiter zurückzog….. Ein tolles Event… Danke Frau Rauschkolb, Danke 10a!

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Vorankündigung-Voice aid Schultour im Schulzentrum Rockenhausen – 20.Juli 2022

Voice-Aid-Schultour macht in Rockenhausen Station Es ist eine Premiere – und Rockenhausen ist mit dabei! Zum ersten Mal in der Geschichte der Voice Aid Association e.V. startet am 23. Juni ein Voice Aid Künstlertourbus von Frankfurt aus quer durch das gesamte Bundesgebiet. International bekannte Musiker setzen bei einer Konzerttour ein Statement für mehr Humanität, Liebe, Frieden, Umwelt und den Schutz des Planeten in deutschen Schulen. Auch im Schulzentrum Rockenhausen. Die Schulen konnten sich für ein Live-Konzert mit dem Titel „Save the Planet“ von und mit Voice Aid Künstlern bewerben. 20 Schulen haben den Zuschlag erhalten. Sie haben Voice Aid Association e.V. davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit für sie ein hohes Gut ist und dass verschiedene Umweltschutzprojekte von ihnen aktiv im laufenden Unterricht umgesetzt werden. Bei der Schools in Concert Tour werden bekannte Musiker kostenlose Konzerte an verschiedenen Schulen in Deutschland geben. Die Konzerte sind kombiniert mit dem Aufruf mehr Verantwortung zu übernehmen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

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Kaffeestunde mit ukrainisches Müttern

Kaffee und Kuchen für unsere ukrainischen Mütter Am 5.5.2022 fand eine Premiere in der Realschule plus Rockenhausen statt. Kam man um 14.00 Uhr in den großen Eingangsraum der Schule, wunderte man sich, denn es wurde hauptsächlich russisch und ukrainisch gesprochen. Der Saal war in den Nationalfarben der Ukraine gelb-blau geschmückt; es duftete nach frisch aufgebrühtem Kaffee und leckerem Kuchen. Der Einladung der Schülervertretungen der IGS und RS+ waren fast alle Mütter unserer 27 ukrainischen Schüler gefolgt. Unter der Regie von Andreas Seibel, SV-Lehrer der RSROK, wurde dieser Nachmittag vorbereitet und durchgeführt. Frau  Lösch, die Sprachlehrerin der Ukrainer an der RSRoK, konnte durch eine kompetente Simultanübersetzung die Sprachbarrieren spielend überwinden. Während sich die Anwesenden mit Kaffee und dem von der SV selbstgebackenen Kuchen stärkte, führte Schulleiter Harald Scheve durch den Nachmittag. Er führte aus, dass eine Willkommenskultur für die Ukraine eine Selbstverständlichkeit sei und dass wir alle in einer humanen Gesellschaft leben, die davon lebt, dass man sich gegenseitig helfe. Er schilderte den Anwesenden, wie der Schulalltag für die ukrainischen Schüler aktuell organisiert ist. Aufgrund der hohen Schüleranzahl wurde der an der RSROK laufende Deutschkurs kurzerhand gesplittet. Jeder Schüler bekommt ab sofort 12,5 Stunden Intensivunterricht in der deutschen Sprache. In der kommenden Woche werden die Lernenden mit iPads des regionalen Kompetenzzentrums ausgestattet, so dass die Lerngeschwindigkeit hoffentlich noch zunimmt. Die Rückmeldung der Mütter zeigte, dass man mit der Organisation des Unterrichts und vor allem mit dem Unterricht von Frau Lösch sehr zufrieden sei. Die Realschule Rockenhausen ist die Schule im Kreis,  die die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Nun ergab sich ein lebhafter Dialog. Viele Mütter wollten Genaueres über Schulabschlüsse, Übergänge etc. wissen. Auch das sensible Thema der Traumatisierung einzelner Kinder wurde angesprochen und vertieft. Es ist kein grundsätzliches Problem, dennoch haben einige Kinder mit den Nachwirkungen der Flucht und des Krieges zu kämpfen. Herr Scheve versprach hier einen Kontakt zu Psychologen herzustellen. An diesem Nachmittag wurde auch viel gelacht – trotz der Traurigkeit der Fluchtsituation – und auch die Mütter untereinander unterhielten sich und knüpften Kontakte. Interessant waren auch einige Ausführungen zum ukrainischen Schulsystem, welches von Region zu Region    – ähnlich wie bei uns – unterschiedlich organisiert ist. Nach 90 intensiven und lebendigen Minuten war das erste ukrainische Mütterkaffee beendet. Einen besonderen Dank an Herrn Seibel und die SV unserer Schule und der IGS. Ich denke, dieses Event verdient es, nach den Ferien wiederholt zu werden.

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Aus der Rheinpfalz vom 4.4.22

Masken für Schüler nur noch freiwillig |loc Schule ohne Maskenpflicht – darüber wurde lange diskutiert, und ab heute ist es soweit: Schüler müssen im Unterricht keine Maske mehr tragen, höchstens noch freiwillig. So wird es zum Beispiel am Nordpfalzgymnasium in Kirchheimbolanden laufen. Die Schule wird nicht von ihrem Hausrecht Gebrauch machen, um eine weitere Maskenpflicht durchzusetzen, wie es einige Schulen im Land angekündigt haben. Die Schüler, die es möchten, können weiterhin zwei Tests pro Woche machen. Die Realschule plus in Rockenhausen handhabt den Wegfall der Maskenpflicht ähnlich. Allerdings hat Schulleiter Harald Scheve – in Absprache mit dem Kollegium, dem Elternbeirat und der Schülervertretung – an alle Schüler appelliert, trotzdem weiter freiwillig Masken zu tragen. Er selbst will zusammen mit seinen Kollegen als gutes Beispiel vorangehen. „Wir haben seit einigen Wochen fast durchgehend 30 bis 40 Schüler in Quarantäne. Und wir wollen nicht, dass das noch mehr werden“, sagt Scheve, der auch über seine Fürsorgepflicht gegenüber der Schulgemeinschaft spricht. Weiterhin werden alle Schüler die Möglichkeit haben, sich regelmäßig zu testen.

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Sprachlehrerin unterstützt Flüchtlingskinder

Deutsch lernen mit Turbo Neue Lehrkraft unterstützt Flüchtlingskinder Mit Tatjana Lösch hat die Realschule plus Rockenhausen seit kurzem eine Lehrkraft gewonnen, die mit 20 Stunden in der Woche die frisch aufgenommenen Flüchtlingskinder aus der Ukraine beim Erlernen der deutschen Sprache anleitet. „Die russische und die deutsche Grammatik sind sich sehr ähnlich“, ist die Mutter dreier Kinder zuversichtlich, dass die Hürden für ihre ukrainischen Schüler nicht allzu hoch sein werden. Aus Kirgisien stammend kam Tatjana Lösch vor vielen Jahren nach Deutschland und arbeitet hier seitdem als diplomierte Sprachlehrerin. „Zuletzt habe ich Deutschkurse für syrische und afghanische Geflüchtete geleitet“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. Nach ihrem Umzug nach Sippersfeld war die Fahrt zu ihrer bisherigen Arbeitsstelle in Alzey sehr umständlich geworden. Von daher ist sie froh, ihre Kenntnisse nun an der Realschule plus Rockenhausen sinnvoll einbringen zu können. „Wir sind sehr glücklich, mit Frau Lösch eine Fachkraft für diese wichtige Aufgabe gewonnen zu haben“, meint Schulleiter Harald Scheve. Unterstützt von einigen „hauseigenen“ Lehrkräften kann die sprachliche Arbeit in den nächsten Wochen an Fahrt aufnehmen.

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Herzliche Begrüßung ukrainischer Schüler

Herzliches Willkommen an der RSROK Frühstücksrunde und Schulhausführung für ukrainische Schüler Vier ukrainische Schülerinnen und Schüler hat Schulleiter Harald Scheve in den letzten Tagen an der Realschule plus Rockenhausen aufgenommen – und weitere haben sich bereits angekündigt. Ein schwieriges Ankommen, fehlen doch auf beiden Seiten weiterreichende Sprachkenntnisse, auch wenn viel guter Wille vorhanden ist. „Diese Kinder, die gemeinsam mit ihren Familienangehörigen eine so schwere Zeit hinter sich haben, sollen bei uns an der Schule ein freundliches, warmherziges Willkommen erleben“, war der Gedanke, mit dem Scheve beim Kollegium offene Türen einrannte. Mit liebevoller Osterdekoration hatte Anette Moosmann, langjährige Fachkraft für Deutsch als Fremdsprache, zum Wochenstart eine Frühstücksrunde für die neuen Schüler organisiert, bei der diese Kontakt zu Paten aus anderen Klassen aufnehmen konnten. Die Paten sollen ihnen die Anfangszeit ein wenig leichter gestalten und zum Beispiel beim Weg zum Bahnhof oder zur richtigen Bushaltestelle behilflich sein. Aufgrund ihrer kasachischen Wurzeln ist Natalia Nicolaus, Lehrerin für Mathematik und Physik, mit fließenden Russisch-Kenntnissen ausgestattet. So konnte sie die neuen Mitschüler bei einer Schulhausführung mit der neuen Umgebung vertraut machen und erste Orientierung in einer weitgehend überfordernden Situation bieten. „Wir werden versuchen, den Aufnahme-Prozess ein wenig zu koordinieren, sodass wir auch in der kommenden Woche für die dann neu aufgenommenen Flüchtlingskindern eine ähnliche Runde organisieren können“, plant Schulleiter Scheve bereits die kommenden Tage. Zunächst einmal ist jeder Neuankömling mit einem iPad ausgestattet worden, um die Verständigung der Kinder mit ihren neuen Lehrkräften und Mitschülern digital unterstützen und erleichtern zu können. Auf Seiten der Rockenhausener Schülerinnen und Schüler besteht eine große Hilfsbereitschaft, den „Neuen“ das Ankommen so leicht wie möglich zu machen: Erste Brocken Ukrainisch werden gelernt, Hände, Füße und einige englische Ausdrücke helfen bei der Verständigung. In diesem Sinne: Ласкаво просимо !

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