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Abschlussfeier 2023 – Realschule plus Rockenhausen

Vier goldene Luftballons schweben über der Bühne: A, K, 2 und 3. Sie stehen für die beiden Abschlussklassen 2023, die am 14. Juli abends in der Turnhalle der Realschule plus Rockenhausen feierlich entlassen wurden. Der weiß-rote Fallschirm, der sich über die linke Hälfte der Bühne spannte, symbolisierte das Motto, für das sich die Schülerinnen und Schüler der Berufsreifeklasse 9a und der Sekundarklasse 10a entschieden hatten: Den Sprung wagen. Schon vor Beginn der eigentlichen Feierlichkeiten wurden Mariella Schläfer, Paulina Jungblut und Paula da Silva Prettz von den beiden SV-Lehrern Herr Seibel und Herr Schätz für ihr Engagement in der Schülervertretung mit einer Urkunde ausgezeichnet. Nachdem sich die Stuhlreihen mit Eltern, Verwandten, Freunden und dem Kollegium gefüllt hatten, liefen die beiden Abschlussklassen über den roten Teppich in die Halle ein. Das Programm eröffnete die katholische Religionsgruppe der Klassenstufe 10, die sich – passend zum Motto der Feier – Gedanken zu den Begriffen Halt, Vertrauen, Entscheidung, Anforderung, Mut und Vorbereitung gemacht hatte und diese in einem szenischen Spiel den Zuschauern präsentierten. Laura Dautermann, Paulina Jungblut, Alisha Fischer und Leonie Weyrauch moderierten die Feier und führten die Anwesenden mit kurzen Einführungstexten gekonnt und sicher durch das Programm. Erster Redner des Abends war der Schulleiter Herr Scheve, der sich ebenfalls Gedanken zum Thema „Den Sprung wagen“ im Hinblick auf Schule und Abschluss gemacht hatte und diese in einer kurzweiligen Rede, dem Publikum näher brachte. Den beiden Schulelternsprecherinnen Frau Roos und Frau Loewe durften im Anschluss die ersten Preise verleihen. Laura Dautermann, Lara Melan, Sarah Jungblut, Ante Turalija, Jeremy Armbrust, Eva Rodrian und Masoudeh Nabizadeh wurden für ihr Engagement im Schülerladen „Flotter Euter“ prämiert. Der Stadtbürgermeister von Rockenhausen, Michael Vettermann, zeichnete danach Masoudeh Nabizadeh für das beste Berufsreifezeugnis aus. In Vertretung für den Verbandsgemeindebürgermeister überreichte Frau Dengel Mariella Schläfer den Preis für den besten Sekundarabschluss. Von Thomas Stumpf, in Vertretung für den Landrat des Donnersbergkreises, wurde Ante Turalija für sein ehrenamtliches Engagement geehrt. Leen Abdulhadi, Sarah Jungblut und Mariella Schläfer erhielten durch Herrn Scheve den Preis der Ministerin für besonders soziales Engagement. Auf die Verleihung der Auszeichnungen und Preise folgte ein stimmgewaltiger Gesangsbeitrag Leen Abdulhadis aus der Klasse 10a. Nach ihr hielt Leonie Woywode aus der Klasse 9a eine bewegende und bewegte Abschlussrede, der ein Gesangsbeitrag der Mädchen der Klasse 9a folgte. Für viele Lacher und reichlich Zwischenapplaus sorgte der anschließende Beitrag von Laura Dautermann, Alisha Fischer, Paulina Jungblut und Leonie Weyrauch, die ein Klassentreffen im Jahr 2043 durchspielten und sich über ihre Lehrerinnen und Lehrer und deren Eigenheiten und Eigenschaften austauschten. Die porträtierten Kolleginnen und Kollegen wurden im Anschluss auf die Bühne gebeten und bekamen von der Klasse 10a persönlich gestaltete und passende Geschenke überreicht. Nachdem das Publikum bei der Tanzvorführung der 10a noch enthusiastisch geklatscht hatte, wurde es plötzlich mucksmäuschenstill in der Turnhalle. Jetzt kam der Moment, auf den alle hingefiebert hatten: die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse. Den Anfang machte die Klasse 9a, die ihre Zeugnisse von Herrn Scheve und ihrem Klassenleiter Herrn Daum erhielten. Nach einem letzten Klassenfoto durften sich sechzehn Schülerinnen und Schüler über einen Berufsreifeabschluss freuen. Von ihrer Klassenleiterin Frau Sprengard wurden danach die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a aufgerufen, die von ihr und Herrn Scheve ihre Zeugnisse erhielten. Siebzehn Schülerinnen und Schüler erhielten einen qualifizierten Sekundarabschluss I (so der offizielle Name des Realschulabschlusses in Rheinland-Pfalz). Auch für sie war nach einem letzten Klassenfoto ihre Schulzeit offiziell zu Ende. Mit einer weiteren Gesangsdarbietung von Leen Abdulhadi endete die Entlassfeier der Realschule plus, die nach fünf bzw. sechs Jahren jungen Menschen hoffentlich all das Rüstzeug mitgeben konnte, damit sie problemlos den Sprung wagen können.

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Unser Ziel: Alle Schüler*innen sollen bei uns das Schwimmen lernen! Wir sind auf einen guten Weg!

Schwimmabzeichen

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Gelungene Integration an der Realschule plus Rockenhausenk

  Leen Abdulhadi und Ante Turalija: Zwei Beispiele  für gelungene Integration Leider erfährt man oft, dass es vielseitige Schwierigkeiten mit der Integration von Ausländern in unserer Gesellschaft gibt. Dennoch gibt es auch zahlreiche positive Beispiele für eine gelungene Integration in die deutsche Gesellschaft. Gibt es ein Erfolgsrezept, sozusagen eine Formel für gelungene Integration? Ich kenne sehr viele Beispiele für gelungene Integration. Die Basis wird natürlich – wie so oft – im Elternhaus gelegt. Wie stark ist der Wille die fremde deutsche Sprache zu lernen? Ziehe ich in Gebiete, in denen auch Landsleute ziehen und in denen es manchmal Parallelgesellschaften gibt? Hier ist manchmal der Wille nicht besonders stark ausgeprägt, die deutsche Sprache zu lernen, so dass dann auch die Kinder – obwohl sie in Deutschland geboren wurden – erst in der Schule Deutsch lernen müssen.   Die Schule spielt bei der Integration zweifellos eine Schlüsselrolle. Die meisten Schulen, zumindest die Realschulen plus, die ich kenne, nehmen sich dieser Aufgabe oft durch großes Engagement einzelner Lehrkräfte an. Es gibt zahlreiche Deutschkurse oder extra eingerichtete Sprachkurse an Schulen, in denen die Lehrkräfte oft durch Spiele aber auch durch interaktive Lernprogramme versuchen, die ersten Grundlagen der deutschen Sprache zu legen. Meist wird dann versucht, dass die Schüler schnellstmöglich, in die Regelklassen integriert werden, denn sonst riskiert man auch, dass diese Sprachkurse zu einer Schule in der Schule werden und so die Integration eher noch verhindert wird. Wichtig ist aber auch, dass die Sprachlehrer, die sich um die Sprachvermittlung kümmern, Unterstützung durch das Kollegium bekommen. Dies ist natürlich äußerst zentral, denn nur ein gemeinsam getragenes Integrations- und Sprachkonzept kann zum Erfolg führen. Manchmal kann das eben auch ein „Willkommens Café“ sein, durch Schüler*innen und Lehrer organisiert. Durch diese und andere Maßnahmen wird versucht, diese Eltern von der Notwendigkeit der Elternmitarbeit zu überzeugen. Integration ist sehr viel mehr als die deutsche Sprache zu lernen, aber das Beherrschen der deutschen Sprache ist die Schlüsselkompetenz, die Basis für eine Integration. Gelingt es nicht, dass diese Kinder die Sprache bis zur Berufsreife oder bis zum Sekundarabschluss in Wort und Schrift sehr gut beherrschen, wird diesen Kindern auch der Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert. Gerade dieser braucht in allen Bereichen händeringend Arbeitnehmer. Da davon auszugehend ist, dass in den kommenden Jahren noch mehr Flüchtlinge zu uns kommen werden, müssen m.E. noch mehr Sprachkurse, noch mehr Intensivkurse – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene – eingerichtet werden, denn die Sprache ist der Schlüssel für alles Weitere.     Leen Abdulhadi kam mit ihrer Schwester und ihren Eltern vor 5 Jahren aus Syrien nach Deutschland. Eine Familie mit palästinensischen Wurzeln, also staatenlos. Die Familie lebte bis 2013 in Damaskus/Syrien. Es sind eigentlich Palästinenser, die Ende der vierziger Jahre ihre Heimat/Israel verlassen haben und seitdem in Syrien lebten. In Syrien haben Leen und Ilyana Abdulhadi erlebt, nachdem sie gerade aus der Schule gegangen waren, wie die Schule durch Bomben in Schutt und Asche gelegt wurde. Neben dieser Bombardierung hat die Familie noch zahlreiche andere miterleben müssen. Die Kinder haben Erschießungen und Tote gesehen. Die Familie hat im Jahre 2013 keine andere Möglichkeit gehabt, als Damaskus zu verlassen… in Richtung Vereinigte Arabische Emirate. Hier lebten sie unter erbärmlichen Bedingung – in Illegalität – ,die Kinder wurden von den Eltern beschult. Beide Mädchen haben per Internet Englisch gelernt. Ebenfalls musste sie erleben, wie Kinder ihrer Klasse durch Scharfschützen getötet wurden. Die Familie floh dann immer noch staatenlos nach Deutschland. Im Jahre 2020 hat sich dann die Schulleitung massiv – auch mit Hilfe der Presse – für ein Duldungsrecht der Familie engagiert … und die Duldung wurde dann auf unbestimmte Zeit verlängert. Aktuell wurde der Asylantrag der Familie positiv entschieden. Leen hat sich von Anfang an in der Schule engagiert. Sie sagte mir mal, sie wäre dem deutschen Staat und auch ihrer Realschule plus Rockenhausen unendlich dankbar und werde in den nächsten Jahren ihre „Schuld“ durch Leistung und Strebsamkeit zurückzahlen. Seit mehreren Jahren bereichert sie jede Veranstaltung durch hochklassige Gesangsbeiträge. Auch im Unterricht war sie sehr aufmerksam und hat immer alles mitgeschrieben und oft durch ihre kritischen Beiträge den Sozialkunde- oder Geschichtsunterricht bereichert. Natürlich träumt Leen manchmal noch von ihren Kriegserlebnissen in Syrien und diese wird sie auch ihr Leben lang nicht vergessen, aber sie macht das Beste aus ihrer Situation und war für die Schulgemeinschaft eine wirkliche Bereicherung… Leen wir werden dich vermissen und hoffen, dass du uns noch für Gastauftritte zur Verfügung stehen wirst.   Ante Turalija Geboren in Bosien Herzegownia, allerdings kroatischer Staatsbürger kam Ante 2018 mit seinen Eltern nach Deutschland. In den ersten 10 Monaten weigerte er sich einfach die neue Sprache zu erlernen, wollte er doch wieder zurück in sein Heimatland. Nach dem ihm seine Eltern eindrücklich klar gemacht hatten, dass es kein Zurück mehr gäbe und dass die Zukunft der Familie in Deutschland läge, machte Ante sich dann doch auf, diese neue Sprache zu lernen. Unterstützt wurde er durch unsere Frau Moosmann, die ihm Deutsch ohne IPad schmackhaft machte; Ante machte Fortschritte, gleichzeitig ging er seiner Passion dem Fußballspielen nach. Antes Leistungen wurden in der Schule immer besser je mehr er die Nuancen der neuen Sprache erfasste, er kam in die Sekundarstufen I-Klasse und machte dann dieses Jahr seinen qualifizierten Sekundarabschluss 1. Heute ist er froh, dass seine Eltern damals über seinen Kopf hinweg entschieden haben, denn viele seiner ehemaligen Freunde haben in seinem Heimatland kaum Berufsperspektiven. Ante hat es geschafft und er geht zum 1.9-23 zur Bundespolizei, um sich für das Land zu engagieren, welches ihm solche beruflichen Perspektiven eröffnet hat. Ante hat sich auch sehr stark in der Schule ehrenamtlich engagiert; hat Sportfeste und Turniere mitorganisiert, hat als Schiedsrichter fungiert und hat auch immer die Schulleitung mit neuen Ideen zu Sportfesten inspiriert. Gleichzeitig hat er sich im Jugendbereich seines Fußballvereins als Trainer der Kleinen engagiert. Ante, wir sind uns sicher, dass du deinen Weg weiterhin erfolgreich gehen wirst.

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Klasse 6a zu Besuch in der Klangwerkstatt

„Links. Grün. Drei. Lamborghini.“ Die Kommandos, die Michael Gärtner der Klasse 6a zuruft, sind eigentlich einfach und klar verständlich. Trotzdem haben einige Schülerinnen und Schüler an diesem Morgen Probleme, sie umzusetzen. Je nach Kommando sollen sie sich auf ihrem Stuhl nach vorne, links, rechts oder hinten beugen und für jede Bewegung gibt es vier Befehle, nämlich eine Zahl, eine Farbe, eine Richtung und eine Automarke. Auf den ersten Blick hat das natürlich überhaupt nichts mit Musik zu tun. Im Laufe des Vormittags dämmert es aber immer mehr Jugendlichen, dass die Hand-Auge-Koordination unerlässlich ist zum Musizieren. Ort des Geschehens ist das Studio von Michael Gärtner, der sich in Enkenbach-Alsenborn eine Klangwerkstatt eingerichtet hat, in der er Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder Musik näher bringt. Studiert hat Herr Gärtner Schlagzeug und Pauke in Nürnberg und München und arbeitet mittlerweile als Schlagwerker bei der Deutschen Radio-Philharmonie Kaiserslautern Saarbrücken. In Jeans, T-Shirt und Sneakers sieht er nicht unbedingt wie ein Orchestermusiker aus und als er sich den Jugendlichen noch mit den Worten vorstellt: „Ich komme aus der Oberpfalz, ihr könnt Michel zu mir sagen“, ist das Eis gebrochen. Nach der oben geschilderten Aufwärmübung stellte Herrn Gärtner der Klasse 6a zunächst eine Reihe von Fellinstrumenten vor und erarbeitete gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Unterschiede in Aufbau und Klangerzeugung von Conga, Snare und Pauke. Anschließend durften die Jugendlichen selbst nach Herzenslust die verschiedenen Instrumente ausprobieren. Im Anschluss wechselte die Klasse in den Nebenraum. Hier standen drei Schlagzeuge aufgebaut. Herr Gärtner erläuterte zunächst deren Aufbau und spielte dann einen einfachen Rhythmus vor. Danach hatten wieder die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Instrumente zu bespielen. Vier Schläge auf der Hi-Hat galt es zu spielen und bei jedem ersten Schlag musste man gleichzeitig die Bassdrum mit dem Fußpedal betätigen und bei jedem vierten Schlag die Snaredrum spielen. In der Theorie klingt das ganz einfach, doch die Jugendlichen merkten schnell, dass das Spielen mit Händen und Füßen, erstere auch noch über Kreuz, gar nicht so einfach war. Nach dem Schlagzeugspiel gab es eine Pause und die Klasse freute sich über die gespendeten Waffeln und Törtchen. Die nächste Instrumentengruppe, die Herr Gärtner vorstellte, waren die Stabspiele. Er erläuterte die Unterschiede zwischen Marimba, Xylofon und Vibraphon und spielte dann ein kurzes Stück vor. Dabei spielte er mit vier Schlägeln gleichzeitig, was in der anschließenden Ausprobierphase natürlich auch manch einer nachmachte. Als letzter Punkt stand die Vertonung einer Geschichte auf dem Programm, bei der die Schülerinnen und Schüler eine ganze Reihe von Perkussions- und Effektinstrumenten nutzen sollten. Neben Donnerblechen, einer Windmaschinen, einer Glocke, verschiedenen Vogelstimmen, einer Lotusflöte kamen verschiedene Rasseln und Trommeln zum Einsatz und die Klasse hatte einen Heidenspaß. Das Urteil der Klasse 6a fiel ähnlich aus, wie das der anderen Klassen, die in diesem Schuljahr bereits die Klangwerkstatt besucht hatten: Der Vormittag ging viel zu schnell vorüber und müsste unbedingt überholt werden. Die Realschule plus dankt nicht nur Herrn Gärtner, dass er seine Klangwerkstatt und sein Wissen den Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellte, sondern besonders Lydia Thorn Wickert und der Schöck-Familien-Stiftung, die diese wunderbare musikalische Erlebnis für die Jugendlichen ermöglichte. Copyright Köhler

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„Schule isst besser“

Seit einigen Jahren gibt es in Rheinland-Pfalz das Projekt „Schule isst besser“. Ziel dieser Kampagne ist es, den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Schulspeisung gesünderes Essen anzubieten und ihnen im Unterricht das Wissen über entsprechende Nahrungsmittel zu vermitteln. Der HuS-Kurs der Klassenstufe 7 konnte sich am Donnerstag, 06.07.2023, in der Schulküche an einer ganzen Reihe von Rezepten ausprobieren. Anders als sonst standen dem Kurs dieses Mal nicht nur vier statt der üblichen zwei Stunden zur Verfügung, auch ein richtiger Koch half den Jugendlichen bei der Zubereitung der Gerichte. Herr Sandberg vom Parkhotel Schillerhain in Kirchheimbolanden unterstützte die Siebtklässer an diesem Vormittag. Der Kurs wurde in vier Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe wurde mit einem Rezept und Zutaten ausgestattet. Als Hauptgericht stand ein Chili sin Carne auf Linsenbasis auf dem Menüplan, dazu gab es selbstgemachte Smoothies, frisch gebackene Haferkekse und als Nachtisch einen Pfirsisch-Crumble. Das Urteil aller Beteiligten fiel einstimmig aus: Die verschiedenen Gerichte schmeckten sehr lecker und es war wesentlich entspannter, die Gerichte in vier statt in zwei Stunden zubereiten und verkosten zu können. Wiederholung nicht ausgeschlossen. Copyright Köhler

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Paris – 24.5.-25.4.23 Des séjours inoubliables à Paris

Mit rund 2,15 Millionen Einwohnern ist Paris die viertgrößte Stadt der Europäischen Union(EU). Der Großraum ist mit über 12,5 Millionen Menschen die größte Metropolregion der EU. ( Wikipedia) Der Einfachheit wird dieser Bericht auf Deutsch geschrieben. Die Vorfreude ist groß! Morgen geht es ab 7.22 Uhr von KL los. In 2 1/2 Stunden KL-Paris Non-Stop per TGV. Das Wetter wird in den nächsten Tagen gut bis sehr gut! Ein wunderschöner Tag dieser 1. Tag in Paris! Natürlich war es für die Schüler ein Erlebnis mit der Metro zufahren… selbstverständlich gab es auch kleine Probleme, da bei 2 Schülern die Metrokarte nicht funktionierte, durch Handykontakt unnd teilweise durch die Bluetooth Kopfhörer wurde diese entmagnetisiert… Herr Schätz und Herr Scheve konnten diese kleinen Probleme aber schnell am Schalter lösen… es gab neue Karten. In einem Museum der Kulturgeschichte erfuhren einige interessierte Schüler dann, wie sich die Schrift entwickelte und welche Schreibmaterialien ( von Tierfellen, Papyrus…) im Laufe der Jahrhunderte es gab. Auch einige interessante Briefe aus der Zeit der französischen Revolution waren ausgestellt. Ebenfalls war die tragische Geschichte von Marie Antoinette ( sie wurde ein halbes Jahr nach ihrem Mann Louis VVI. hingerichtet… weiter ging es in das alte jüdische Viertel ( le Marais) . Die Schüler waren ebenso von den malerischen und alten Gassen angetan wie die Lehrer… Auf dem Place des Vosges / ehr ein Park konnte alle etwas entspannen. Natürlich war der Schulleiter mal wieder mit einem Franzosen aus Genf in ein längeres Gespräch vertieft… dabei lernte auch er etwas über die Entstehung und die Geschichte des Platzes. Nach einer kurzen Fahrt zum Sacré Coeur ( einem von vielen Wahrzeichen) gab es leider einen Zwischenfall…. einer Schülerin wurde kurz hinter der Metrostation ihr Handy gestohlen… es gab viele Tränen und wir waren alle damit beschäftigt, sie zu trösten. Im Viertel um das Sacré-Cœur (Montmartre) schlenderte die Gruppe nur rum, bis man eine Pizzeria fand. Dort klang der Tag aus, und gegen 23:00 Uhr war man dann im Hotel angekommen. Müde, kaputt, aber glücklich… Mal schauen, was der zweite Tag bringt mit den ganzen Highlights. …Am Donnerstag strahlte die Sonne wieder 16 Stunden von einem azurblauen Himmel! Nach dem recht guten und reichhaltigen Frühstück ging es um 9 Uhr zur Metrostation… Leider mussten auch an diesem Tag 5 Tickets ausgetauscht werden, da sie nicht mehr funktionierten, aber das hat uns nicht aufgehalten! Centre Pompidou stand zuerst auf dem Plan… Imposantes und skurriles Gebäude… Notre Dame ist noch komplett mit Gerüsten umgeben und man sieht immer noch die Spuren des Brandes von 2019! Notre Dame liegt auf der Île de la cité und ist eine kleine Insel in der Seine… früher ein Sumpfgelände.  ! Anschließend schlenderte die Gruppe an der Seine entlang; es wurden einige Souvenirs gekauft, wobei die Schüler es ohne die Hilfe der Lehrer schafften, eine Kommunikation mit den Verkäufern aufzubauen, manchmal mit Händen und Füßen…Weiter gings – diesmal auf der anderen Seine-Seite durch einen etwa 1km langen Tunnel, der komplett mit den unterschiedlichsten Graffiti besprüht war. Teilweise wirklich sehenswert. Auffallend ist, dass zu jeder Tag und Nachtzeit Jogger in der Stadt unterwegs sind,manchmal in Kleingruppen. Äußerst problematisch waren die vielen E-scooter und E-bikes, die mit einer affenartigen Geschwindigkeit auch durch Fußgängerzonen rasen. Hier mussten wir manchmal zur Seite springen. Ab dem 1.9.23 werden die E-scooter in Paris verboten. Vor dem Louvre machten wir dann gemeinsam Brotzeit; wie es sich gehört mit Baguette, Fromage, jambon. Nach einer kurzen Rast ging es dann weiter durch die Tuilerien (Park) und dann vom Place de la Concorde (hier steht ein riesiger Obelisk, den Napoleon von seinem Ägyptenfeldzug (1799) mitgenommen hatte. Entscheidende Fortschritte bei der Entzifferung der Hieroglyphen wurden durch den Stein von Rosetta möglich, der während Napoleons Ägyptenfeldzug bei Schanzarbeiten nahe der Stadt Rosetta gefunden wurde. Napoleon brachte also nicht nur Kriege über Europa, sondern förderte ganz entscheidend die Wissenschaft. Jetzt ging es über die Prachtstraße, die Champs Elysee…Die Avenue des Champs-Élysées ist so wunderschön – ein wahres Postkartenmotiv! Auf fast zwei Kilometern Länge verbindet diese historische Achse den Place de la Concorde mit dem monumentalen Triumphbogen. Doch bevor sie zur „schönsten Avenue der Welt“ wurde, war die Champs-Élysées ein Sumpfgebiet. Im 17. Jahrhundert legte Le Nôtre, der Gärtner von Louis XIV., hier den ersten „Grundstein“. Seitdem ist sie immer schöner geworden. Ein Mythos wurde geboren! (Wissenswertes über die Champs-Élysées – Fremdenverkehrsamt Paris (parisinfo.com)) Natürlich war es für die Schüler sehr beeindruckend! Die Dichte von teuren Sportwagen ist wirklich hier sehr groß. Nach dem Ausflug in den puren Luxus, ging es weiter zu unserem Termin auf dem Eiffel Turm. Seit den Anschlägen ist das Gebiet um die champs de mars, eingeäunt und man wird am Eingang gründlich kontrollliert. Nach diesen Kontrollen war Schwitzen angesagt, es galt die über 400 Treppenstufen zu bewältigen, denn wir hatten die Treppe gebucht! Der grandiose Ausblick hat aber uns alle für die Mühen entschädigt und nach etliche Fotos ging es wieder herunter….Wer denkt, dass es das gewesen wäre, irrt gewaltig, denn jetzt war eine Tour auf den berühmten bateaux mouches (flache Ausflugsboote, die auf dem Wasser wie Mücken liegen, daher der Name)angesagt. Herr Schätz bezahlte unsere Tickets und schon ging es los. Paris von der Seine zu betrachten ist noch einmal eine andere, wunderbare Sicht auf diese unglaublich aufregende Stadt. Erstaunlich war es wieder, dass etliche Kinder und Herr Scheve starken Heuschnupfen hatten; es war winding und in der Metropole gibt es mehr Grün als man denkt… In den Abendstunden ging es dann 2 Metrostationen zurück zum Place du Trocadéro. Der Platz ist eine viel besuchte Touristenattraktion, wegen seiner Sicht auf den Eiffelturm von der Esplanade aus. Von hier aus wollten wir den beleuchteten Eiffel Turm bei Nacht besichtigen.. noch hatten wir bis zum Sonnenuntergang etwas Zeit; also beschlossen wir Essen zu gehen. Herr Schätz mit einer Gruppe in eine Pizzeria, Herr Scheve mit einer anderen Gruppe in einen kleinen Supermarkt. Hier versorgten sich die Schüler mit Salat, Baguette und anderen Köstlichkeiten. Dieses Mahl wurde dann auf dem oben beschriebenen Platz unter Musik eines Alleinunterhalters verspeist. Angeblich muss das Essen in der Pizzeria auch gut gewesen sein. Pünktlich um 22.oo Uhr blinkte

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24.3.23 Rede zur Re-Zertifizierung – Berufswahl-Siegel

Eine tolle Veranstaltung! Danke an unser Team: Frau Sensen-Dennerle, Frau Kaufhold, Frau Rößel, Herr Daum und Herr Halfmann! Ebenfalls Danke an die Trommler und Leen!

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Klangwerkstatt II

„Wir hauen auf die Pauke!“ Die Klasse 10a besucht dank der Schöck-Familien-Stiftung die Klangwerkstatt in Enkenbach. Nachdem bereits die Klasse 7b dieses Schuljahr in den Genuss der Klangwerkstatt kam, konnte am Montag, 06.03.23, auch die Klasse 10a unter Anleitung von Michael Gärtner die ganze Vielfalt der Schlaginstrumente erkunden. Zuerst stellte Herr Gärtner die verschiedene Instrumentengruppen vor und die Schülerinnen und Schüler hatten im Anschluss die Gelegenheit, diese selbst auszuprobieren. Die Anzahl der Schläge bei einem Paukenwirbel oder dass man Marimba mit vier Schlägeln spielt, beeindruckte alle. Nachdem die Klasse mit allen Instrumenten vertraut war, bekam sie von Herrn Gärtner die Aufgabe, eine Geschichte zu vertonen. Nun galt es, die passenden Instrumente oder Effektgeräte zu finden, um die Geräusche zu imitieren, so wie es beim Beruf des Geräuschemachers früher bei Trickfilmen, Hörspielen und Musikwerken üblich war. Die Vertonung der Geschichte war von viel Gelächter und Spaß begleitet, am Ende stand die Klasse 10a jedoch vor dem selben Problem wie vier Wochen zuvor die 7b: Die Klangwerkstatt war viel zu kurz und der Tag zu schnell zu Ende.   

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Fasching 23`!

Fasching in der Realschule plus Am Faschingsfreitag organisierte die Klasse 10a in Eigenregie eine Fachingsfeier für unsere 5. Klassen. Löwen, Katzen, Cowgirls, Clowns, Kühe, Engel, Teufel und Wednesdays stürmten in der 5. und 6. Stunde unsere Turnhalle und verwandelten diese in eine große Partyzone. Neben zahlreichen Spielen, Tanzeinlagen, viel Musik und einem tollen Buffet, gab es am Ende eine Modenschau mit anschließender Kostümprämierung. Hier hatte unsere Anni ganz knapp die Nase vorn und ergatterte den Pokal. Aber auch unsere Schulleitung ließ sich nicht lumpen und erschien in kreativem Qutfit. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Klasse 10a bedanken, ohne deren Engagement diese tolle Feier nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank euch! Ein besonderer Dank an Frau Sprengard und an ihre tolle Klasse, die diese Feier sehr kurzfristig und trotzdem perfekt organisierten!

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Präventionsarbeit an der Realschule plus Rockenhausen

Es ist völlig normal, dass wir als Lehrer*innen Heranwachsenden aufzeigen, dass sie Fehler begehen; es ist auch „normal“, dass wir zuerst an die Einsicht appellieren und den Schüler dazu bringen, dass er sein Fehlverhalten als Fehlverhalten betrachtet. Unsere Aufgabe ist das Bewusstsein-machen, so dass der Schüler beim nächsten Male diesen Fehler nicht mehr begeht, denn er hat ja eingesehen, dass dies Unrecht ist. Dieser Idealfall ist aber – geben wir es zu – eine Ausnahme in der Schule.

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