Kategorie: News

Klangwerkstatt I

Am Montag stand für die 7b den ganzen Tag nur Musik auf dem Stundenplan. Gemeinsam mit Frau
Bechter und ihrem Klassenlehrer Herrn Kinner ging es nach Enkenbach zur Klangwerkstatt. Diese wird
von Michael Gärtner betrieben.

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Profil-AC 23

Profil AC-Tage an der Realschule plus Rockenhausen   „Du musst da etwas wegschneiden, sonst kommt die Kugel nicht durch.“ Konzentriert sitzen Raphael und seine vier Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Saal 210 und versuchen mit Papier, Holzspießen, Klebeband und Gummibändern eine Kugelbahn zu bauen. Dafür haben sie nur 40 Minuten Zeit. Das alles hört sich nicht an, wie eine reguläre Schulübung, sondern war eine Aufgabe im Rahmen des Profil AC. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der englische Begriff Assessment-Center, also die Beurteilung durch Beobachter, wie man sie aus Einstellungsverfahren kennt. Rheinland-Pfalz ist eines von vier Bundesländern, das in der siebten Klasse einmal jährlich ein solches Verfahren durchführt. An zwei Tagen müssen die Schülerinnen und Schüler Einzel- und Gruppenaufgaben bewältigen und werden dabei von Lehrkräften beobachtet und bewertet. Abgefragt werden jedoch keine Schulkenntnisse, sondern verschiedene Kompetenzbereiche standen im Vordergrund. So wurde u. a. überprüft, ob und wie die Jugendlichen genau und selbstständig arbeiten können, wie sie Probleme lösen und ob sie in einer Gruppe arbeiten können. Neben Fragen, die am Tablet beantwortet wurden, mussten die Schülerinnen und Schüler ein Werbeplakat gestalten und präsentieren, eine 3-D-Karte herstellen, einen Karteikartenkasten basteln und die oben erwähnte Murmelbahn bauen. Die Organisation dieser zweitägigen Veranstaltung lag in den bewährten Händen von Daniel Daum, der für einen reibungslosen Ablauf dieses aufwändigen Prüfungsverfahrens sorgte.IMG_0163  

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1.BO-Woche

Die vierte Januarwoche stand an der Realschule plus Rockenhausen ganz im Zeichen der Berufsorientierung. Vier Tage lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a und der beiden neunten Klassen mit allem rund um das Thema berufliche Bildung.

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BO-Woche – Höhepunkt der 1.Table-Talk der Realschule plus Rockenhausen

Table-Talk im Rahmen der Berufsorientierungswoche (BO-Intensiv) Schon um 7.00 morgens wurde es an der Realschule plus betriebsam! Die ersten Referenten der BO-Woche waren schon da und richteten ihre „Räume“ für die anschließenden Gesprächsrunden mit den Schüler*innen der 9.und 10. Klassen. Pünktlich um 8.05 begrüßte dann der Schulleiter, Harald Scheve, die insgesamt 10 Betriebe und Institutionen aus dem Donnersbergkreis und natürlich die Schüler*innen der Klassen. Das Konzept wurde den Anwesenden noch einmal kurz erläutert: Insgesamt standen 4 Gesprächsrunden mit Schüler*innen auf der Agenda. Die Kinder hatten vorher ihre Interessen angegeben und sie wurden ebenfalls vorher von der Schulleitung in Gruppen eingeteilt. Gegen 8.20 Uhr füllten sich dann die unterschiedlichen Gruppen. Es war von vornerein so geplant, dass es Kleingruppen zwischen 4-8 Schüler*innen geben sollte, denn nach einem Kurzvortrag der Betriebe sollten die Schüler*innen Gelegenheit haben mit den Repräsentanten der Betriebe zu diskutieren. Das Prinzip also dialogisch. Die Schüler*innen waren dann jeweils 50-60 Minuten z.B. bei der      Verbandsgemeindeverwaltung Nordpfälzer Land, bei der Keisverwaltung des Donnersbergkreises, bei Adient, bei Zoar, beim Pfalzklinikum, bei der Sparkasse Rockenhausen, bei Herrn Hener (Stuckateur und Malermeister), bei der Landespolizei, bei der Bundeswehr und der Handwerkskammer. Alle Berufe aufzuzeigen, die die einzelnen Institutionen als Ausbildungsbetriebe darstellen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Die Bereiche Gesundheit und Pflege, unterschiedliche kaufmännische Berufe, viele technische Berufe, aber auch das Handwerk wurde durch unsere Gäste bestens repräsentiert. Gerade auch grundsätzliche Tugenden, auf Neudeutsch soft skills genannt, wurde als wichtiges Element einer erfolgreichen Bewerbung betont. Einige Dinge, wie zusätzliche freiwillige Praktika und das Verhalten bei Vorstellungsgesprächen wurden als besonders wichtig durch unseren Referenten*innen dargelegt. Hier zeigte sich, dass dies oft viel wirkungsvoller und nachhaltiger bei den Schüler*innen ankommt, als wenn wir Lehrer das gebetsmühlenartig wiederholen („Der Prophet im eigenen Land…“). Besonders lobenswert war es auch, dass viele Betriebe oder Verwaltungen eigene Auszubildende mitgebracht haben, die dann aus ihrer Sicht dargestellt haben, wie man sich erfolgreich bewerben kann und wie die Ausbildung verläuft. Besonders schön war es, das ehemalige Schüler*innen als Auszubildende oder schon ausgelernte Fachkräfte fast aus jedem Betrieb ebenfalls dabei waren und den Schüler*innen so eindrucksvoll zeigen konnten, dass es einen erfolgreichen Berufsweg gibt, auch wenn vielleicht das Zeugnis nicht überragend ist. Exemplarisch die Geschichte eines syrischen Flüchtlings, der 2015 nach Deutschland kam und der dann erfolgreich den Realschulabschluss absolvieren konnte. Heute ist er im 3. Semester eines dualen Studiums bei der Firma Adient!     Gegen 12.30 Uhr trafen sich dann alle Beteiligten im großen Saal. Selbstverständlich bedankte sich der Schulleiter mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei den anwesenden Vertretern der Wirtschaft. Die Schüler*innen waren von der Durchführung und vom Format durchgehend begeistert und haben viel über Bewerbungsformalitäten, Vorstellungsgespräche, Praktika und Berufsfelder lernen können. Auch unsere Gäste waren mit dem Format und der Durchführung, insbesondere mit dem Verhalten unserer Schüler*innen durchweg sehr zufrieden. Ein Evaluationsbogen wurden allen mitgegeben und die Auswertung zeigt, dass wir mit unserem Format und der Durchführung auf einem sehr guten Weg sind, so dass wir heute schon sagen können, dass es eine Fortsetzung der BO-Woche und des Table-Talks auch im nächsten Schuljahr geben wird. Nachtrag: Natürlich werden wir auch unsere Schüler – anonym- befragen, damit wir mit Hilfe der Auswertungen unser Konzept noch weiter verfeinern können. Die Berufsorientierung ist neben der Digitalisierung und Sport einer der 3 Pfeiler unseres Leitgedankens „Fit fürs Leben“, denn die Realschule plus Rockenhausen hat sich zum Ziel gesetzt, unsere Schüler bestmöglich auf den Weg nach der Schule vorzubereiten…Fortsetzung folgt mit Sicherheit!                

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Wochenblatt- Schule der Zukunft – Perspektiven

„,“containerEnd“:““}“ data-access=“0″> „FIT FÜRS LEBEN“ ODER EINE SCHULE DER ZUKUNFT BO, Sport,Digitalisierung Leser-Community Eingestellt von: Harald Scheve aus Rockenhausen Mit einem Plan zur „Schule der Zukunft“ Bücher vergessen?! Der Atlas war zu schwer? Diese Ausreden unter Schülern gilt an der Realschule plus in Rockenhausen in einigen Klassen so nicht mehr. Hier wird seit einiger Zeit im Unterricht mit i-Pads gearbeitet. Und das bleibt nicht die einzige Änderung an der „Schule der Zukunft“. Es bewegt sich was im Nordpfälzer Bergland: „Veränderungen sind oft sehr schwierig und zwingen uns aus der Komfortzone zu gehen. Man muss Widerstände überwinden und gut argumentieren und überzeugen. Doch eine Schule, die unsere Schüler auf den Arbeitsmarkt gut vorbereitet, muss auch eine Schule sein, die sich stetig weiterentwickelt und den Dialog zum Beispiel mit den Betrieben intensiviert.“ So Herr Scheve, der seit über 2 ½ Jahren Schulleiter an der Realschule plus ist. Die Realschule plus ist eine von wenigen Realschulen landesweit, die als Schule der Zukunft vom Lande Rheinland-Pfalz ausgewählt wurde und die durch diese Initiative so bessere Werkzeuge bekommt, um sich als Schule neu zu positionieren. Es geht der Schule und dem Schulleiter nicht um eine komplette Revolution, sondern es geht vielmehr darum, eine Symbiose zwischen alten und neuen Lern -und Lehrmethoden herzustellen. Aus diesem Grund hat sich das Kollegium schon vor fast 2 Jahren auf den Weg gemacht… und ein dreiteiliges Konzept unter dem Leitmotiv „Fit fürs Leben“ zu entwickeln. Mit diesem Konzept hat man sich dann bei der Initiative „Schule der Zukunft“ beworben. Wohl auch das Konzept der Berufsorientierung, welches ständig weiterentwickelt wird, hat die Initiatoren überzeugt. Das Berufswahl-Siegel wurde der Schule erneut verliehen. Man ruht sich aber auf den Meriten nicht aus, sondern plane jetzt ganz konkret eine Berufsorientierungswoche mit Stärke-Schwäche-Analysen, diversen Einstellungstests und das Erstellen einer digitalen Bewerbungsmappe. Außerdem sei geplant, dass es ein Table-Talk gibt, an dem zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Schulen in die Realschule plus kommen, um ihre Ausbildungsberufe vorzustellen bzw. um mit den Schülern zu diskutieren. „Die Schüler erhalten von den Unternehmen anschließend Rückmeldung, was gut war und was sie noch verbessern könnten.“ Auch ein Austausch zwischen Arbeitgebern und Schülern soll entstehen, „bei dem Schüler ihre Erwartungen an eine Ausbildung äußern können.“ Scheve sieht darin eine Chance für die Gesellschaft: „Der Fachkräftemangel schreitet voran, gleichzeitig gibt es genug Schüler, die keine Lust auf Abitur und Studium haben.“ Diese Schüler gelte es für eine Ausbildung zu begeistern. Aber auch der 2. Baustein des Leitmotives „Sport“ sei in den nächsten Jahren zu betonen. Gerade unter der Pandemie haben Fettsucht, Depressionen und andere psychische Krankheiten gerade auch unter Jugendlichen bedenklich zugenommen. Aber auch das Durchhaltevermögen, Konzentration werden gestärkt und die Erfahrungen, die man beim Mannschaftssport sammeln kann, sind einzigartig und stärken die sozialen Kompetenzen, die gerade heute auch in Arbeitsteams gefragt sind. Aber auch das 3. Modul „Digitalisierung von Schule“ wird bei uns weiterentwickelt. Unsere digitale Ausstattung ist jetzt schon – dank der Kreisverwaltung – hervorragend. Smartboards, internetfähige Tafeln, apple-TV gibt es in jedem Unterrichtsraum. Neu sind außerdem 2 ipad-Klassen. Das heißt, dass unsere Schüler nicht nur die Schulbücher durch ebooks ersetzt haben, sondern lernen, grundsätzlich mit diesen zu arbeiten… insofern dann doch eine kleine Revolution. Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Schüler viel höher motiviert sind und der Unterricht dadurch grundlegend verändert hat. Schüler erhalten schon früh hohe digitale Kompetenzen. Der richtige Umgang mit den Geräten will gelernt sein, damit sich deren Einsatz positiv auf den Lernprozess ausübt. Scheve erkennt gleich mehrere Vorteile: „Ausreden wie ein vergessenes Heft gibt es nicht mehr.“ Auch seien die Kinder motivierter, weil weniger Zeit mit dem Erstellen und Abschreiben von Tafelbildern verbracht werde. Auch die Lehrer hätten den gesamten Unterrichtsstoff auf einem Tablet dabei, könnten im Handumdrehen alte Tafelbilder nachschlagen, sie an Schüler senden oder auf das Smartboard übertragen. Eltern sparten außerdem beim Kauf von Unterrichtsmaterial: „Anstelle von 250 Euro für Schulbücher zahlen sie für die elektronische Ausgaben insgesamt 80 Euro.“ Ein weiterer Vorteil: Vollgekritzelte Bücher, die am Ende des Jahres über die Schulbuchausleihe zurückgegeben werden müssen, bereiteten keine Probleme mehr. „Auf dem Tablet können sie einfach als Notiz abgespeichert werden.“ Herausforderung: Trotz der vielen Vorteile weiß Scheve, ein hochpreisiges Tablet liegt bei vielen Familien nicht im Budget. Aus diesem Grund versucht die Schulgemeinschaft für das neue Schuljahr ein Konzept zu entwickeln, mit dem es dann möglich ist auch mit geringen Kosten Schülern ein Ipad zu organisieren. Im neuen Schuljahr sind 2 neue Ipad-Klassen geplant……Eine Schule, die sich auf die Zukunft vorbereitet…. Autor: Harald Scheve aus Rockenhausen   ANMELDUNGEN Anmeldungen für die neuen 5.Klassen !

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Realschule plus Rockenhausen – mit einer Strategie in die Zukunft!

Donnersberger Rundschau (Rheinpfalz) vom 06.01.2023 (von Frau Demmerle)   Mit einem Plan zur „Schule der Zukunft“   Schulheft vergessen?! Diese beliebte Ausrede unter Schülern gilt an der Realschule plus in Rockenhausen nicht mehr. Hier wird seit einiger Zeit im Unterricht mit i-Pads gearbeitet. Und das bleibt nicht die einzige Änderung an der „Schule der Zukunft“.   Rockenhausen. Veränderungen sind nicht immer einfach. Das weiß Harald Scheve, Schulleiter der Realschule plus (RSROK plus) in Rockenhausen, nur zu gut. Er weiß auch: „Wer bleiben will, muss sich weiterentwickeln – das gilt nicht nur für unsere Schule, sondern ist auf alles im Leben übertragbar.“ Die Initiative „Schule der Zukunft“ des Landes Rheinland-Pfalz bietet der Bildungsstätte als eine von insgesamt 45 Schulen nun die Chance, sich neu zu positionieren. Zukunftsfähig auf dem Arbeitsmarkt„Der Unterricht ist nicht mehr wie früher, die Arbeitswelt aber auch nicht. Auf diese Umstellung wollten wir sinnvoll reagieren“, berichtet Scheve. Aus diesem Grund sei in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium unter dem Leitmotiv „Fit fürs Leben“ ein dreiteiliges Konzept entstanden, um Schüler neu zu motivieren und ihnen neue Wege des Lernens zu weisen. Völlig das Schulsystem zu revolutionieren, will Scheve aber nicht: „Ziel ist es, alte und neue Methoden miteinander zu vereinen.“ Mit dem Konzept bewarb sich die Schule bei der Initiative „Schule der Zukunft“ und wurde neben dem Weierhof Gymnasium in Bolanden als einzige Schule aus dem Donnersbergkreis in das Programm aufgenommen. Ein Aspekt, der die Initiatoren des Programms von der Zukunftsfähigkeit der RSROK plus überzeugt habe, sei die Berufsorientierung, sagt Scheve. „Geplant ist eine Intensivwoche, in der die Schüler unter anderem Einstellungstests absolvieren und eine Bewerbungsmappe anfertigen.“ Eingeladene Unternehmen aus dem Donnersbergkreis wie Adient, Borg Warner und weitere Handwerksbetriebe bekämen diese bei ihrem Besuch an der Schule ausgehändigt. „Die Schüler erhalten von den Unternehmen anschließend Rückmeldung, was gut war und was sie noch verbessern könnten.“ Auch ein Austausch zwischen Arbeitgebern und Schülern soll entstehen, „bei dem Schüler ihre Erwartungen an eine Ausbildung äußern können.“ Scheve sieht darin eine Chance für die Gesellschaft: „Der Fachkräftemangel schreitet voran, gleichzeitig gibt es genug Schüler, die keine Lust auf Abitur und Studium haben.“ Diese Schüler gelte es für eine Ausbildung zu begeistern. „Um zukunftsfähig zu sein, muss auch die Gesundheit auf Dauer stimmen“, betont der 59-Jährige. Sport- und Tennisplatz, Schwimmbad und Turnhalle böten den Schülern daher zahlreiche Möglichkeiten, einen Ausgleich zu finden. Auch Kanu- und Skifahrten würden künftig reaktiviert, sagt Scheve. „Nirgendwo lerne ich so gut, mich unterzuordnen oder mit Niederlagen umzugehen, wie im Mannschaftssport.“ Digitalisierung bei Eltern gefragtAuch den Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt begegnet die RSROK plus bereits jetzt. Erste Schritte dazu sind bereits getan: Neben Smartboards, also internetfähigen Tafeln, gibt es derzeit zwei i-Pad-Klassen an der Schule. Eine dritte Klasse soll nach den Sommerferien folgen. „Allerdings nicht die fünfte Klasse“, betont Scheve. Die Kleinen seien meist nach dem Wechsel von der Grundschule noch zu sehr mit der Eingewöhnung beschäftigt. Dennoch sei die Nachfrage der Eltern nach den i-Pad-Klassen bei der Schulanmeldung groß, beobachtet er. Das Zukunftskonzept helfe der Schule auch im Konkurrenzkampf zu anderen Schulen, ist der Rektor überzeugt: „Zwischenzeitlich hatten wir 180 Schüler, jetzt sind es 240.“ „Allein die beste Ausstattung zu haben, reicht beim Thema Digitalisierung nicht aus“, sagt der 59-Jährige, der im Schuljahr 2020/21 die Leitung von Olga Alve übernahm. Der richtige Umgang mit den Geräten will gelernt sein, damit sich deren Einsatz positiv auf den Lernprozess ausübt. Scheve erkennt gleich mehrere Vorteile: „Ausreden wie ein vergessenes Heft gibt es nicht mehr.“ Auch seien die Kinder motivierter, weil weniger Zeit mit dem Erstellen und Abschreiben von Tafelbildern verbracht werde. Auch die Lehrer hätten den gesamten Unterrichtsstoff auf einem Tablet dabei, könnten im Handumdrehen alte Tafelbilder nachschlagen, sie an Schüler senden oder auf das Smartboard übertragen. Eltern sparten außerdem beim Kauf von Unterrichtsmaterial: „Anstelle von 250 Euro für Schulbücher zahlen sie für die elektronische Ausgaben insgesamt 80 Euro.“ Ein weiterer Vorteil: Vollgekritzelte Bücher, die am Ende des Jahres über die Schulbuchausleihe zurückgegeben werden müssen, bereiteten keine Probleme mehr. „Auf dem Tablet können sie einfach als Notiz abgespeichert werden.“ Herausforderung: FinanzenTrotz der vielen Vorteile weiß Scheve, ein hochpreisiges Tablet liegt bei vielen Familien nicht im Budget. „Wir versuchen die Geräte durch eigene Mittel der Schule zu kaufen. Mithilfe der Kreisverwaltung konnten wir 90 Stück ausleihen.“ Inwiefern die landesweite Initiative des Ministeriums finanziell dazu beitragen kann, weiß Scheve noch nicht. „Zwar gibt es insgesamt sieben Millionen Euro Förderung für alle 45 teilnehmenden Schulen, im Digitalisierungsprozess ist das meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, bleibt Scheve realistisch. Er hofft er vor allem auf den regen Austausch mit den anderen Schulen und beratende Unterstützung vom Land. „Schließlich gibt es nicht die eine Schule der Zukunft. Jeder muss individuell seinen Weg dazu finden. Und es ist gut, dass das jetzt passiert.“

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Das Jahr 2022

Liebe Freunde, Unterstützer, Bekannte, Kolleg*innen, Ehemalige, Eltern, liebe Nordpfalz und lieber Donnersbergkreis, ich habe lange überlegt, ob ich nicht die Welt mit einem weiteren Jahresrückblick per Video oder Audio beglücken sollte, aber ich denke davon gibt genug. Dennoch verdient die Schulgemeinschaft auch hier an dieser Stelle ein paar Zeilen zum letzten Jahr 2022. A propos,  langweilig… das war die Schulgemeinschaft der Realschule plus auch dieses Jahr nicht. Die letzten Zuckungen von Corona haben wir -wie auch 2020-21 – professionell bewältigt. DIe Infekte verliefen im Kollegium und bei den Schülern relativ glimpflich und auch die Maskenpflicht fiel dann im Frühjahr… leider stieg dann im Laufe des Jahres die Infektionsrate von Erkältungskrankheiten und Grippe und teilweise waren in November und Dezember die Klassen nur noch zu 30% gefüllt. Endlich wieder Klassenfahrten 2022! Das große Event „Voice aid“ hat dann leider doch nicht so viel gehalten wie vorher angekündigt….Allerdings gab es den einen oder anderen legendären Tanz! Schön war, dass dieses Event endlich mal wieder von allen 3 Schulen vor Ort geplant und durchgeführt wurde. Ich hoffe darauf, dass in Zukunft andere Events von den Schulen gemeinsam geplant werden können. Sehr gefreut hat mich, dass wir 25 Ukrainer aufgenommen haben und dass wir sie gemeinsam in einem runden Nachmittags Café begrüßt haben…. Nicht nur das, wir sind wohl die Schule (außer Weierhof?), die die meisten Ukrainer aufgenommen hat. Für meine Kolleg*innen eine Selbstverständlichkeit. Überhaupt haben auch unsere Feiern, ob Abschluss-, Aufnahmeveranstaltungen oder unser Nobel-Preis light „Leonie-Kopp“  ein hohes Niveau. Schüler, Lehrer*innen und natürlich Eltern identifizieren sich sehr stark mit dieser Schule. A apropos Elternschaft…. Ich habe selten Eltern erlebt, die sich so engagieren und Elternmitwirkung leben.. Die Schulgemeinschaft hat dann gerade auf der Ziel Gerade von 2022 mal wieder gezeigt, wozu sie fähig ist: Ein erneuter Spendenlauf wurde organisiert und durchgeführt und der Erlös kam dann der Tafel von Rockenhausen zu gute, ein Herbstfestumzug, bei dem fast das komplette Kollegium, viele Eltern und Schüler beteiligt waren…der Weihnachtsmarkt am 1.Advent war wirklich spektakulär, da auch hier alle Kolleg*innen am Stand Dienst geschoben haben. Unserer Weihnachtsfeier in der Kirche war dann ein wunderschöner Abschluss für 2022…ich bin sehr optimistisch gerade auch für 2023 und weiß, dass wir gemeinsam auch alle Herausforderungen der Zukunft bestehen werden, denn die Realschule Rockenhausen ist eine Schule mit Zukunft. Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes, erfolgreiches 2023! — Harald Scheve ( Schulleiter) Realschule plus Rockenhausen

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Vorlesewettbewerb 22

Am Montag, 12.12.22, fand unser alljähriger Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Die Klassensieger Anouk-Marie Beer (6a), Brandon Traxler (6a) und Aleksander Iskam (6b) stellten ihr Können vor den Augen und Ohren der 5. Klassen und der Jury, bestehend aus Frau Krämer, Frau Sensen – Dennerle und Frau Sprengard, unter Beweis. Zunächst stellten die drei ihre Lieblingsbücher vor und lasen im Anschluß daran eine ausgewählte Textstelle vor. Anouk begeisterte mit einem Auszug aus dem Buch „Was verbirgt Cara Winter?“, Alexander entführte die Zuhörer in die Welt von Narnia und Brandon gab einen Einblick in die magische Welt von Harry Potter. Im zweiten Teil des Wettbewerbs mussten die Vorleser eine Passage aus einem ihnen unbekannten Buch vortragen. Alle drei machten ihre Aufgabe wirklich gut, sodass die Jury vor einer schwierigen Entscheidung stand. Nach länger Beratung stand schließlich Anouk aus der Klasse 6a als Siegerin fest. Sei qualifizierte sich damit für den Regionalentscheid. Wir gratulieren ihr recht herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

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Extremwetterlagen – was ist zu tun? Welche Regelungen gibt es?

Vor Jahren gab es z.B. in NRW die Regelung, dass das Ministerium schulfrei bei Extremwetterlagen gab. Diese Regelung ist aber dann gestrichen worden, als es mehrmals unterrichtsfrei gab, obwohl manche Regionen gar nicht betroffen waren. Auch Rheinland-Pfalz hat eine Regelung: Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten am Morgen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Im Fall des Fernbleibens muss die Schule benachrichtigt werden. Die Sicherheit geht immer vor, deshalb sollten Eltern sich ständig über die aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse erkundigen und dann abwägend entscheiden. In Abstimmung mit der Schulaufsicht und den für die Schülerbeförderung zuständigen Trägern vor Ort, können Schulen außerdem eigenständig entscheiden, ob es zur Gefahrenabwehr nötig ist, den Unterricht witterungsbedingt nicht stattfinden zu lassen. Eine solche Entscheidung wird den Eltern über die verabredeten Kommunikationswege weitergegeben. Grundsätzlich sollte in diesen Fällen, wenn es möglich und zumutbar ist, eine Notbetreuung gewährleistet werden. Ich selbst habe vor Jahren in Abstimmung mit der ADD und den Schulleitern der benachbarten Schulen für einen Tag unterrichtsfrei gegeben. Damals war es aber klar, dass es 30cm Schnee geben würde. Sollte sich ein ähnlicher Fall wiederholen (Orkan, Schneesturm etc.) und es klar sein wird, dass Schüler und Lehrer auf dem Schulweg gefährdet sind, dann werden wir auch handeln und im Vorfeld über die bekannten Kommunikationswege (vor allem Homepage und Teams) dies bekannt geben.

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Hühnerball an der RSROKPLUS

„Das wird spannend!“ Aufgeregt hüpft Melina aus der Klasse 5b von einem Bein auf das andere. Was die Schülerin so mitfiebern lässt, ist das bevorstehende Endspiel des ersten Nikolaus-Hühnerball-Turniers der Realschule plus Rockenhausen. Alle Klassen der Orientierungsstufe hatten am Nikolaustag nämlich nur in den ersten drei Stunden regulären Unterricht, danach stand Hühnerball auf dem Stundenplan. Hühnerball funktioniert ähnlich wie Völkerball. Auf einem Volleyballfeld stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die versuchen müssen die gegnerischen Spieler abzuwerfen. Im Gegensatz zu Völkerball werden beim Hühnerball wesentlich mehr Bälle gebraucht, was das Spiel schneller und spannender macht. Sieger ist, wer nach zehn Minuten die meisten Spieler auf dem Platz stehen hat. Nachdem alle Partien ausgetragen worden waren, stand fest, wer sich in der sechsten Stunde im Finale gegenüberstehen sollte: 6a gegen 6b. Was dann folgte – auf dem Platz und am Spielfeldrand – muss den Vergleich mit dem Betzenberg nicht scheuen. Die Stimmung war bombastisch. Rhythmisches Füßestampfen, lautes Klatschen und Fangesänge aus voller Kehle verwandelten die Turnhalle der Realschule plus in einen Hexenkessel. Die Zuschauer hatten auch allen Grund dafür, so aus dem Häuschen zu sein. Besonders die Klasse 6a sorgte für spannende Momente. Zeitweise standen Mouhamad Mere oder Lio Blumers ganz alleine auf dem Platz und mussten sich gegen vier bis fünf gegnerische Spieler behaupten. Durch geschicktes Spielen gelang es ihnen, Teamkameraden zu reaktivieren und Spieler der 6b auf die Bank zu schicken. Am Ende hatten sie leider doch das Nachsehen. Die Klasse 6b gewann das Turnier knapp, aber verdient. Im Anschluss spielte die Siegermannschaft noch gegen die Sportlehrer und die Zehntklässer. Damit das Kräfteverhältnis nicht ganz so unausgewogen war, ließ es sich der Schulleiter nicht nehmen, die 6b persönlich zu unterstützen. Bei der Siegerehrung erhielten zunächst alle Schülerinnen und Schüler ein kleines Nikolauspräsent und danach wurde die Klasse 6b mit einer Urkunde ausgezeichnet. Ebenfalls über eine Urkunde durfte sich die Klasse 5a freuen, die als fairstes Team prämiert wurden. Dass die Premiere dieses Hühnerballturniers so reibungslos ablief, lag nicht nur an den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a – besonders hervorzuheben ist hier Ante Turalija, der alle Spiele an diesem Tag pfiff – die sich um Auf- und Abbau kümmerten, sondern auch an der guten Vorbereitung durch Frau Sprengard und Herrn Schätz.

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