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Es gibt nur wenige Schulen, die über eine eigene Stiftung verfügen. Die Realschule plus Rockenhausen ist eine davon. Jedes Jahr um den 11. November herum werden die Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr die beste Eins in ihrer Jahrgangsstufe hatten, ausgezeichnet und mit einem Buchpreis belohnt. Ermöglicht wird dies durch die Leonie-Kopp-Stiftung. Die Namensgeberin war Besitzerin einer Apotheke in Rockenhausen und verfügte in ihrem Testament, diese zu verkaufen und mit dem Erlös eine Stiftung zu gründen. Mit deren Erträgen sollen jährlich an ihrem Todestag, dem 11. November, Schülerinnen und Schüler der Realschule plus ausgezeichnet werden. Da der 11. November in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, fand die Preisverleihung bereits am Freitag, dem 10. November, statt. Zum 42. Mal kamen Lehrer, Eltern, Verwandte und die Klassen der Schule zu Beginn der dritten Stunde in die Turnhalle und warteten gespannt, wer in diesem Jahr ausgezeichnet werden würde. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Klasse 5b. Sie hatte mit ihrer Musiklehrerin Frau Kaufhold ein Trommelstück eingeübt, das sie auf Djemben, einer Trommel aus Westafrika, vortrugen. Dann begrüßte der Schulleiter, Herr Scheve, die Mitglieder der Schulgemeinschaft und alle Gäste. In seiner Rede betonte er, wie wichtig Leistung sei und dass diese Veranstaltung zeige, dass sich Leistung lohne. Anschließend führten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a ein szenisches Spiel über Leonie Kopp auf. Dabei gingen sie nicht nur auf den Lebensweg der Stifterin ein, sondern stellten sich in ihren Dialogen auch die Frage, wie Leonie Kopp wohl auf die heutige Schülergeneration und die moderne Technik reagiert hätte. Anschließend verzauberte Anna Graefen aus der Klasse 8b das Publikum mit ihrem Klavierspiel. Mucksmäuschenstill war es, als sie 1. „Experience“ von L. Einaudi vortrug. Tosender Applaus war ihr sicher. Dann kam der Moment, auf den viele sehnsüchtig gewartet hatten: Die Preisverleihung. Den Anfang machten diejenigen, die in einem Fach die beste Eins hatten. Zwanzig Schülerinnen und Schüler durften sich über die Auszeichnung mit einem Buchpreis freuen. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler hatten zwei oder drei beste Einsen im vergangenen Schuljahr und durften sich über zwei bzw. drei neue Bücher freuen. Vier, fünf, sechs oder sieben beste Einsen konnten jeweils nur ein Schüler bzw. eine Schülerin erreichen. Während die anderen Ausgezeichneten ihre Preise aus der Hand des Schulleiters erhielten, bekam Lio Blumers aus der Klasse 7b seinen Preis von Rainer Guth überreicht. Der Landrat des Donnersbergkreises ging in seiner kurzen Ansprache auf die besonderen Leistungen von Lio ein. Außerdem teilte er der Schulgemeinschaft mit, dass im nächsten Jahr mit der Sanierung der Turnhalle begonnen wird und dann hoffentlich wieder ein geregelter Sportunterricht stattfinden kann. Pauline Rehberger, die mit sieben Einsen Rekordhalterin bei der diesjährigen Preisverleihung war, nahm ihren Preis aus den Händen von Michael Vettermann entgegen. Der Rockenhausener Stadtbürgermeister gratulierte allen Preisträgerinnen und Preisträgern und freute sich sichtlich, so viel leistungswilligen Nachwuchs in seiner Stadt zu haben. Zum Abschluss der Veranstaltung spielte Anna Graefen noch einmal auf. Das Stück „Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Yann Tiersen war ein gelungener Abschluss einer tollen Veranstaltung. Ausgezeichnet wurden die folgenden Schülerinnen und Schüler. Für eine beste Eins: Sophia Graefen (6a, Musik) Ruth Berhanemeskel-Mengistu (6b, Englisch) Milea Böhm (6b, katholische Religion) Benedikt Becker (6b, Gesellschaftslehre) Brandon Traxler (7b, Englisch) Alexander Iskam (7b, Sport) Eileen Noatnick (7b, Bildende Kunst) Veniamin Kovalenko (7b, Technik und Naturwissenschaft) Jonathan Guillemoz (7b, Hauswirtschaft und Soziales) Selina Doberstein (8a, Bildende Kunst) Finja Windecker (8b, katholische Religion) Tim Freitag (8b, Mathematik und Naturwissenschaft) Jana Landsiedel (8b, Hauswirtschaft und Soziales) Yehor Markovskyi (9b, Sport) Jona Salzmann (9b, Hauswirtschaft und Soziales) Melina Gerrmann (9b, Sport) Katerina Zarina (9b, Bildende Kunst) Tyreese Bößendörfer (9b, Gesundheit und Sport) Marlon Böhm (10a, katholische Religion) Joel Müller (10a, Mathematik) Für zwei beste Einsen: Jonas Wenk (7b, Mathematik, Hauswirtschaft und Soziales) Debora Mazza (10a, Chemie, Hauswirtschaft und Soziales) Für drei besten Einsen: Nele Braasch (8b, Biologie, Gesellschaftslehre, Technik und Naturwissenschaft) Adam Manala Rashid (9b, Chemie, Mathematik und Naturwissenschaft, Ethik) Für vier beste Einsen: Oskar Loewe (10a, Wirtschaft und Verwaltung, evangelische Religion, Physik, Mathematik und Naturwissenschaft) Für fünf beste Einsen: Ari Cornelius (9b, Mathematik, Gesellschaftslehre, Bildende Kunst, Technik und Naturwissenschaft, evangelische Religion) Für sechs beste Einsen: Lio Blumers (7b, Sport, Musik, Bildende Kunst, evangelische Religion, Gesellschaftslehre, Wirtschaft und Verwaltung) Für sieben beste Einsen: Pauline Rehberger (6b, Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Sport, Musik, Bildende Kunst, evangelische Religion, Gesellschaftslehre)
Uns, Ihnen und Leonie Kopp war und ist klar, dass eine gute Ausbildung und gute Bildung nur in guten Schulen umgesetzt werden kann.
Bundesjugendspiele an der Realschule plus Rockenhausen Vereinzelt ziehen noch Nebelschwaden durchs Alsenztal, Fünftklässler rutschen vergnügt über den nassen Kunstrasenplatz im Stadion Rockenhausen und am Rande der Laufbahn steht eine Gruppe bibbernder Schülerinnen. Das Wetter schien zu Beginn der diesjährigen Bundesjugendspiele nicht gerade einladend. Doch der Wetterbericht hielt, was er versprach. Der Spätsommer drehte noch einmal auf und das Thermometer kletterte auf 25 Grad. So konnten die sportlichen Wettkämpfe bei bestem Wetter stattfinden. Bei den Bundesjugendspielen messen sich jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland in den Disziplinen Wurf/Stoß, Lauf und Weitsprung. Die erbrachten Leistungen werden mit Punkten bewertet, die nach Alter und Geschlecht gestaffelt sind. So können die Leistungen einer Fünftklässlerin mit denen eines Achtklässlers verglichen werden. Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen klassenweise vor der Wettkampfleitung aufgestellt hatten, erklärten ihnen die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Sport den organisatorischen Ablauf. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a übernahmen die Aufgabe der Riegenführer, begleiteten die Klassen zu den jeweiligen Wettkampfstationen und verwahrten die Ergebnistabellen. Es dauerte etwas mehr als drei Stunden, bis alle Klassen alle Disziplinen absolviert hatten. Im Wettkampfbüro wurden dann die Punkte zusammengezählt, während draußen die Schüler gespannt auf das Ergebnis warteten. Würde es für eine Urkunde reichen? Endlich kam der erlösende Moment, als Herr Kinner zum Mikrofon griff und die Platzierungen der jeweils zehn erfolgreichsten Mädchen und Jungen verlas: Jungen Platz Name Klasse Punkte 1. Felix Roos 9a 386 2. Tayler Wurm 9a 345 3. Yehor Markovskyi 9b 329 4. Lio Blumers 7b 277 5. David Pakhomov 9b 275 6. Rashed Nabizadeh 8b 264 7. Jensen Wells 6b 257 8. Ari Cornelius 9b 252 9. Damian Dudschinski 9a 251 10. Mohammad Al Massalmah 9a 246 Bei den Mädchen ergab sich die Besonderheit, dass zwei Schülerinnen bei gleicher Punktzahl den ersten Platz errangen, deswegen entfiel Platz 10. Mädchen Platz Name Klasse Punkte 1. Lotta Böhmer Mila Krämer 5a 5b 255 255 2. Pauline Rehberger 6b 226 3. Zoe Klein 6a 219 4. Jana Rödler 7b 183 5. Milea Böhm 6b 166 6. Sophia Graefen 6a 165 7. Ruth Berhanemeskel-Mengistu 6b 159 8. Leonie Schläfer 8a 155 9. Hannah Döbler 9b 149
Am AG-Schnuppertag unserer Schule hatten die Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen am Dienstagnachmittag die Möglichkeit, in drei Arbeitsgemeinschaften hineinzuschnuppern. Die Kinder wurden in Kleingruppen aufgeteilt und wechselten alle 25 Minuten die Arbeitsgemeinschaft. Für die Näh-AG hatte Frau Weis-Bößendörfer den NAWI-Raum vorbereitet. An der Fensterfront standen vier Nähmaschinen, an denen die Jungen und Mädchen ihre ersten Nähversuche machen konnten. An den anderen Tischen konnte man Stoffe aussuchen und zuschneiden, sich in Schnittmusterbüchern Anregungen holen oder gleich die fertigen Produkte bewundern. Im Werkraum stellte Herr Kinner die AG Kreatives Werken vor. Hier soll im kommenden Schuljahr vor allem mit Holz gearbeitet werden. Die Kinder konnten Spielwürfel, Stiftehalter oder Schlüsselanhänger bestaunen und lernten die verschiedenen Werkzeuge kennen, die zur Holzbearbeitung benötigt werden. Auf dem Schulhof erklärte Herr Jung die Feuerwehr-AG. Er ist der Kreisjugendfeuerwehrwart des Donnersbergkreises und kam mit einem Feuerwehrauto auf den Schulhof gefahren. Herr Jung informierte die Schülerinnen und Schüler kurz darüber, was in der AG gemacht wird und dann ging es direkt zum praktischen Teil über. Hier galt es, einen C-42-Schlauch so auszuwerfen, dass er sich vollständig und gerade ausrollt. Insgesamt bot der AG-Schnuppertag an der Realschule plus Rockenhausen eine tolle Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Bereiche zu bekommen und eigene Interessen zu entdecken. Ob Näh-AG, kreatives Gestalten oder Feuerwehr-AG, hier ist für jeden etwas dabei.
Ein praxisnaher Weg zur beruflichen Orientierung Das Berufsorientierungsmobil – kurz: Bomo – machte am Montag, den 18.09.2023, Station an der Realschule plus Rockenhausen. Frau Cetintas und Herr Schiwek von der Handwerkskammer der Pfalz hatten nicht nur jede Menge Werkzeug und Mitmachstationen im Gepäck, sondern standen den Schülerinnen und Schülern auch für alle Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung. Mit über 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk eine große Vielfalt an Karrieremöglichkeiten. Jeweils eine Doppelstunde lang konnten die beiden Abschlussklassen 9a und 10a das Angebot des Bomos nutzen. Die Jugendlichen erhielten zunächst einen theoretischen Einblick in die verschiedenen Gewerke und die damit verbundenen Berufe sowie die Voraussetzungen, die man mitbringen muss, um einen Beruf erlernen zu können. Auch die verschiedenen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten wurden thematisiert. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Computerraum waren verschiedene Stationen aufgebaut, die ihre Geschicklichkeit und ihr Können herausforderten. Im Spiegellabyrinth durfte man sich nicht verwirren lassen. Hier musste mit einem Stift der Weg durch ein Labyrinth gezeichnet werden. Erschwert wurde diese Aufgabe dadurch, dass man die eigenen Hände und das Blatt nicht direkt, sondern nur durch einen Spiegel sehen konnte. Daneben waren zwei „heiße Drähte“ aufgebaut. Bei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sollten die Jugendlichen eine Metallöse entlang eines Kupferdrahtes bewegen, ohne diesen zu berühren. Bei Berührung ertönte ein Summton. Wer geschickt genug war, schaffte es auch ohne akustisches Signal. An zwei Frisierköpfen konnten daneben verschiedene Scheitel- und Flechtfrisuren ausprobiert und Bürsten und Kämme getestet werden. Außerdem standen an dieser Station verschiedene Haarfärbemuster zur Verfügung. Die benachbarte Station war dem Backhandwerk gewidmet. An einer hölzernen Tortenattrappe konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Geschick beim Verzieren und Gestalten ausprobieren. Statt aus Sahne und Fondant mussten die entsprechenden Ornamente zunächst aus Modelliermasse geformt und gestaltet und dann auf die Torte aufgebracht werden. Die beliebteste Station war gleich nebenan aufgebaut. Hier drehte sich alles ums Löten. Die Jugendlichen hatten die Wahl, die Bestandteile einer Blume entweder aus Draht zu biegen und dann zusammenzulöten oder aus mitgebrachten Elektrobauteilen zu löten. Obwohl viele zum ersten Mal einen Lötkolben in der Hand hatten, waren die Ergebnisse am Ende sehr ansprechend. Eine Station weiter hatten Frau Cetintas und Herr Schiwek verschiedene Werkzeuge ausgelegt, die nach Herzenslust angefasst und ausprobiert werden konnten. Großen Anklang fand auch die letzte Station, an der man auf einem Holzfundament eine Mauer aus kleinen Porenbetonsteinen errichten konnte. Durch diese praktischen Übungen bekamen die Schülerinnen und Schüler einen realistischen Eindruck von den Anforderungen und Tätigkeiten in den verschiedenen Handwerksberufen. Sie konnten ihre eigenen Fähigkeiten testen und herausfinden, welches Berufsfeld oder welche Tätigkeit am besten zu ihnen passt. Das Bomo hat sich als wertvolles Instrument erwiesen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen einen ersten Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten des Handwerks zu geben. Wer mehr über das Bomo wissen möchte, findet auf der Internetseite der Handwerkskammer weitere Informationen: https://www.hwk-pfalz.de/artikel/bomo-berufsorientierung-mobil-51,1464,3474.html
Am 14. September 2023 fand nicht nur der bundesweite statt, sondern auch an der Realschule plus Rockenhausen wurde aufgrund des jährlichen Feueralarms eine besondere Gefahrenlage geübt. Ziel dieser Übung war es, die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium auf den Ernstfall vorzubereiten sowie das richtige Verhalten im Falle eines Brandes zu trainieren. Um 9.10 Uhr wurde ein Warnton ausgelöst und eine Ansage informierte über den Feueralarm. Nachdem alle Fenster geschlossen wurden, verließen die Klassen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ihre Unterrichtsräume und begaben sich zum Festplatz. Die Evakuierung verlief reibungslos und wurde von allen Beteiligten ernst genommen. Die Schülerinnen und Schüler folgten den Anweisungen ihrer Lehrkräfte und verließen das Gebäude schnell und geordnet entlang der vorgesehenen Rettungswege. Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten, wurde der Mühlackerweg kurzzeitig gesperrt. Nachdem das Krisenteam das Schulgebäude und die Anwesenheit aller Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen Sammelpunkten überprüft hatte, konnte der Schulleiter die Übung beenden und die Klassen kehrten in ihre Säle zurück. Diese Art von Übungen sind von großer Bedeutung, um im Ernstfall angemessen handeln zu können. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten wissen, wie sie im Falle eines Brandes reagieren müssen und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Die Durchführung einer Feueralarmübung an der Realschule plus Rockenhausen war ein bedeutender Fortschritt zur Steigerung der Sicherheit und zum Schutz aller Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.
Am Dienstag, den 5. September 2023, fand an der Realschule plus Rockenhausen die Einschulungsfeier der neuen fünften Klassen statt. Die Feier begann mit einer einfühlsamen Ansprache des Schulleiters, Herrn Scheve. Seine Rede stimmte auf die Veranstaltung ein und betonte die Bedeutung des Übergangs auf die weiterführende Schule. Herr Scheve ermutigte die Schülerinnen und Schüler, die sich ihnen bietenden Chancen zu ergreifen und die Möglichkeiten der Schule zu nutzen. Die Siebtklässler brachten mit einer faszinierenden Djembe-Performance Rhythmus und Energie in die Feier. Ihr synchrones Trommeln hallte durch die Turnhalle und lud das Publikum zum Mitklatschen ein. Anschließend begrüßte auch Frau Sprengard die neuen Schülerinnen und Schüler. Sie ist Mitglied der Schulleitung und zuständig für die Orientierungsstufe. Anschließend präsentierten fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a in einer szenischen Lesung ihre Gedanken zum Thema Schule. Der nächste künstlerische Beitrag kam von Anna Graefen, einer talentierten Pianistin aus der Klasse 8b, die ein Stück aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ vortrug. Anschließend stellte Herr Leonhardt den Ganztagsbereich der Schule vor und erläuterte die vielfältigen außerunterrichtlichen Angebote und Fördermöglichkeiten, die die Schule über den regulären Unterricht hinaus anbietet. Herr Buhr, der Schulsozialarbeiter, hielt einen kurzen und informativen Vortrag über die Unterstützungsmöglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei Konflikten und Problemen in der Schule zur Verfügung stehen. Auch das Engagement und die Beteiligung der Eltern wurden während der Feier hervorgehoben. Frau Roos, die den Schulelternbeirat vertrat, würdigte in ihrem Grußwort die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schulleitung. Schließlich folgte der Höhepunkt und der eigentliche Anlass der Feier: Die Schülerinnen und Schüler wurden ihren neuen fünften Klassen zugeteilt. Als erste wurden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a von ihrer neuen Klassenleiterin Frau Krämer aufgerufen. Bevor sie die Bühne betraten, bekam jedes Kind von Frau Roos ein Geschenk überreicht. Nachdem alle auf der Bühne versammelt waren, wurde das erste Klassenfoto gemacht. Anschließend wurden die Kinder der Klasse 5b von Herrn Horbach aufgerufen und erhielten ebenfalls ein Geschenk, bevor sie die Bühne betraten. Den krönenden Abschluss der Feier bildete eine Rap-Performance der Sechstklässler, die die Turnhalle mit Energie und Begeisterung erfüllte. Ihr Auftritt hinterließ einen bleibenden Eindruck und stimmte auf einen vielversprechenden Schulstart an der Realschule plus Rockenhausen ein. Nach der Einschulungsfeier ging es für die neuen SuS, ihre Eltern und die Klassenlehrer in die katholische Kirche. Dort gestalteten SuS der 6. Klassen einen Gottesdienst unter dem Motto: „Du bist eine Blume im Garten des Herrn!“ So wie jede Blume, ob Rose oder Kaktus, ihren Platz in Gottes Schöpfung hat, kann jeder mit seinen Stärken und auch Schwächen seinen Platz in unserer Schulgemeinschaft finden.“ Ein wunderbarer lebendiger Gottesdienst, den viele Schüler*innen gemeinsam mit Frau Kaufhold vorbereitet hatten. Ein sehr handlungsorientierter Darstellung, in den allen Eltern und Anwesenden schnell deutlich wurde, was ein blühender Garten für vielfältige Arbeit erfordert, damit er in voller Pracht steht. Durch die Darstellung der Kinder wurde verdeutlicht, dass die eine gute Gärtnerarbeit viele Parallelen mit der Arbeit von Pädagogen hat! Dieser Gottesdienst rundete den feierlichen Tag ab und wird hoffentlich den 5.Klässern und den Eltern noch lange im Gedächtnis bleiben. Köhler, Kaufhold, Scheve
Deutlich über 30 Grad zeigte das Thermometer, als sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Rockenhausen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf dem Adient-Parkplatz aufstellten, um am Festzug des 74. Rockenhausener Herbstfestes teilzunehmen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen waren alle froh, dass die Schule diesmal die Wagennummer vier zugelost bekommen hatte und die Kinder und Jugendlichen nicht lange in der Sonne warten mussten. Pünktlich um 13.30 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. An der Spitze marschierten die beiden neuen fünften Klassen, die gut sichtbar ein Transparent mit dem Namen und dem Logo der Schule trugen. Ihnen folgte das Team des Schülerladens „Flotter Euter“, das seinem Namen alle Ehre machte. Trotz der Hitze trugen sie Kuhkostüme und waren damit einer der Hingucker des Umzugs. Für die musikalische Untermalung sorgte das schuleigene DJ-Team, das das Publikum mit stimmungsvoller Musik beschallte. Es folgten einige Bollerwagen, die mit Getränken gut bestückt waren. Bei diesem Wetter wurde der Ausschank von den Zuschauern dankbar angenommen.Ein weiterer Hingucker war das schuleigene Schlauchboot, das von zwei Schülern durch die Stadt gezogen wurde. Zur Freude von Groß und Klein warfen die Jugendlichen während der Fahrt durch die Innenstadt Bonbons und Lutscher in die Menge. Insgesamt dreizehn Kilogramm Schnäkes wurden so von der Schule unter die Leute gebracht. Nach einer knappen Stunde war die Umzugsstrecke geschafft und die Schülerinnen und Schüler wurden -wohlverdient und nassgeschwitzt – entlassen. Zur großen Freude und Überraschung wurde die Schule prämiert. Eine Jury kürte die besten Fußgruppen und Festwagen und die Realschule plus Rockenhausen belegte den dritten Platz.
Schulleiter aus dem Donnersbergkreis schwimmt durch den Bodensee – SWR Aktuell
Endlich wieder eine Ausbildungsmesse im Nordpfälzer Bergland! Meines Wissens gab es vor Jahrzehnten eine Ausbildungsmesse in Rockenhausen – sicher bin ich mir aber nicht… Am 24.11.23 gibt es also die Berufsorientierungsmesse endlich wieder. Viele Aussteller und potentielle Anbieter von Ausbildungsplätzen werden an diesem Tag für sehr unterschiedliche Berufe und Ausbildungen werben. Die Situation ist teilweise dramatisch; es gibt kaum Berufe und Ausbildungsberufe, in denen keine Abschlussschüler (mit Berufsreife, Sekundarstufen-1-Abschluss, Fach- oder Abitur) gesucht werden. Eigentlich für unsere Schüler ideal; hier können sie sich – ebenfalls wie die Eltern- über Berufe im Handwerk, in der Verwaltung, in der Technik, in der Landwirtschaft etc. breit informieren. Kompetente Gesprächspartner – teilweise auch Auszubildende selber – stehen zur Verfügung, um in Gesprächen oder Präsentationen ihre Berufe und Ausbildungswege vorzustellen. Der Schulleiter der Realschule plus hat im Frühjahr die Wirtschaftsförderung des Kreises kontaktiert und die Idee für eine Berufsorientierungsmesse im Nordpfälzer Land formuliert. Diese Idee fand sofort eine positive Resonanz, so dass wir seit Monaten gemeinsam eine Berufsorientierungsmesse für den November planen. In etlichen Gesprächen mit den Schulleitungen und Vertretern der IGS, RS+ Rockenhausen, RS+ Winnweiler, der Förderschule Rockenhausen und dem Wilhelm-Erb Gymnasium Winnweiler, der Agentur für Arbeit, Handwerkskammer Pfalz, Industrie und Handelskammer für die Pfalz sowie der Kreisverwaltung Donnersbergkreis wurde ein Konzept für diese Messe entwickelt. Wir hoffen natürlich, dass diese Messe ein Erfolg wird und dass wir als Schulen einen noch engeren Austausch mit der Wirtschaft initiieren können. Gleichzeitig zeigt diese Messe auch, dass die unterschiedlichen Schulen des Kreises bereit sind, enger zu kooperieren, um Schüler*innen in Ausbildung zu bringen! Vielleicht ist diese erste Messe in Rockenhausen erst der Beginn einer neuen Berufsorientierung im Kreis?! Einladung_2. Beschäftigungsgipfel (Brief vom Landrat)
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